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TV-Experte Christoph Kramer nach DFB-Pleite: "Nations League interessiert niemanden"

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TV-Experte Christoph Kramer nach DFB-Pleite: "Nations League interessiert niemanden"

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„Nations League interessiert niemanden“

„Nations League interessiert niemanden“

Christoph Kramer spricht nach der Niederlage der deutschen Nationalmannschaft gegen Ungarn über ein mögliches DFB-Comeback. Zur Nations League hat der Gladbacher ebenfalls eine klare Meinung.
Hansi Flick hat auf der PK nach der Niederlage gegen Ungarn Fehler in seiner Aufstellung zugegeben. Der Bundestrainer kündigte außerdem an, in Zukunft keine Experimente mehr machen zu wollen.
. SPORT1
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von SPORT1

Bei der 0:1-Heimpleite der DFB-Elf gegen Ungarn hätte ZDF-Experte und Bundesliga-Profi Christoph Kramer offenbar auch als Spieler einspringen können.

„Ich hatte heute auch vorsichtshalber die Fußballschuhe im Kofferraum, ich hätte nur noch ein Trikot gebraucht“, verriet der Profi von Borussia Mönchengladbach nach der Partie, die er als Experte begleitet hatte, am TV-Mikrofon. (Alle News und Hintergründe zur deutschen Nationalmannschaft)

Kramer sprach mit ZDF-Moderator Jochen Breyer über den potenziellen WM-Kader von Bundestrainer Hansi Flick. Aufgrund von Verletzungen könnte der Coach zu der ein oder anderen Änderung in der Personalplanung gezwungen werden. (NEWS: Zur Einzelkritik der DFB-Stars)

„Ich weiß jetzt nicht, wie realistisch das ist, es ehrt mich und freut mich, dass mein Name damit in Verbindung gebracht wird“, meinte Kramer zu einer möglichen DFB-Rückkehr: „Natürlich werde ich jede Gerüchteküche anheizen.“ Mit Blick auf Breyer meinte er: „Ich lasse dich wirklich ungern allein, für mein Vaterland würde ich dich alleine lassen.“ (DATEN: Spielplan und Ergebnisse der Nations League)

Zuletzt hatte sich Kramer bereits im Podcast „Apokalypse & Filterkaffee“ mit Micky Beisenherz mit dem Journalisten Markus Feldenkirchen wenig Chancen ausgerechnet, auch wenn er wisse, dass „sich im Fußball die Medaille täglich dreht. Ich weiß, wie schnell es in diesem Geschäft zugehen kann. Ich hake generell nie etwas ab. Auch dafür bin ich zu lange dabei. Aber aktuell ist das nicht so richtig realistisch.“

Kramer analysierte auch den DFB-Gegner („Wenn Union Berlin ein Land wäre, wäre es Ungarn“) und leistete sich kleinen Versprecher, als er betonte, die DFB-Elf habe gegen Ungarns Defensive „auf Zenit“ und nicht auf Granit gebissen.

Kramer mit klarer Meinung zur Nations League

Mit einer weiteren Aussage erzeugte der Gladbacher am Freitagabend vor allem in den sozialen Medien ein großes Echo.

„Man darf es als Trainer und als Spieler nicht sagen, aber wenn wir ganz ehrlich sind, die Nations League interessiert eigentlich niemanden“, sagte Kramer bei der gemeinsamen TV-Analyse nach Spielende mit Bundestrainer Flick. (DATEN: Tabellen der Nations League)

Der Mittelfeldspieler absolvierte bislang zwölf Länderspiele für die deutsche Mannschaft, trug allerdings zuletzt vor sechs Jahren das DFB-Trikot. 2014 wurde Kramer mit der deutschen Auswahl in Brasilien Weltmeister.