Anzeige
Home>Fußball>Weltmeisterschaft 2022 Katar>

WM 2022: Zoff im DFB-Team nach Japan-Pleite! Zerfleischt sich die Mannschaft jetzt?

Weltmeisterschaft 2022 Katar>

WM 2022: Zoff im DFB-Team nach Japan-Pleite! Zerfleischt sich die Mannschaft jetzt?

Anzeige
Anzeige

Zerfleischt sich das DFB-Team jetzt?

Zerfleischt sich das DFB-Team jetzt?

Die deutsche Mannschaft verliert zum Auftakt gegen Japan und es rumort im Team. Vor allem ein Spieler steht im Mittelpunkt der Diskussion.
Deutschland verliert das Auftaktspiel der WM gegen Japan mit 1:2. Für DFB-Spieler Ilkay Gündogan eine total unnötige Niederlage.
Patrick Berger
Patrick Berger
Kerry Hau
Kerry Hau

Nach der 1:2-Auftaktpleite gegen Japan rumort es in der deutschen Mannschaft!

Bezeichnend: Die deutlichen Aussagen von Routiniers wie zum Beispiel Ilkay Gündogan. Der City-Star ging nach Abpfiff auf die Teamkollegen los: „Ich weiß nicht, ob uns die Reife fehlt, oder auch ein Stück weit die Qualität, für solche Situationen bereit zu sein. Vorne hatte ich das Gefühl, dass nicht jeder den Ball haben wollte. Uns hat die Überzeugung gefehlt.“ (Diese Gündogan-Kritik hat es in sich!)

Und weiter: „Wir haben es ihnen viel zu einfach gemacht. Das zweite Tor, ich weiß nicht, ob jemals bei einer WM ein einfacheres Tor erzielt wurde, das darf nicht passieren. Wir sind hier bei der WM!“

Die deutsche Nationalmannschaft verliert den WM-Auftakt gegen Japan mit 1:2. Beim Siegtreffer der Japaner sieht vor allem Nico Schlotterbeck schlecht aus.
00:46
WM 2022: Nico Schlotterbeck äußert sich zu seinem Fehler beim Japan-Siegtreffer

Ähnlich alarmierende Worte wählte Gündogan übrigens schon im September nach der peinlichen 0:1-Pleite in der Nations League gegen Ungarn. (Alarmierendes Urteil! Dieser Gündogan-Satz lässt tief blicken)

Fragt sich nur, wieso die Mitspieler den Ruf des erfahrenen City-Chefs nicht erhört haben?

Flick: „Wollen keinem Spieler etwas vorgeben“

Bundestrainer Hansi Flick, der am Tag nach der Japan-Pleite sichtlich enttäuscht war, verteidigte seinen „Leader“: „Wenn Ilkay das sagt, ist das okay! Wir wollen keinem Spieler etwas vorgeben. Er hat das schon gegen Ungarn gesagt. Es ist wichtig, dass man auch unter Druck den Mut hat sich anzubieten. Wir hatten vier Trainingseinheiten bislang und nicht allzu viel Zeit, die Mannschaft weiterzuentwickeln.“ (NEWS: Alles Wichtige zur WM).

Klar ist: Die Gündogan-Kritik muss vor allem bei den lahmen Offensivspielern Serge Gnabry und Kai Havertz sowie bei den BVB-Verteidigern Niklas Süle und Nico Schlotterbeck ankommen.

Beim zweiten Gegentor pennte das Dortmunder Abwehr-Duo komplett. Süle, der als Rechtsverteidiger ein ganz schwaches Spiel gezeigt hat, hob das Abseits auf, Schlotterbeck unterschätzte den langen Flugball und leistete gegen Torschütze Takuma Asano nur Begleitschutz. (Experten watschen BVB-Duo ab)

„Ich weiß nicht so genau, ob wir da auf Abseits gespielt haben“, wurde auch Joshua Kimmich deutlich. „Wir schieben raus, haben da keine gute Höhe. Dann ist es kein Abseits. Wir können das Tor verhindern, das ist natürlich wie von Ilkay gesagt ein sehr, sehr einfaches Gegentor.“ (DATEN: Gruppen und Tabellen der WM)

Im Team rumort es

„Vielleicht passieren da auch Dinge im Kopf, ich weiß es nicht“, sagte Kapitän Manuel Neuer. „Ich bin ein Freund davon, den Mitspieler immer zu unterstützen. Das sind ganz einfache Basics, die bei uns auch jeder mitbringen muss, wenn er für Deutschland spielt.“ Auf Nachfrage, wer sich vor allem angesprochen fühlen muss, sagte er: „Wir nennen jetzt hier ganz bestimmt keine Namen!“

Es ist klar, wer gemeint ist. Zerfleischt sich das DFB-Team jetzt bis zum wichtigen zweiten Gruppenspiel gegen Spanien (20 Uhr im LIVETICKER)? (DATEN: WM-Spielplan 2022).

„Nein, diese Bedenken habe ich überhaupt nicht“, sagt Flick. Trotzdem ist klar: Im Team rumort es …

Ilkay Gündogan, Antonio Rüdiger und Manuel Neuer sprechen nach der WM-Niederlage gegen Japan knallhart die Fehler des deutschen Nationalteams an.
05:24
WM 2022: DFB-Stars kritisieren sich nach Japan-Pleite gegenseitig | 2 nach 10

Routinier Thomas Müller war bemüht, die aufgeheizte Stimmung ein wenig runterzukühlen: „Das darf man alles emotional nicht überbewerten. Wenn man 1:2 gegen Japan verliert, dann kann man negative Worte finden. Wir haben am Sonntag ein Endspiel. Die K.o.-Runde hat für uns schon früher begonnen.“