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Handball-WM 2025: Als für Deutschland alles anders kam

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Eine Sequenz, die alles veränderte

Im „Endspiel“ gegen Italien erwischt Deutschland wieder einmal einen äußerst durchwachsenen Start. In einer prekären Sequenz drohte Ungemach. Doch es kam alles ganz anders.
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Philipp Schmidt
Im „Endspiel“ gegen Italien erwischt Deutschland wieder einmal einen äußerst durchwachsenen Start. In einer prekären Sequenz drohte Ungemach. Doch es kam alles ganz anders.

10:9 nach 19 Minuten: In der Anfangsphase der Partie zwischen Deutschland und Italien entwickelte sich in der Zwischenrunde der Handball-WM ein Spiel auf Augenhöhe. Die Torhüter Andreas Wolff und Domenico Ebner konnten sich häufig auszeichnen, ein Klassenunterschied war trotz der klaren deutschen Favoritenrolle nicht zu erkennen.

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Dann drohte das Spiel sogar in Richtung der Italiener zu kippen. Was war passiert? In der 20. Minute traf Lukas Zerbe den italienischen Keeper bei einem freien Wurf am Kopf. Statt 11:9 stand es weiterhin 10:9 und Zerbe erhielt eine Zeitstrafe. Doch es kam noch bitterer aus DHB-Sicht. Auf der Gegenseite glich Giacomo Savini aus.

Das DHB-Team steht im Viertelfinale der Handball-WM
Das DHB-Team steht im Viertelfinale der Handball-WM

Und plötzlich stand Deutschland sogar in doppelter Unterzahl da. Nils Lichtlein wurde aufgrund eines Wechselfehlers bestraft. Er hatte das Spielfeld zu früh betreten. „Ball an den Kopf geworfen, Wechselfehler - das sind Strafen, die vermeidbar sind“, wurde auch ZDF-Experte Sven-Sören Christophersen leicht unruhig.

Doch statt einer prekären Phase für die deutschen Handballer im „Endspiel“ um den Viertelfinaleinzug – durch den anschließenden Sieg Dänemarks wurde dieser besiegelt – stand das Team von Alfred Gislason knapp fünf Minuten später mit einem Vorsprung da, von dem es bis zum Schluss zehren sollte.

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Deutschland in Not - und dann das

Die Abfolge: Offensivfoul Italien, das Timo Kastening clever zog; Zwei-Minuten-Strafe für Davide Bulzamini, der Julian Köster im Gesicht erwischte; Treffer durch Kastening; Parade von Wolff gegen Leo Prantner; Tor durch Johannes Golla nach starkem Zuspiel von Marko Grgic; Fehlpass Italien; Zwei-Minuten-Strafe für Andrea Parisini; nächste Parade Wolff; Treffer durch Lukas Mertens nach tollem Köster-Zuspiel.

Als Italien nach 24 Minuten und 56 Sekunden beim Stand von 10:14 zur Auszeit greifen musste, war es fast sechs Minuten ohne Torerfolg geblieben. Entsprechend fiel das Lob von Gislason in seiner Ansprache aus. „Abwehr sehr gut, weiter so nach vorne, dann haben die keine Chance.“

Deutschland sollte für den Rest der Partie führen, auch wenn Italien noch zweimal auf einen Tor Rückstand verkürzen konnte. Als das DHB-Team nach 38 Minuten mit fünf Treffern vorne lag, war bereits eine Vorentscheidung gefallen.

Wolff kritisch: „Das gilt es aufzuarbeiten“

Dennoch legte Wolff im Anschluss den Finger in die Wunde. „Ich weiß nicht, woran das liegt. Es wäre natürlich gut, wenn wir das im Viertelfinale vermeiden würden“, sagte er über die erneuten Probleme zu Beginn des Spiels. „Das gilt es aufzuarbeiten, dass wir auch mal ein Spiel von Anfang an mit voller Kraft spielen, um gegen stärkere Gegner nicht in Rückstand zu geraten.“

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Durch den 34:27-Erfolg gegen Italien und den 39:28-Sieg von Dänemark gegen die Schweiz beendet Deutschland die Hauptrundengruppe I sicher auf Platz zwei.

Das abschließende Gruppenspiel gegen Tunesien am Samstag ist sportlich ohne Relevanz. Im Viertelfinale am kommenden Mittwoch in Oslo wartet der Sieger aus Gruppe III. Infrage kommen Portugal, Brasilien, Schweden und Spanien. (Die Handball-WM 2025 im LIVETICKER auf SPORT1)