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Überraschende Wende um Ex-FC-Bayern-Star

Wende um Ex-Bayern-Star

Der frühere Bayern-Profi Medhi Benatia bleibt doch Sportdirektor bei Olympique Marseille. Erst vor wenigen Tagen hatte er seinen Rücktritt eingereicht.
Mehdi Benatia trug zwei Saisons das Trikot des FC Bayern
Mehdi Benatia trug zwei Saisons das Trikot des FC Bayern
© IMAGO/ZUMA Press
Der frühere Bayern-Profi Medhi Benatia bleibt doch Sportdirektor bei Olympique Marseille. Erst vor wenigen Tagen hatte er seinen Rücktritt eingereicht.

Rolle rückwärts bei Olympique Marseille: Der frühere Bayern-Profi Medhi Benatia wird dem französischen Verein doch als Sportdirektor erhalten bleiben – zumindest bis Saisonende. Das gab der Ligue-1-Klub in einer Mitteilung am Dienstagvormittag bekannt.

Ursprünglich hatte Benatia am Sonntag in den sozialen Medien völlig überraschend nach gut einem Jahr als Sportdirektor seinen Rücktritt erklärt. In einem langen Brief wandte er sich an die Fans: „Trotz der jüngsten Enttäuschungen schreitet das Projekt sportlich voran, aber ich kann das aktuelle Klima nicht ignorieren. Ich spüre eine wachsende Unzufriedenheit, einen Bruch, den ich zutiefst bedaure.“

Vorausgegangen waren offenbar Querelen in der Führungsetage von OM um Präsident Pablo Longoria. Benatia sprach von „Spannungen um die Geschäftsführung“.

Olympique Marseille: Benatia folgt der Bitte des Besitzers

Nun folgte der 38-Jährige der Bitte von Klubbesitzer Frank McCourt, bis zum Ende der Saison im Amt zu bleiben und dabei zu helfen, den Verein wieder zu stabilisieren.

„Unter der Leitung von Medhi Benatia wird in Kürze ein neuer Trainer verpflichtet. Meine Ambitionen für den Verein bleiben unverändert. Lasst uns alle an einem Strang ziehen – für OM“, ließ McCourt in einer Erklärung verlauten.

OM hatte sich nach anhaltenden Negativresultaten jüngst vom bisherigen Chefcoach Roberto De Zerbi getrennt. Zudem machten die Fans ihren Unmut auf verschiedene Weisen deutlich.

OM-Präsident offenbar degradiert

Während Benatia jetzt die Suche nach einem neuen Coach leiten soll, wurde der zuletzt mehrfach kritisierte Präsident Longoria offenbar degradiert. Dessen Rolle solle sich „zukünftig in Richtung seiner institutionellen Verantwortung entwickeln“.

Benatia hatte von 2014 bis 2016 für den FC Bayern gespielt. Nach seiner aktiven Karriere arbeitete der langjährige Innenverteidiger zunächst als Berater bei OM, ehe er Anfang 2025 zum Sportdirektor aufstieg.

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