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Nagelsmann-Berater bestätigt Absage

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Nagelsmann-Berater bestätigt Absage

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Nagelsmann-Berater bestätigt Absage

Der Berater des Ex-Bayern-Trainers berichtet davon, dass Chelsea sich nach dem Bayern-Aus schnell bei Nagelsmann gemeldet habe - und warum der Trainer den Blues abgesagte.
Nach den ersten Abgängen steht nun fest: Julian Nagelsmann braucht ein komplett neues Trainer-Team.
SPORT1
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von SPORT1

Julian Nagelsmann war offenbar Topfavorit auf den Trainerposten beim FC Chelsea.

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Das bestätigt jetzt Nagelsmanns Berater Volker Struth im Bild-Podcast „Phrasenmäher“. Nach dem Bayern-Aus sei es „ganz schnell zu Telefonaten“ mit den Blues gekommen.

„Julian war die Eins“, erzählt der Berater weiter. „Ich glaube, es wäre auch dazu gekommen, wenn Julian gewollt hätte.“ Doch der Ex-Bayern-Trainer habe dem schwer kriselnden Premier-League-Klub relativ schnell mitgeteilt, dass der Posten für ihn aktuell nicht infrage komme.

Nagelsmann erteilte Chelsea eine Absage

SPORT1 hatte bereits berichtet, dass Nagelsmann den Verantwortlichen der Blues eine Absage erteilt hat. Dem Trainer ist wichtig, bei einem Klub anzuheuern, der ein stabiles Projekt aufweist. Der FC Chelsea befindet sich derzeit im Umbruch.

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„Ihr seid gerade in eurer Findung und es ehrt mich auch, dass ich hier eure Nummer eins bin, aber ich habe für mich entschieden: Das ist jetzt zum aktuellen Zeitpunkt nicht der richtige Schritt für mich“, soll Nagelsmann laut Struth den Klub-Verantwortlichen sinngemäß mitgeteilt haben.

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Der Berater beurteilt die Entscheidung als richtig. „Das ist ein Verein, der in unruhigen Gewässern schwimmt.“ In den Transferperioden habe der Verein viel Geld für Spieler ausgegeben. „Du übernimmst eine Truppe, in die ein paar hundert Millionen investiert wurde in den letzten eineinhalb Jahren. Und dem Anspruch musst du dann auch gerecht werden.“

Berater: Für Nagelsmann „kommen nur große internationale Klubs infrage“

Struth räumte aber auch ein, dass die Chelsea-Bosse nicht mit einem unterschriftsreifen Vertrag bei Nagelsmann aufgeschlagen wären: „Wir waren jetzt nicht in einer Phase, dass wir am nächsten Tag eine Vertragsunterschrift gehabt hätten.“

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Auch zu Nagelsmanns Zukunft äußerte sich Struth. Aktuell sei dieser noch immer ein Angestellter von Bayern München, gab er zu bedenken. Und: „Meiner Meinung nach kommen für Julian nur große internationale Klubs infrage aktuell.“

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In Deutschland sei der Markt dafür nicht gegeben, da Dortmund und Leipzig wegen aktueller Erfolge ihre Trainer vorerst behalten dürften. Zur Spekulation, dass Nagelsmann auch bei Tottenham ganz oben auf der Liste gestanden habe, sagte der Berater: „Tottenham muss erstmal einen Sportdirektor einstellen“, sie seien gerade in der Findung.

Er schloss ein zukünftiges Engagement des Ex-Bayern-Trainers dort aber nicht aus.

Mauricio Pochettino wohl neuer Chelsea-Trainer

Da Nagelsmann weiter bei Bayern unter Vertrag steht, wäre bei einem Wechsel im Sommer wohl eine beträchtliche Ablösesumme fällig.

Beim FC Chelsea übernimmt übereinstimmenden Medienberichten zufolge der Argentinier Mauricio Pochettino. Dieser war zuletzt Trainer bei Paris Saint-Germain, wurde 2022 französischer Meister.