Bei Manchester City werden die Sorgen bereits nach dem 1. Spieltag in der Premier League groß! Der Vizemeister drehte gegen Bournemouth mit dem neuen deutschen Coach Marco Rose zwar nach einem Fehlstart noch das Spiel, bangt aber schon jetzt um seinen teuersten Neuzugang der Vereinshistorie.
135-Millionen-Mann direkt verletzt? City-Coach reagiert
135-Mio-Mann kaputt? Coach reagiert
Dem 135 Millionen Euro teuren Neuzugang Elliot Anderson, der eigentlich das große Erbe des zum FC Barcelona abgewanderten Rodri antreten soll, droht direkt eine Verletzungspause. Coach Enzo Maresca gab aber leichte Entwarnung. „Ich glaube, es war ein Krampf“, sagte der Italiener den Reportern. „Wir haben immer noch vier oder fünf Spieler, die nicht zu 100 Prozent fit sind, und er ist einer von ihnen.“
Elliott Anderson bei Manchester City direkt verletzt?
In der 61. Minute beim Stand von 0:1 aus Sicht von City setzte sich der Engländer im Mittelkreis auf den Rasen und signalisierte, dass es nicht mehr weitergeht. Er fasste sich oberhalb des rechten Knies und biss auf die Zähne. Mehrere Betreuer begleiteten den Neuzugang vom Feld.
Anderson konnte ohne sichtbare Probleme in die Kabine gehen und applaudierte den Fans. Für ihn kam Mateo Kovacic in die Partie. Marcus Tavernier hatte das 1:0 für die Gäste erzielt (26.). Immerhin drehte Manchester durch Marc Guehi (84.) und Josko Gvardiol (90+1).
Fällt der Rekord-Transfer jetzt direkt aus?
Wie der englische Vizemeister vor einigen Wochen bekannt gab, unterschrieb der zentrale Mittelfeldspieler, der vom Ligarivalen Nottingham Forest kommt, einen Vertrag bis 2031. Laut übereinstimmenden Medienberichten beträgt die Ablösesumme 135 Millionen Euro. Damit ist er der teuerste Transfer in der Geschichte des schwerreichen Klubs.
In der englischen Topliga waren bisher nur zwei Spieler teurer: Den Rekord für die höchste Ablösesumme hält weiterhin der FC Liverpool, der im vergangenen Sommer 146 Millionen Euro ausgegeben hatte, um den Schweden Alexander Isak von Newcastle United zu verpflichten. Dahinter liegt Andersons Nationalmannschaftskollege Morgan Rogers, der am Dienstag für 137 Millionen Euro von Aston Villa zu Chelsea gewechselt war.
Bei der Weltmeisterschaft kam er in allen Spielen für das Team von Trainer Thomas Tuchel zum Einsatz und gewann mit den Three Lions das Spiel um Platz drei gegen Frankreich (6:4).