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„Suspendiert“: Lesnar flippt bei WWE aus

„Suspendiert“: Lesnar flippt bei WWE aus

Brock Lesnar rächt sich bei WWE Friday Night SmackDown für die unfaire Niederlage gegen Roman Reigns - eine wilde Prügelei endet mit einer „Suspendierung“.
Bei WWE Friday Night SmackDown suspendiert Adam Pearce Brock Lesnar wegen einer Attacke auf Unbeteiligte. Die Antwort des "Beast Incarnate" lässt nicht auf sich warten ...
Martin Hoffmann
Martin Hoffmann
von Martin Hoffmann

WWE-Koloss Brock Lesnar hat sich für seine unrühmliche Niederlage gegen Roman Reigns bei der Saudi-Show Crown Jewel gerächt und die Fans weiter heiß gemacht auf ein Rückmatch - das aber noch eine Weile auf sich warten lassen wird.

Bei der TV-Show Friday Night SmackDown schlug das „Beast Incarnate“ gegen den Universal Champion zurück und ließ seine Wut dabei nicht nur an Reigns aus.

Der Auftritt mündete in einer „Suspendierung“ für Lesnar, die als Erklärung dafür dienen dürfte, dass der nur in Teilzeit für WWE antretende Lesnar erst später wieder nach Reigns‘ Titel greifen wird. Womöglich erst bei der Megashow WrestleMania 38 im kommenden April.

Mit der Inszenierung kauft WWE sich auch Zeit für die Klärung der Frage, ob Lesnar der Mania-Herausforderer für Reigns sein wird - oder ob es doch das noch größere Megaduell zwischen Reigns und Ikone Dwayne „The Rock“ Johnson auf die Beine stellen kann.

Riesige Quoten-Blamage für Roman Reigns - was muss WWE draus lernen? Heelturn - der SPORT1 Wrestling Podcast - die aktuelle Folge auf SPORT1, Spotify, Apple Podcasts, Deezer und überall wo es Podcasts gibt

Roman Reigns mit großer Prahl-Ansprache

Reigns begann die Show mit einer großen, angeberischen Ansprache, dass er seit WrestleMania jeden aus dem Weg geräumt hätte, der ihm den Titel hätte abspenstig machen wollen: Edge und den zu AEW gewechselten Daniel Bryan, Cesaro, Finn Balor, Megastar John Cena, nun also auch Lesnar.

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Über den Eingriff seiner Neffen Jimmy und Jey Uso ging er dabei hinweg, auch das unentschlossene Zögern seines Managers Paul Heyman im entscheidenden Moment bedachte er vorerst nur mit passiv-aggressiven Bemerkungen - etwa, als er Lesnar „your boy“ nannte und dabei dessen langjährigen „Advokaten“ anschaute.

Auf Lesnars Ankündigung, dass er ihn bei SmackDown verprügeln würde, reagierte Reigns belustigt (“Ich habe ihn so hart geschlagen, dass er jetzt auf einmal twittert, guter Gott“) und mit der Ankündigung, dass er es nur versuchen sollte.

Adam Pearce suspendiert Brock Lesnar

Reigns wich dann auch anders als Heyman nicht zurück, als Lesnar unter dem Jubel der Fans schließlich auftauchte. Die beiden prügelten sich, Lesnar gewann die Oberhand - bis die Usos ihrem Onkel erneut zu Hilfe kamen.

Wissenswertes zum Thema Wrestling:

Lesnar fertigte auch Jimmy und Jey ab und machte bei seinen Versuchen, sich dann wieder Reigns zuzuwenden, keine Gefangenen: Er schubste einen Kameramann nieder, nahm ihm sein Arbeitsgerät ab und versuchte damit auf den „Tribal Chief“ loszugehen, legte auch an andere Crewmitarbeiter Hand an - auch mehrere Ringrichter und Wrestlerkollegen konnten ihn nicht stoppen.

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Als die Lage sich beruhigt hatte, trat der aktuell als Verantwortlicher für RAW und SmackDown auftretende Adam Pearce vor die Kamera und erklärte, dass er nicht zulassen könne, dass Lesnar in seiner Wut Unbeteiligte gefährde, für die er Verantwortung trage - er müsse Lesnar also auf unbestimmte Zeit suspendieren.

Die logische Konsequenz: Auch Pearce steckte eine Attacke von Lesnar ein, der ihm zweimal seinen Finisher F-5 verpasste, anschließend höhnisch das Mikro vor die Nase hielt und ihn aufforderte, seine Worte zu wiederholen. Lesnar zog schließlich lächelnd ab - das letzte Wort in dieser Fehde ist eindeutig noch nicht gesprochen.

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Becky Lynch und Charlotte Flair tauschen Gürtel

Eine zweite zentrale Entwicklung bei SmackDown: WWE löste die nach dem Draft noch ungeklärte Frage, wie es mit den Damentiteln von RAW und SmackDown weitergehen würde.

Der zu RAW getradete SmackDown-Champion Becky Lynch und die zu SmackDown kommende RAW-Titelträgerin Charlotte Flair hatten ihre jeweiligen Gürtel auch in der Zwischenphase vor Inkrafttreten der Wechsel verteidigt. Nun verkündete Pearces weiblicher Pendant Sonya Deville eine einfache Lösung: Die langjährigen Weggefährtinnen und Rivalinnen Lynch und Flair tauschten nach einem verbalen Schlagabtausch, wer die Bessere sei, die Gürtel.

Gegen wen Flair den SmackDown-Titel jetzt verteidigen muss, zeichnete sich auch gleich ab: Sasha Banks - einst ebenfalls Teil der „Four Horsewomen“ Flair, Lynch und Bayley - kam hinzu und kündigte an, sich baldmöglichst selbst zum Champion zu krönen.

Auf eine höhnische Antwort Flairs, ob sich noch irgendwer an ihre bisherigen Regentschaften erinnern würde, schlug Banks Flair nieder und posierte zum Abschluss der Show.

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Die Ergebnisse von WWE Friday Night SmackDown am 22. Oktober 2021:

Drew McIntyre besiegt Sami Zayn

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