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AEW: Umstrittenes TV-Verbot beim WWE-Rivalen gekippt

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AEW: Umstrittenes TV-Verbot beim WWE-Rivalen gekippt

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Umstrittenes TV-Verbot gekippt

Mark Briscoe, Bruder des tödlich verunglückten Jay Briscoe, darf ab sofort doch in den Fernsehsendungen von AEW auftreten. Ein vergangener Skandal hatte es bis jetzt verhindert.
Mark Briscoe darf ab sofort für AEW antreten
Mark Briscoe darf ab sofort für AEW antreten
© AEW / ROH
Martin Hoffmann
Martin Hoffmann

Ein hochumstrittenes TV-Verbot ist Vergangenheit - aus traurigen Gründen.

Mark Briscoe, der Bruder und Tag-Team-Partner des vergangene Woche tödlich verunglückten Jay Briscoe, darf nun doch in den Fernsehsendungen des WWE-Rivalen All Elite Wrestling auftreten. (NEWS: Alle Neuigkeiten zu AEW)

Wie AEW am Dienstag offiziell verkündete, wird Briscoe in der Nacht zum Donnerstag sein Debüt bei der Show Dynamite geben. Er wird in einem Gedenkmatch für seinen Bruder - der am Mittwoch 39 geworden wäre - auf Jay Lethal treffen, einen langjährigen Weggefährten und guten Freund der Briscoes.

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Mark Briscoe, der am Tag nach Jays Tod 38 geworden ist, stand wie Jay seit vergangenem Jahr unter Vertrag bei AEW-Boss Tony Khan, konnte aber de facto nur in der damals aufgekauften Schwesterliga ROH wrestlen. Laut übereinstimmenden Medienberichten hatte US-Fernsehpartner Warner Brothers Discovery Khan verboten, die Briscoes auf ihren Stationen auftreten zu lassen.

Hauptgrund soll der Wirbel um Jays homophoben Tweet im Jahr 2013 gewesen sein, der Wrestling-Journalist Dave Meltzer meldet nun aber auch, dass es noch einen anderen, nicht benannten und nun ausgeräumten Grund gegeben hätte.

Mark Briscoe darf ab sofort auch bei AEW auftreten

Jay und Mark Briscoe hatten für den Skandal-Tweet und andere Ausfälle mehrfach um Entschuldigung gebeten, viele Kollegen versichern, dass die beiden sich glaubhaft gewandelt hätten und zuletzt im Gegenteil aktive Förderer für Toleranz gegenüber der LGBTQ-Community innerhalb der Wrestling-Szene gewesen seien.

Nach Jays Tod erfuhr dieser Umstand mehr Aufmerksamkeit, diverse Weggefährten wie der Kommentator Ian Riccaboni oder der selbst homosexuelle Independent-Star Effy hoben den Einsatz der Brüder ausführlich und lobend hervor.

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Demgegenüber standen Berichte, dass Khan das Gedenken an Jay eigentlich schon vergangene Woche weit stärker in den Vordergrund hätte rücken wollen. Meltzer meldete in seinem Wrestling Observer jedoch, dass Warner AEW auch hier Beschränkungen auferlegt hätte.

Innerhalb der Wrestling-Fanszene wuchs das Unverständnis, inzwischen hat Khan die Warner-Verantwortlichen offensichtlich zum Umdenken bewegt. Das Auftrittsverbot für Briscoe soll dauerhaft aufgehoben sein.

Tony Khan mit Quasi-Bestätigung im November

Die Berichte über das TV-Verbot für die Briscoes waren nie offiziell bestätigt worden, Khan hatte im vergangenen November aber klare Andeutungen in die Richtung gemacht.

In einer Medienkonferenz erklärte er, dass er das bei ROH angesetzte Match zwischen den Briscoes und dem Duo FTR „buchstäblich nicht ansetzen konnte - und glaubt mir: Ich habe es versucht.“

Auch nach Jays Tod war noch Überzeugungsarbeit notwendig, Meltzer meldete noch in der Nacht in seinem Wrestling Observer Radio, dass Mark „Stand jetzt“ weiter nicht im AEW-TV antreten dürfe - unter Verweis darauf, dass sich das noch ändern könnte.

Stunden später ist nun bekannt geworden, dass genau das passiert ist, Mark Briscoes AEW-Debüt ist damit nun auch Teil der ersten Dynamite-Ausgabe, die in Deutschland nach dem Senderwechsel zu DMAX ausgestrahlt wird.

Jays Töchter Gracie (12) und Jayleigh (9), die mit ihm im Unglücksauto saßen und ebenfalls schwer verletzt worden waren, befinden sich weiter auf dem Weg der Besserung. Gracie war zwischenzeitlich von einer dauerhaften Lähmung bedroht, hat das Gefühl in ihren Beinen aber wieder zurück.

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