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WWE: Realer Zoff Charlotte Flair - Becky Lynch eskaliert, auch Ric verwickelt

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WWE: Realer Zoff Charlotte Flair - Becky Lynch eskaliert, auch Ric verwickelt

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Realer Zoff bei WWE-Frauen: Alle Hemmungen fallen

Realer Zoff bei WWE-Frauen: Alle Hemmungen fallen

Nur Show? Hier nicht: WWE-Star Becky Lynch wird im realen Konflikt mit Charlotte Flair beleidigend und regelrecht vernichtend. Auch der legendäre Papa Ric kriegt sein Fett weg.
Wie viel Wahrheit steckt in diesen Worten? Bei WWE RAW spricht Becky Lynch über die auch im wirklichen Leben zerrüttete Freundschaft zu Charlotte Flair - und macht bitterböse Ansagen.
Martin Hoffmann
Martin Hoffmann

Es gibt WWE-Fans, die auch diese Feindschaft für inszeniert halten - doch diese neue Eskalation spricht stark dagegen.

Vor dem Duell der Damenchampions bei den Survivor Series am Sonntag hat Becky Lynch deutlicher denn je die realen Spannungen zwischen ihr und Charlotte Flair offengelegt.

Auch Charlottes legendärer Vater Ric Flair, der sich zuvor in die Angelegenheit eingeschaltet hatte, bekam sein Fett weg - ein weiteres Signal, dass Lynch und Flair ihren Konflikt nicht geklärt und zumindest nicht vollständig in produktive Drehbuch-Bahnen gelenkt haben: Der von WWE im Streit geschiedene „Nature Boy“ gilt bei WWE aktuell als unerwünschte Person.

Becky Lynch schießt auch gegen Ric Flair

Lynch vertiefte am Mittwoch in einem Interview mit The MMA Hour und dem bekannten Journalisten Ariel Helwani die persönlichen Vorwürfe gegen Charlotte Flair, die sie schon am Montag bei der WWE-Show RAW gegen die Titelträgerin der Freitagssendung SmackDown erhoben hatte - und schoss auch gegen Charlottes Vater, der via Twitter auf Lynchs RAW-Auftritt reagiert hatte.

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„Slick Ric“ hatte eine „persönliche“ Reise zu den Survivor Series in Brooklyn angekündigt, um zu sehen, ob Lynch der Tochter tatsächlich die versprochene Abreibung geben würde - und schloss auf vieldeutige Weise, dass „es nicht genug Choreographie in diesem Geschäft gibt, um dich zu retten, Becky Lynch“.

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Lynch meinte dazu, dass sie einen „bissigen“ Antwort-Tweet auf diese Aussagen vorbereitet, dann aber doch lieber wieder gelöscht hätte. Es sei „traurig“, was aus Flair geworden sei: „Er war eine Legende zu einem gewissen Zeitpunkt, 16 Mal World Champion. Und jetzt ist Ric Flair eifersüchtig auf mich?“

In offensichtlicher Anspielung auf die Belästigungsvorwürfe meinte Lynch, dass sie den Eindruck habe, dass Flair sie benutze, „um zu promoten, was immer er jetzt vorhat, nachdem er sich mit anderen Dingen in ein Loch gegraben hat“.

Von diesen Äußerungen zeigte sich wiederum Ric Flair „enttäuscht“ und antwortete: „Ich habe das aus Respekt für dich getan. Ich habe dir Millionen eingebracht und nichts daran verdient.“ Flair erinnerte damit an den Trademark-Konflikt um Lynchs Spitznamen „The Man“, der einst sein Beiname war (“To be the man you‘ve got to beat the man“). In einem weiteren persönlichen Anwurf ergänzte Flair: „Ich bin immer noch ‚The Man‘. Frag deinen Mann.“ (WWE-Kollege Seth Rollins, d. Red.)

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Ric Flair schien vor den Belästigungs-Vorwürfen vor einem Wechsel zu Konkurrent AEW zu stehen, wo auch Charlottes Verlobter Andrade El Idolo aktiv ist, der sich in die jüngsten Irritationen um seiner Partnerin gegen WWE schimpfend eingeschaltet hatte. Für den Moment scheint sich jedoch auch das erledigt zu haben.

Lynch: Charlotte Flair neidet mir den Erfolg

Lynch schilderte derweil in einer neuen Detailtiefe ihre Sicht auf den realen Eklat um das Gürteltausch-Segment mit Charlotte - und woran ihre frühere Freundschaft mit der Weggefährtin schon vorher zerbrochen war.

Becky Lynch (r.) und Charlotte Flair begannen bei WWE als Partnerinnen
Becky Lynch (r.) und Charlotte Flair begannen bei WWE als Partnerinnen

„Wir mögen uns nicht“, sagte die Irin über die Beziehung zu ihrer Kollegin, mit der sie 2019 gemeinsam im historischen ersten WrestleMania-Hauptkampf der Frauen stand. Wie schon bei RAW angedeutet, machte Lynch Neid von Charlotte auf ihren größer gewordenen Erfolg als Ursache aus: „Wir waren beste Freundinnen und das hat so lange funktioniert, wie sie oben und ich unter ihr war.“

Lynchs eigener Popularitätsschub, den sie sich 2018/2019 erarbeitet hätte, hätte Flair offensichtlich verbittert: „Ich glaube, das konnte sie nicht verkraften und dass sie das bis heute nicht verkraftet hat.“ Auch auf Flairs wrestlerische Qualität hätte sich das ausgewirkt: „Ich glaube, sie hat durch diese Eifersucht einen Tick verloren, sie hat einen kleinen Teufel auf der Schulter, dass ich ihr immer einen Schritt voraus bin und das mag sie nicht.“

In einer weiteren Anspielung auf Flairs Familienstammbaum meinte Lynch, dass sie es anscheinend für ein „Geburtsrecht“ halte, ein Star zu sein und in WrestleMania-Hauptkämpfen zu stehen: „Ich glaube, das ist ihre Denke. Und ich glaube, wir wissen, wo sie diese Denke herhat“.

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Vernichtende Worte über Flairs Charakter

Eine weitere pikante Ansicht tat Lynch im Zusammenhang mit Flairs Auftritt beim Pay Per View Money in the Bank kurz vor Lynchs Comeback im Sommer kund: Flair hatte damals den Fans, die während ihres Matches gegen Rhea Ripley Becky-Lynch-Sprechchöre gestartet hatten, den Stinkefinger gezeigt - und später erklärt, dass sie das getan hätte, weil sie die Rufe als respektlos gegenüber Ripley empfunden hätte.

Lynch zweifelte dies an: „Rhea ist ihr doch egal. Es geht ihr um sich, um ihr eigenes Ego.“

Als Unfug wertete Lynch auch ein Interview Flairs, in dem sie von Sexismus sprach, den sie spüre, weil sie als Frau für ihren Standpunkt einstehe: „Das hat nichts damit zu tun, dass du eine Frau bist, das hat damit zu tun, dass du ein A***loch bist.“

Regelrecht vernichtend wurde Lynch dann, als sie Flairs eigenmächtiges Verhalten in dem Titeltausch-Segment als typisch für ihren Charakter hinstellte: „Niemand sonst denkt nur an sich. Alle denken an das Segment, wie jeder andere darin aussieht, wie man zusammenarbeitet. Niemand sonst macht so etwas. Kein Typ im Kader, kein Mädchen. Bei jedem anderen weiß man, dass es leicht ist, mit ihnen zusammenzuarbeiten.“

„Natürlich ist das bares Geld“

Wie es unter diesen Umständen überhaupt noch möglich sei, ein Match mit der Rivalin zu bestreiten?

Lynch zeigt sich hin- und hergerissen: Einerseits beruhe die Wrestling-Branche auf Vertrauen, bei einem Match vertraue man der Person, mit der man im Ring stehe, Leib und Leben an, persönliche Animositäten seien vor diesem Hintergrund natürlich keine gute Sache.

Andererseits: „Natürlich ist das bares Geld. Die Leute sind zusätzlich interessiert und ich mag, dass die Leute interessiert sind.“

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