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WWE: Triple H wird nach schwerer Herz-Erkrankung wieder aktiv

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WWE: Triple H wird nach schwerer Herz-Erkrankung wieder aktiv

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Erkrankter Triple H wird wieder für WWE aktiv

Erkrankter Triple H wird wieder für WWE aktiv

Zum ersten Mal seit seiner schweren Herz-Erkrankung äußert sich „Triple H“ Paul Levesque wieder über geschäftliche Dinge. Welche Rolle spielt er nun bei WWE?
Seit 25 Jahren steht Triple H im Ring - und sorgte für zahlreiche große Momente. Ein Ranking seiner 25 Karriere-Höhepunkte im Video.
Martin Hoffmann
Martin Hoffmann

Drei Monate nach Bekanntwerden seiner schweren Herzerkrankung - und den Berichten über eine Teil-Entmachtung hinter den Kulissen von WWE - hat Paul Levesque alias Triple H seine Arbeit beim Wrestling-Marktführer offensichtlich wieder aufgenommen.

Zum ersten Mal, seit WWE bekannt gegeben hat, dass der 52-Jährige wegen eines „genetischen Herzproblems“ in Behandlung war, hat Levesque sich wieder öffentlich über eine Business-Angelegenheit bei WWE geäußert.

Der Ehemann von Vorstandskollegin Stephanie McMahon - der als „Executive Vice President of Global Talent Strategy and Development“ für Schwiegervater Vince McMahon arbeitet - spricht in einer Medienmitteilung und einem Interview über einen neuen Teilaspekt der veränderten Talentpolitik. Ein Thema, das gerade im Zusammenhang mit der Rolle von Triple H zuletzt für viel Gesprächsstoff gesorgt hatte.

Triple H äußert sich zu neuem Programm von WWE

Levesque äußerte sich in einem Gespräch mit Fast Company über das am Donnerstag offiziell präsentierte „NIL-Programm“ (Next In Line) von WWE: Es verschafft College-Sportlern mit Interesse an einer WWE-Karriere Zugang zum Performance Center der Promotion in Orlando und anderen WWE-Ressourcen - sowie die Möglichkeit, frühzeitig einen Entwicklungsvertrag bei der Promotion zu unterschreiben.

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Levesques bezeichnete das Progamm nun als „großartiges Rekrutierungswerkzeug“, weil es WWE ermögliche, früher als bisher mit vielversprechenden Athleten in fruchtbaren Kontakt zu kommen: „Es eröffnet uns den Zugang zu einer ganzen Welt von Athleten, mit denen wir vorher so nicht in Verbindung treten konnten. Die nächste Generation von Superstars wird für uns aus diesem Programm kommen.“

WWE hat Talent-Strategie stark umgewälzt

Gerade Levesques letzter Satz lässt aufhorchen, er ist eine De-Facto-Bestätigung der Berichte über eine neue Schwerpunktsetzung in der WWE-Talentpolitik - die auch ein Bruch mit einer Linie ist, für die gerade Levesque gestanden war.

Kurz bevor dessen Herzprobleme bekannt geworden waren, hatte WWE eine Neuordnung des zuvor von Levesque verantworteten Aufbaukaders NXT beschlossen: Das Scouting von Talenten aus dem Independent-Wrestling soll quasi eingestellt worden sein, gesucht würden nur noch junge, optisch und athletisch hervorstechende Quereinsteiger unter 30, denen der WWE-Stil von der Pike auf beigebracht werden soll.

Der Stilwechsel bedeutete eine Machtverschiebung zu Ungunsten von Levesque, der WWE in seiner früheren, nun wieder von Ex-Wrestlerkollege John Laurinaitis ausgefüllten Rolle als „Head of Talent Development“ für den Indy-Stil geöffnet hatte. Levesque verlor die Kontrolle über den als „NXT 2.0″ schon spürbar neu ausgerichteten Kader, auch zahlreiche Wrestler-Entlassungen wurden an ihm vorbei beschlossen.

Das Machtgefüge unter Vince McMahon ist neu geordnet

Die großen Linien bei NXT sollen nun Vince McMahon und dessen Kreativdirektor Bruce Prichard bestimmen, für die Umsetzung im Tagesgeschäft sorgte zuletzt Levesques langjähriger Weggefährte Shawn Michaels. Neben McMahon und seinen alten Vertrauten hatte zuletzt auch der aus dem Sportmanagement kommende Präsident Nick Khan mehr Einfluss bei WWE genommen.

Es sind Aufsehen erregende Entwicklungen, die darin begründet liegen sollen, dass das 2019 ins TV beförderte NXT-Produkt nicht das Ziel erreicht hat, den Aufstieg der Konkurrenzliga AEW zu bremsen.

Spekulationen, dass das interne Beben den zuvor als McMahon-Kronprinz geltenden Levesque aus dem Unternehmen treiben könnten, dürften gegenstandslos sein. Es bleibt dennoch abzuwarten, welche Rolle er nun langfristig in dem veränderten Machtgefüge übernehmen wird.

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