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WWE Hell in a Cell: Cody Rhodes kämpft 24 Minuten mit Horror-Verletzung - das sagte er danach

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WWE Hell in a Cell: Cody Rhodes kämpft 24 Minuten mit Horror-Verletzung - das sagte er danach

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WWE-Horrorverletzung: Cody spricht

Unfassbar: Cody Rhodes reißt sich kurz vor seinem Hauptkampf gegen Seth Rollins bei WWE Hell in a Cell den Brustmuskel „vom Knochen“ - und zieht trotzdem durch.
Bei diesem Moment verschlägt es auch hartgesottenen WWE-Fans die Sprache: Cody Rhodes präsentiert vor seinem Match gegen Seth Rollins die Folgen seines Brustmuskel-Risses - nur Gegner Seth Rollins lacht...
Martin Hoffmann
Martin Hoffmann

Es sollte der vorläufige Höhepunkt seines großen Comebacks bei WWE sein - und wurde es auf andere Weise als gedacht.

Obwohl sich der „American Nightmare“ Cody Rhodes kurz vor der Großveranstaltung Hell in a Cell 2022 in Chicago am Sonntag eine wahrhaftige Horror-Verletzung zuzog, zog er seinen geplanten Käfig-Kampf gegen Seth Rollins durch. (NEWS: Alle Neuigkeiten zu WWE)

Heraus kam eine - trotz der choreographierten Natur des Showkampfs - unter diesen Umständen unfassbare, 24 Minuten lange Performance mit dem Potenzial, einen Mythos zu kreieren.

Rhodes siegte am Ende und feierte unter Tränen, muss nun allerdings erstmal eine lange Pause von seiner Mission nehmen, Roman Reigns den Titel abzunehmen, den sein legendärer, 2015 verstorbener Vater Dusty Rhodes nie hatte gewinnen können.

Nach dem Kampf - und nach dem Ende der Show-Übertragung - wandte sich Rhodes nochmal ans Publikum und stellte klar, dass der Entschluss, trotz der Verletzung anzutreten „allein meine Entscheidung“ gewesen sei: „Man hätte mich umbringen müssen, um mich davon abzuhalten, ich hätte die Entscheidung in 10 von 10 Fällen so getroffen.“ Die Fans vor Ort hätten ihr Geld bezahlt, dem sei er verpflichtet.

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Cody Rhodes riss sich den Brustmuskel „vom Knochen“

Bereits in den Stunden vor HIAC war durchgesickert, dass Rhodes sich bei einer Trainingseinheit im Vorfeld schwer an der Brust verletzt hatte - womit auch WWE zwei Tage nach der Verletzung von CM Punk bei Konkurrent AEW ein herber Rückschlag ereilte.

Für den bei WrestleMania zurückgekehrten AEW-Mitgründer hatte WWE in diesem Jahr eigentlich noch große Pläne und seine Rolle sollte umso tragender sein infolge des neuen Vertrags für Universal Champion und Topstar Reigns, der nur noch sehr seltene Auftritte des „Head of the Table“ vorsieht. (“Bekomme absurden Haufen Geld“: Warum Cody Rhodes‘ WWE-Deal wegweisend und folgenschwer ist)

Nach Darstellung von WWE hat sich Rhodes beim Gewichtheben den rechten Brustmuskel „komplett vom Knochen gerissen“ - der angeblich vorgeschädigt gewesen war durch seine Prügelei mit Rollins bei der TV-Show Monday Night RAW am Montag. Letzteres ist mit Vorsicht zu bewerten, in solchen Fällen passt WWE die reale Verletzungsgeschichte gern ans Drehbuch-Geschehen an.

Dass Rhodes‘ schwere Verletzung sehr wohl real ist, war schon nicht zu übersehen, als Rhodes sein Einzugs-Outfit ablegte: Darunter verbarg sich ein tiefrot eingefärbter Arm- und Brustbereich, ein riesiges Hämatom, das eindeutig auch nicht durch Schminke überdramatisiert war, wie bei WWE auch schon vorgekommen.

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Hammer-Schlag sorgt für Sieg über Seth Rollins

Rhodes trat trotzdem an gegen Rollins - der als Provokation in den berühmt-berüchtigten „Polka Dots“ von Codys Vater Dusty antrat - und glich seine körperliche Einschränkung durch umso größeren Sinn für dramatisches Storytelling aus.

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Cody zeigte dennoch auch viele riskante Aktionen, es kamen auch diverse Gegenstände zum Einsatz, unter anderem Codys Gürtel, das „Bullrope“ mit Kuhglocke, das einst Dusty Rhodes‘ Markenzeichen war und auch eine Vorschlaghammer, berühmt gemacht von Hell-in-a-Cell-Spezialist Triple H - zu der in diesem Jahr wegen Herzproblemen zurückgetretenen Legende haben auch beide einen Bezug.

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Am Ende widerstand Rhodes diversen Spezialaktionen Rollins‘ - unter anderem einer Powerbomb durch einen Tisch und dem Stomp -, zeigte zweimal seinen eigenen Finisher Cross Rhodes und machte dann mit dem „Sledge Hammer“ den Sack zu. Es folgten emotionale Jubelszenen, in denen Rhodes unter Tränen seinen Blick gen Himmel wandte und auch den Ringboden zu Ehren des Papas küsste.

Auf den Spuren von Triple H und John Cena

Rhodes wandelte mit dem Match unfreiwillig noch mehr auf den Spuren von Triple H als geplant: Im Jahr 2018 hatte sich der „King of Kings“ während eines Legendenmatches mit Shawn Michaels gegen den Undertaker und Kane in Saudi-Arabien ebenfalls den Brustmuskel gerissen und ließ sich ebenfalls nicht davon abhalten, den Kampf durchzuziehen.

Wissenswertes zum Thema Wrestling:

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Finisher, Face und Heel, Work und Shoot: Das ABC des Wrestling

Der „torn pec“ ist auch berühmt durch Superstar John Cena, der sich dieselbe Verletzung in einem Match am 1. Oktober 2007 zuzog und auf eine sechs- bis zwölfmonatige Pause einstimmte - ehe er dann doch schon im Januar 2008 als Überraschungsteilnehmer und -sieger des Royal Rumble die komplette Wrestling-Welt schockte.

Das Comeback wurde zum berühmtesten Beispiel für Cenas nahezu unmenschliche Fähigkeit, Verletzungen zu trotzen, aber nicht als Lehrbeispiel, wie lange eine Reha bei „normalen“ Personen dauert. In jedem Fall wird Rhodes nun einige Monate pausieren müssen, wie viele, steht in den Sternen.

Den Anspruch, dann wieder als Hauptdarsteller zurückzukehren, hat er zuvor erstmal eindrucksvoll unterstrichen.

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Bianca Belair bleibt Champion, Lashley lässt aufhorchen

Im zweitgrößten Match des Abends behielt Bianca Belair ihren RAW-Damentitel in einem Dreikampf mit Becky Lynch und Asuka. Belair nutzte am Ende aus, dass Lynch Asuka ihren Man Handle Slam verpasste, schubste Lynch weg und pinnte die Japanerin selbst. Belair und Lynch steuern weiter auf ein WrestleMania-Rückmatch bei einer der großen Sommershows zu.

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Aufhorchen ließ in dieser Hinsicht auch der frühere WWE-Champion Bobby Lashley nachdem der im zweiten Match des Abends 2,20-Meter-Mann Omos und seinen Ex-Manager MVP in einem 2-gegen-1-Handicap-Match besiegte, indem er MVP in den Hurt Lock nahm. Lashley feierte nach dem Kampf mit einem Titelgürtel, den ein Zuschauer als Fanrtikel dabei hatte - wohl ein Signal, dass Lashley als Herausforderer für Reigns positioniert wird.

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Die Ergebnisse von WWE Hell in a Cell am 5. Juni 2022:

RAW Women‘s Title Match: Bianca Belair (c) besiegt Asuka, Becky Lynch

Bobby Lashley besiegt Omos & MVP

Kevin Owens besiegt Ezekiel

Judgment Day besiegen AJ Styles, Finn Balor & Liv Morgan

No Holds Barred Match: Madcap Moss besiegt Happy Corbin

United States Title Match: Theory (c) besiegt Mustafa Ali

Hell in a Cell Match: Cody Rhodes besiegt Seth Rollins