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Faker will den virtuellen Sport bei Olympia sehen
Faker will den virtuellen Sport bei Olympia sehen © Riot Games
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Faker gilt als bester LoL-Spieler der Welt und ist eine lebende eSports-Legende. Vor der Weltmeisterschaft schaut sich SPORT1 den SKT-Mid-Laner genauer an.

Von Maximilian Eichgrün

Als Solo Queue-Star auf die LCK-Bühne

Schon vor Beginn seiner professionellen Karriere war Lee "Faker" Sang-hyeok mit gerade einmal 16 Jahren als extrem talentierter Solo Queue-Spieler aufgefallen. So dauerte es auch nicht lange, bis sich diverse südkoreanische Teams für den jungen Mid-Laner interessierten. Im Februar 2013 trat er dann SK Telecom T1 bei und sollte damit eine Ära einleiten.

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SKT-Coach kkOma hatte sich in einem Interview im April 2017 an die Tryouts mit Faker zurückerinnert:  "Selbst damals war Faker der Spieler, der so gut war, dass es keinen Sinn ergab."

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Sein Debüt gab Faker dann am 6. April 2013 bei den OLYMPUS Champions, heute bekannt als LCK. In der höchsten südkoreanischen Spielklasse traf sein Team zunächst auf das als extrem stark geltende CJ Blaze, das mit Ambition, der zu diesem Zeitpunkt noch Mid-Laner war, einen der besten Spieler der Welt auf dieser Position hatte.

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Schon damals wurde Fakers Potenzial ersichtlich, als er gegen Ambition die Nase vorn hatte, seinen erfahrenen Gegner sogar im Alleingang erledigte und sein Team schließlich in einer umkämpften Partie zum Sieg führen konnte.

Schneller Aufstieg zum Weltstar

Natürlich wollte Faker auch über Südkorea hinaus Erfolge feiern. Dem ersten Platz im Summer Split folgte für SKT die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2013 in Nordamerika. Faker war im Sommer der MVP der stärksten Liga der Welt.

Als Favoriten gingen Faker und Co. in das Turnier und spielten dort groß auf. Mit Ausnahme des Halbfinals schienen die Worlds ein Spaziergang für das Team zu sein. Schon damals waren nur die südkoreanischen Teams ernstzunehmende Konkurrenten im Kampf um den Titel. Den Rivalen NaJin Black Sword konnte SK Telecom aber ebenfalls bezwingen.

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Nach einem grandiosen Turnier und einem klaren 3:0 im Finale gegen Royal Club durfte sich das südkoreanische Gespann verdientermaßen Weltmeister nennen. Faker hielt schon nach seiner ersten professionellen Saison als bester Spieler des Turniers die begehrteste League of Legends-Trophäe der Welt in den Händen.

Faker als Gesicht des Erfolgs

Es folgte 2014 und somit das wohl frustrierendste Jahr in Fakers Karriere. SKT hatte in Südkorea wenig zu melden und obwohl der Mid-Laner weiterhin sehr gut spielte, blieb der Weltmeister hinter den Erwartungen zurück. Es waren stattdessen die Teams von Samsung Galaxy, die 2014 in jeder Hinsicht dominierten.

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Somit fuhr der amtierende Weltmeister auch nicht zu den Season 4 Worlds. Die Reaktion der Organisation folgte prompt: Ein neues Lineup wurde um Faker und bengi aufgebaut und sollte den Erfolg zurückbringen. MaRin, Bang und Wolf sorgten schnell für die Rückkehr des Erfolgs und mit ihnen und einem weiterhin extrem guten Faker erstarkte SKT wieder zum besten LCK-Team und damit besten Team der Welt.

Kein Spieler hat die erfolgreichste LoL-Organisation der Welt so stark geprägt wie Faker, der seit 2013 Teil des Teams ist, mit ihm drei Weltmeistertitel und zwei MSI-Turniere gewinnen konnte und allen Kritikern zum Trotz in den wichtigen Spielen stets auf Top-Niveau performte.

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Um diese Erfolgsgeschichte bei en Season 7 Worlds fortsetzen zu können, muss der 21-Jährige weiterhin hart arbeiten. Nach der Niederlage SKTs im LCK-Finale gegen Longzhu Gaming geht der dreifache Weltmeister nicht als alleiniger Favorit in das Turnier. Es wird also an Faker liegen, sein Team zum Erfolg zu führen und einmal mehr seine Weltklasse unter Beweis zu stellen.

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