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München - Die Bundesliga-Saison steht in den Startlöchern, am Freitag geht's los. Höchste Zeit, sich für das SPORT1 Tippspiel einzulesen. SPORT1 macht Sie fit für den 1. Spieltag.

Nach rund zweieinhalb Monaten Pause kehrt die Bundesliga am Freitag zurück. Um 20.30 Uhr eröffnen der FC Bayern und Schalke 04 die neue Spielzeit. (Bundesliga: FC Bayern - Schalke 04 am Fr. ab 20.30 Uhr im LIVETICKER)

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FC Bayern - FC Schalke 04 (Fr., 20.30 Uhr)

Die Ausgangslage ist klar: Bayern ist als Triple-Sieger der klare Favorit. Zumal Schalke in der abgelaufenen Rückserie das schlechteste Team der Liga war und auch in der Vorbereitung seine Offensiv-Probleme nicht gelöst bekam.

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Auch die Zahlen der direkten Duelle sprechen eine klare Sprache. In 100 Spielen gewann Bayern 54 Mal, Schalke holte nur 18 Siege. Die vergangenen acht Duelle entschieden die Münchner mit einem Torverhältnis von 22:2 gegen die Königsblauen für sich.

Es gibt wohl nur einen Aspekt, der beide Teams vereint: Sie haben vor dem Start in die Bundesliga noch keine Partie im DFB-Pokal in den Knochen und wissen nicht genau, wo sie stehen.

Eintracht Frankfurt - Arminia Bielefeld (Sa., 15.30 Uhr)

Das letzte Liga-Duell der beiden Teams ist bereits elf Jahre her. Im März 2009 gab es ein 0:0. Nun ist Bielefeld zurück im Oberhaus und ein erneutes Remis durchaus möglich. Zwar hat Frankfurt von 26 Partien gegen den Aufsteiger elf gewonnen und nur sechs verloren, doch die Gäste kommen mit einer breiten Brust: Die souveräne Meisterschaft in der 2. Bundesliga ist trotz der durchwachsenen Resultate in der Vorbereitung nicht vergessen.

Das enttäuschende Aus im DFB-Pokal hat dagegen für Verunsicherung gesorgt und spielt eher Gegner Frankfurt in die Karten. Die Hausherren aus Frankfurt sind in den Testspielen und beim knappen 2:1-Sieg im DFB-Pokal gegen 1860 München noch nicht wieder in ihre Topform zurückgekehrt.

Union Berlin - FC Augsburg (Sa., 15.30 Uhr)

In der vergangenen Saison feierten die Berliner mit dem 2:2 gegen Augsburg ihren ersten Punktgewinn in der Bundesliga-Geschichte des Klubs. In der Rückrunde folgte dann ein 2:0 der Köpenicker. Vier weitere Begegnungen gab es bisher in der 2. Bundesliga, von denen ebenfalls drei an Union gingen. Augsburg liegt den Hauptstädtern also. 

In der ersten Runde des DFB-Pokals präsentierte sich allerdings Augsburg in deutlich besserer Form. Das 7:0 gegen Eintracht Celle war viel souveräner als das 1:0 nach Verlängerung von Union gegen den Karlsruher SC. Zudem ist Berlins Torjäger Sebastian Andersson zum 1. FC Köln gewechselt, der Union-Sturm ist ziemlich ausgedünnt. (Hier geht's zum Transferticker)

1. FC Köln - TSG Hoffenheim (Sa., 15.30 Uhr)

Das Pflichtspiel-Debüt von Hoffenheims Neu-Coach Sebastian Hoeneß wäre im Pokal beim 5:4 nach Elfmeterschießen gegen den Chemnitzer FC fast in die Hose gegangen. Nun kommt mit Köln aber der Lieblingsgegner der Sinsheimer im Oberhaus. Acht der bisher 18 Partien hat Hoffenheim gewonnen, nur vier Dreier gab es für die Rheinländer. Die Fakten zu den vergangenen vier Spielen: Vier Erfolge für die TSG und 14:2 Tore.

Hinzu kommt: Köln hat reichlich Personalsorgen. Der ohnehin dünne Kader wird noch weiter ausgedünnt. Topstürmer Jhon Córdoba hat den Klub Richtung Hertha BSC verlassen, die Neuzugänge Ondrej Duda und Sebastian Andersson müssen sich noch integrieren. Trainer Markus Gisdol muss also improvisieren.

Werder Bremen - Hertha BSC (Sa., 15.30 Uhr)

Hertha ist aktuell das Krisen-Team der Liga. Die angekündigte Millionen-Angriff blieb aus, auch wenn nun Córdoba für 15 Millionen Euro dazugeholt wurde. Dazu kommt das peinliche 4:5 im DFB-Pokal gegen Eintracht Braunschweig und die sehr schwache Vorbereitung mit drei Pleiten gegen den Hamburger SV (0:2), PSV Eindhoven (0:4) und Ajax Amsterdam (0:1). 

Gegen Bremen war in der Vergangenheit eh wenig zu holen für die Hauptstädter. 19 Siege und 36 Niederlagen stehen in der Bundesliga zu Buche. Der letzte Hertha-Sieg gegen Bremen stammt aus der Saison 2013/204 (3:2). Eine Wiederholung ist unwahrscheinlich: Werder hat eine starke Vorbereitung gespielt und auch beim 2:0 gegen Jena im DFB-Pokal Fortschritte im Vergleich zur vergangenen Katastrophen-Saison gezeigt.

VfB Stuttgart - SC Freiburg (Sa., 15.30 Uhr)

Der VfB Stuttgart ist nach einem Jahr Abstinenz zurück in der Bundesliga und will im Derby gegen Freiburg glich ein Zeichen setzen. Das magere 1:0 in der ersten Pokalrunde gegen Hansa Rostock zeigte noch viel Potenzial auf. Aber auch Freiburg quälte sich nur zu einem 2:1 gegen Waldhof Mannheim.

Nach den direkten Duellen zu urteilen ist Stuttgart die klare Nummer eins in Baden. 21 Erfolge bei nur zehn Niederlagen zählt die Bundesliga-Statistik. 2012 gab es den letzten Freiburger Sieg im Oberhaus gegen den VfB. Drei der vergangenen fünf Derbys endeten allerdings unentschieden.

Borussia Dortmund - Borussia Mönchengladbach (Sa., 18.30 Uhr)

Es ist das Topspiel des ersten Spieltags! Beide Teams wollen - wie in der abgelaufenen Saison - in die Champions League. Es dürfte ein Treffen auf Augenhöhe sein, mit leichten Vorteilen für Dortmund. Das verrät auch die Statistik: 39 BVB-Erfolge, 28 Remis und 29 Gladbacher Siege sind in der Bundesliga in den Geschichtsbüchern vermerkt. 

Die Gladbacher Offensive hat sich bereits warm geschossen. Inklusive dem 8:0 im DFB-Pokal gegen Oberneuland gab es bereits 22 Treffer für Coach Marco Rose in den bisherigen Auftritten zur Vorbereitung auf die Bundesliga zu bejubeln. Und bei Dortmund waren in den Tests neben Verletzungssorgen in der Defensive auch Lücken zu sehen, zum Beispiel beim 1:3 gegen Feyenoord Rotterdam oder dem 1:3 beim VfL Bochum.

Im DFB-Pokal gegen den MSV Duisburg war aber von einer Formschwäche des BVB nichts zu bemerken. Beim 5:0 zauberten Jadon Sancho und Co., sodass sie als Favorit ins Borussen-Duell gehen.

RB Leipzig - FSV Mainz 05 (So., 15.30 Uhr)

Der Mainzer Keeper Robin Zentner sollte sich gut aufwärmen - zumindest, wenn man die beiden Spiele aus der vergangenen Saison als Maßstab nimmt. Mit 0:8 und 0:5 holte sich Mainz zwei richtige Klatschen ab. Gut für das Team von Achim Beierlorzer: Beim Gegenüber ist Stürmerstar Timo Werner nicht mehr dabei und gehtnun für Chelsea auf Torejagd. 

Die Ex-Kollegen von Werner sind derweil noch nicht wieder im Torerausch. Gegen Nürnberg im DFB-Pokal gab es beim 3:0 bis zur Schlussphase nur ein Tor zu bejubeln, während Mainz beim 5:1 gegen Havelse fünf Tore in einer Halbzeit gelangen.

Nun soll für die Rheinländer im neunten Duell gegen die Sachsen der zweite Sieg her. 

VfL Wolfsburg - Bayer Leverkusen (So., 18.00 Uhr)

Das Duell der beiden Werksteams ist in den vergangenen beiden Jahren immer eine klare Sache gewesen. Einem 3:1 der Wölfe folgten ein 3:0 und ein 2:0 für Leverkusen. Zuletzt schlugen die Niedersachsen dann wieder mit einem 4:1 zu. Unter dem Strich ist die Bilanz aber ausgeglichen. 17 Wolfsburger Siege und 22 Dreier für Leverkusen gab es bisher. 

Nun sind beide nach guten Vorbereitungen und jeweils klaren Pokalsiegen bereits in guter Form. Bei Leverkusen gibt es aufgrund der Abgänge der beiden Stars Kai Havertz (Chelsea) und Kevin Volland (Monaco) jedoch durchaus einen Umbruch zu bewältigen, die Offensive bietet noch Fragezeichen.

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