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Das WWE-Titelrennen stagniert, die Top-Wrestler können ihre Spitzenplätze souverän behaupten. Ein Newcomer überrascht. SPORT1 zeigt das Powerranking für Juni.

Ein neuer Champion stürmt das Ranking, ein beliebtes Tag Team meldet sich zurück und an der Spitze herrscht Stillstand.

Die WWE-Großveranstaltung Stomping Grounds ist Geschichte und die großen Titel sind noch in den gleichen Händen wie zuvor. Bei Monday Night RAW begann am vergangenen Montag der Hype auf WWE Extreme Rules am 14. Juli. Wer startet mit dem größten Momentum in den neuen Monat?

SPORT1 hat die Ereignisse des letzten Monats analysiert und daraus eine Top 10 erstellt, die die Kraftverhältnisse widerspiegeln soll: In das Powerranking fließen die Ergebnisse der Matches und deren Relevanz ein, aber auch die allgemeine Darstellung des Charakters, die On-Air-Zeit, die Leistung im Ring und außerhalb werden berücksichtigt.

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Dass sich die Kräfteverhältnisse seit Super Showdown nicht umfassend geändert haben, zeigt auch das Powerranking:

10. Drew McIntyre (Vormonat: Platz 10)

Auf den ersten Blick waren die letzten Wochen nicht die erfolgreichsten für Drew McIntyre. Dennoch wurde er bei seiner Niederlage gegen Roman Reigns sehr stark dargestellt und wird in Zukunft sicherlich zu einem wichtigen Bestandteil des Main Events werden.

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9. The New Day (-)

Trotz der Niederlage bei Stomping Grounds sind Xavier Woods und Big E auf dem Vormarsch. Durch den Sieg gegen Daniel Bryan und Rowan in der vergangenen Ausgabe von SmackDown Live ist ein Tag Team Titelmatch in Reichweite gerückt. Es wäre nicht verwunderlich, wenn bald alle drei Mitglieder von The New Day einen Titel tragen.

8. R-Truth (9)

Er gewinnt überall Titel. Sei es auf Hochzeiten, in Flugzeugen oder im Ring. R-Truth ist in etwa einem Monat zum achtfachen 24/7-Champion geworden. Auch wenn der Gürtel mehr Comedy als Prestige ist, beschert er R-Truth viel TV-Zeit und amüsiert Woche für Woche die Fans.

7. Shane McMahon (5)

Auch wenn die Goldene Zeit von Shane scheinbar vorüber ist, hilft ihm, dass er sehr präsent im TV vertreten ist, starke Promos abhält und regelmäßig The Miz abfertigen darf. Ob dies nach dem Tag-Team-Match mit McIntyre gegen den Undertaker und Reigns so weitergeht, bleibt abzuwarten.

6. Roman Reigns (6)

Nach wochenlangen Demütigungen durch McMahon und McIntyre gewann Reigns nicht nur bei RAW und Stomping Grounds die Oberhand, sondern kann mit der Rückkehr des Undertakers wohl mit einem weiteren Sieg gegen seine Erzfeinde planen.

5. Bayley (4)

Für Bayley läuft es weiterhin (fast) perfekt. In Abwesenheit von Charlotte ist sie das unangefochtene Aushängeschild der weiblichen SmackDown-Division. Die Niederlage gegen Nikki Cross, die Alexa Bliss zu einem weiteren Titelmatch verhalf, verhindert allerdings eine höhere Position.

4. Ricochet (-)

Noch vor ein paar Wochen hat wenig auf solch einen Höhenflug des ehemaligen Prince Pumas hingedeutet. Nach erfolgreichen Matches gegen Cesaro, dem No. 1-Contender's Match und einem spektakulären Kampf gegen Samoa Joe ist er nun allerdings verdientermaßen United States Champion.

3. Becky Lynch (3)

Nach einem souveränen Sieg gegen Lacey Evans kann Becky Lynch ihren Platz auf dem Treppchen behaupten. Sie ist und bleibt die Nummer eins unter den Frauen in der WWE. Allerdings stehen zwei männliche Stars derzeit noch über ihr in der Hierarchie. Einer ist ihr Freund und Mixed Tag Team Partner.

2. Seth Rollins (2)

Die Fehde zwischen Seth Rollins und Baron Corbin ist bisher sehr einseitig verlaufen. Während Corbin nur durch Tricksereien im Rennen bleibt, ist Rollins ein unheimlich starker Champion. Dies zeigt sich nicht nur durch die Unmengen an Stuhlschlägen, die er verteilt, sondern auch an seinem selbstbewussten Auftritt in den sozialen Medien.

1. Kofi Kinston (1)

Kofi Kingston ist überall und gewinnt alles. Als WWE-Champion ist Kingston weiterhin ungeschlagen und nimmt seine Konkurrenz regelmäßig auseinander. Als Nächster wird sich Samoa Joe daran versuchen, den scheinbar unschlagbaren Ghanaer zu entthronen. Viel Glück!   

Die folgenden Superstars mussten sich aus dem Powerranking verabschieden: Alexa Bliss (8), Brock Lesnar (7). 

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