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DFB nimmt Kontakt zu Wunschkandidat Nagelsmann auf! Die Gespräche laufen

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DFB nimmt Kontakt zu Wunschkandidat Nagelsmann auf! Die Gespräche laufen

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Daran hängt der Nagelsmann-Deal

Die Personalie Julian Nagelsmann als möglicher kommender Bundestrainer wird konkret. Nach SPORT1-Informationen laufen bereits Gespräche zwischen DFB und dem Wunschkandidaten.
Rudi Völler gibt nach seinem erfolgreichen Intermezzo gegen Frankreich ein Update zur Trainersuche bei der deutschen Nationalmannschaft - und hat dabei einen großen Wunsch.
khau
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pberger
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von Kerry Hau, Patrick Berger

Wird Julian Nagelsmann der neue Bundestrainer? Jetzt kommt allmählich Bewegung in die Personalie!

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Nach SPORT1-Informationen hat der DFB Kontakt zu Julian Nagelsmann aufgenommen. Die Gespräche laufen!

Nagelsmann soll sich ein Engagement als Bundestrainer - gerade aufgrund der einmaligen Chance, Coach bei einer Heim-EM zu sein - gut vorstellen können. Auch innerhalb der Mannschaft wird schon über den Namen Nagelsmann gesprochen.

Auf SPORT1-Nachfrage sagte Leroy Sané: „Julian ist ein guter Trainer und auch auf jeden Fall eine gute Person. Wir schauen was passiert oder ob er Bock darauf hat. Na klar wäre es schön, ihn wiederzusehen und mit ihm zu arbeiten, aber wie gesagt, wir gucken mal.“

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Weil Jürgen Klopp nicht zur Verfügung steht, ist Nagelsmann der Top-Kandidat für die DFB-Spitze um Präsident Bernd Neuendorf und Vizepräsident Hans-Joachim Watzke.

Der BVB-Boss wollte am Mittwoch offiziell allerdings noch keine Gespräche mit Nagelsmann bestätigen: „Nein. Wir werden das Profil erst erarbeiten und dann schauen wir weiter.“

Völler: „Eine einmalige Sache“

Der nach dem Aus von Hansi Flick zum Interimscoach umfunktionierte Sportdirektor Rudi Völler hat mehrfach betont, sein Einsatz gegen Frankreich sei „eine einmalige Sache“ gewesen.

Möglich aber, dass mindestens einer der Völler-Assistenten vom Dienstagabend - Hannes Wolf oder Sandro Wagner - Teil des künftigen Trainerteams der A-Nationalelf wird. Wagner war einst bei der TSG Hoffenheim Spieler unter Nagelsmann - und der benötigt, nachdem er drei Assistenten aus seiner Bayern-Zeit (Dino Toppmöller, Xaver Zembrod und Benjamin Glück) verloren hat, ohnehin Verstärkung.

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Ob eine Einigung erzielt werden kann, hängt aber vor allem von den finanziellen Rahmenbedingungen ab.

„Am FC Bayern würde es sicher nicht scheitern“

Nagelsmann soll beim FC Bayern noch rund 6,5 Millionen Euro Jahresgehalt einstreichen. Unwahrscheinlich, dass der finanziell klamme Verband ihm so viel bieten kann - zumal der DFB bis zur Heim-EM auch noch Flick sowie dessen Assistenten Danny Röhl und Marcus Sorg auf der Payroll hat. Flick allein sollen nach seiner Freistellung noch bis zu 4,5 Millionen Euro zustehen.

Klärungsbedarf würde es auch mit dem FC Bayern geben – wenngleich die Münchner bereit wären, den bis 2026 unter Vertrag stehenden Nagelsmann zu einem „Freundschaftspreis“ (zur Not sogar nur in Form eines Freundschaftsspiels) freizugeben, weil sie den 36-Jährigen von ihrer Gehaltsliste haben wollen.

Bei der Enthüllung der Statue von Bayern-Legende Gerd Müller sagte Uli Hoeneß: „Am FC Bayern würde es sicher nicht scheitern.“ Trotzdem erklärte er, er habe „das jetzt nicht abgestimmt mit unseren Leuten.“

Bislang gab es keinen Kontakt zwischen dem DFB und dem FCB – was sich allerdings schon bald ändern könnte.