Der französische Vizemeister Olympique Marseille hat einen neuen Trainer gefunden: Habib Beye, der erst kürzlich beim Ligarivalen Stade Rennes entlassen wurde, tritt beim Traditionsklub die Nachfolge von Roberto De Zerbi an.
Neuer Trainer für Marseille - Ex-Bayern-Star trifft Entscheidung
Marseille findet De-Zerbi-Nachfolger
Nach der 0:5-Niederlage gegen Paris Saint-Germain hatte sich OM zuletzt vom Italiener getrennt. Bei der nun erfolgten Verpflichtung von Beye hat auch der frühere Bayern-Profi Medhi Benatia seine Finger mit im Spiel.
Nach dem Aus von De Zerbi beschloss der Ex-Profi zunächst, sein Amt als Sportdirektor niederzulegen. Kurz darauf folgte jedoch die Wende: Benatia bleibt dem Klub zumindest bis Saisonende erhalten.
„Unter der Leitung von Medhi Benatia wird in Kürze ein neuer Trainer verpflichtet. Lasst uns alle an einem Strang ziehen – für OM“, ließ Klubbesitzer Frank McCourt am Dienstag in einer Erklärung verlauten.
Marseille: Benatia präsentiert neuen Trainer
Benatias Wahl fiel schließlich auf Habib Beye, der nun bis 2027 bei OM unterschrieb. „Die Entscheidung für Habib Beye als neuen Trainer von OM entspricht voll und ganz unserem Wunsch, einen Trainer mit den erforderlichen Führungsqualitäten zu verpflichten, der eine Mannschaft übernehmen kann, die nach einer schwierigen Phase auf dem Spielfeld offensichtlich neue Motivation braucht“, erklärte der ehemalige Verteidiger in einer Vereinsmitteilung.
Für Beye ist es die zweite Trainerstation in Frankreichs höchster Spielklasse. Der 48-Jährige kennt den Klub bereits aus seiner eigenen aktiven Profikarriere, da er selbst zwischen 2003 und 2007 für Marseille spielte.
Sportliche Herausforderungen für OM
Das erste Spiel der Südfranzosen mit dem neuen Cheftrainer steht am Freitagabend (ab 20.45 Uhr im LIVETICKER) gegen Stade Brest an.
Nach wiederholten Rückschlägen in jüngster Zeit ist das sportliche Ziel von Marseille klar: Champions-League-Qualifikation.
Im französischen Pokalwettbewerb steht das Team im Viertelfinale und spielt somit auch noch um einen Titel mit. Im K.o.-Spiel trifft das Team von Beye am 4. März auf den FC Toulouse.