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Formel 1: "Kleine Revolution" - funktioniert die Mercedes-Kopie von Red Bull?

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Formel 1: "Kleine Revolution" - funktioniert die Mercedes-Kopie von Red Bull?

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„Es ist eine kleine Revolution“

Red Bull überrascht beim Launch des neuen F1-Boliden mit vertikalen Kühlschlitzen. Kann das Mercedes-Konzept das Weltmeisterteam zum Fliegen bringen?
Christian Horner trat zum ersten Mal seit einer Beschwerde wegen unangemessenen Verhaltens gegen ihn öffentlich auf und erklärte, dass es etwas Besonderes ist, bei Red Bull Racing zu arbeiten.
Bianca Garloff
Bianca Garloff

Wenn an diesem Mittwoch in Bahrain die Testfahrten beginnen (8 Uhr), schauen alle auf Red Bull. Aber nicht nur, weil dort weiterhin Teamchef Christian Horner trotz einer internen Untersuchung am Kommandostand sitzen wird. Die Konkurrenz hofft, dass der 20. Red Bull der Formel-1-Historie nicht erneut so dominiert wie im Vorjahr.

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Da gewann das Team um Weltmeister Max Verstappen alle Rennen außer Singapur – und machte die Formel 1 zur Formel Langeweile. Doch anstatt sich auf den Lorbeeren auszuruhen, hat die Technikmannschaft um Super-Designer Adrian Newey erneut Vollgas gegeben und eine Revolution an den Start gebracht.

Red Bull RB20 eine Revolution nach Mercedes-Vorbild

Der Red Bull RB20 überraschte bei der Präsentation mit vertikalen Kühleinlässen und schmalen Seitenkästen. Das Design erinnert an das Mercedes-Konzept mit der superschlanken Taille, das die Dauersieger von einst im vergangenen Jahr allerdings wieder verwerfen mussten. Kann Red Bull die Mercedes-Idee jetzt zum Erfolg führen?

Wenn es nach Ex-Red-Bull-Pilot David Coulthard geht, dann ja. „Was die Daten angeht, die Kühlung und die Belastungssensoren, war das technische Team glücklich mit den Zahlen“, verriet er bei formula1.com nach dem Shakedown des Teams in Silverstone.

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Interessant auch: Der RB20 vom Rollout wird nicht der Red Bull des ersten Rennens sein. „Bis zum letzten Tag werden Upgrades kommen“, teilt Coulthard sein Wissen mit den Fans. Allein: Ungewöhnlich ist das nicht. Auch in der Vergangenheit brachte das Weltmeisterteam immer wieder neue Verbesserungen vor dem ersten Rennen.

Upgrade für Japan geplant

Doch damit nicht genug. Wie Autosport berichtet, soll die erste Weiterentwicklung des neuen Seitenkasten-Konzepts bereits beim vierten Rennen in Japan folgen. Insider erwarten dort das endgültige Comeback des Zero-Pod-Design von Mercedes.

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Dafür spricht auch eine Aussage von Teamchef Horner bei der Präsentation: „Das Team hat jetzt mit dem RB20 tolle Arbeit geleistet. Sie haben sich nicht zurückgelehnt, sondern sie sind an die Grenzen gegangen.“ Red Bulls Motorsport-Chefberater Helmut Marko ergänzt bei ServusTV vielsagend: „Es ist mehr als eine Evolution. Es ist eine kleine Revolution.“

Fest steht: Aerodynamisch macht die Idee der schlanken Taille mehr Sinn als die dicken Bäuche der Konkurrenz. Mercedes konnte die launige Diva allerdings nicht zähmen. Wenn Red Bull das schafft, dürfte eine weitere dominante Saison von Max Verstappen folgen.