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FC Bayern: Upamecano spricht über seine Zukunft und FCB-Trainer Kompany

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FC Bayern: Upamecano spricht über seine Zukunft und FCB-Trainer Kompany

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Upamecano über Bayern: „Kompliziert“

Upamecano steht im EM-Aufgebot der französischen Nationalmannschaft. In einem Interview spricht er nun über seine verkorkste Bayern-Saison und äußert sich zu seiner Zukunft bei den Münchnern.
Dayot Upamecano spricht über seine Zukunft beim FC Bayern München, nachdem er in der Vergangenheit immer häufiger aufgrund von Patzern negativ aufgefallen ist.
SPORT1
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von SPORT1
Upamecano steht im EM-Aufgebot der französischen Nationalmannschaft. In einem Interview spricht er nun über seine verkorkste Bayern-Saison und äußert sich zu seiner Zukunft bei den Münchnern.

Dayot Upamecano hat mit dem FC Bayern München eine Saison zum Vergessen erlebt. Erstmals seit 2012 konnte der Rekordmeister keinen Titel gewinnen. In einem Interview mit der französischen L‘Equipe am Rande der EM äußerte sich der Innenverteidiger nun über seine Zukunft bei den Bayern und gibt Einblicke in sein Seelenleben.

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„Wir werden sehen, wir werden sehen. Das ist einer der größten Vereine in Europa. Ich habe noch nicht mit meinen Verantwortlichen gesprochen, ich bin voll auf die EM fokussiert“, antwortete der Franzose auf die Frage, ob er sich nach drei Jahren einen Abgang von den Münchnern vorstellen könne.

Dayot Upamecano erlebte eine Saison zum Vergessen mit den Münchnern
Dayot Upamecano erlebte eine Saison zum Vergessen mit den Münchnern

Mit dem neuen Bayern-Trainer Vincent Kompany habe er noch nicht gesprochen: „Er ist ein Verteidiger, den ich sehr mochte. Aber bis jetzt habe ich noch keine Gespräche mit ihm geführt.“

Auch für den 25-Jährigen persönlich verlief die vergangene Spielzeit alles andere als reibungslos. „Zu Beginn der Saison lief es gut. In der zweiten Hälfte war es komplizierter, mit meinen beiden Platzverweisen (im Februar gegen Lazio in der Champions League und dann gegen Bochum in der Meisterschaft, Anm. d Red.)“, gesteht Upamecano.

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Upamecano spricht über „komplizierte Saison“

„Danach habe ich überhaupt nicht mehr gespielt. Es war eine komplizierte Situation, aber ich habe nie aufgegeben.“ Das Ziel, bei der EM für die französische Nationalmannschaft zu spielen habe ihn jedoch stets kämpfen lassen. Sorgen, nicht in das Aufgebot der Équipe Tricolore berufen zu werden, habe er jedoch nie verspürt.

„Ich hatte keine Angst davor, aber ich musste in Form bleiben. Ich habe weitergearbeitet und Minuten zusammengekratzt. Ich habe analysiert, was ich bei meinen Karten falsch gemacht habe. Und ich habe weitergearbeitet. Der Trainer (Thomas Tuchel, Anm. d. Red.) hat seine Entscheidungen getroffen, das muss man akzeptieren.“

In der Sommerpause steht Bayern München vor einem großen personellen Umbruch. Aus Stuttgart wurde bereits Innenverteidiger Hiroti Ito verpflichtet. Und auch an Jonathan Tah vom Double-Sieger Leverkusen scheinen die Bayern Interesse zu haben.

Upamecano auch von Ex-Trainer Tuchel kritisiert

Nach dem Patzer im Champions-League-Hinspiel gegen Lazio Rom kritisierte auch Thomas Tuchel seinen Spieler: „Es ist zu wild. Es reicht, wenn er ihn blockt. Er will das natürlich überhaupt nicht, sieht für mich komplett unabsichtlich aus. Trotzdem ist überhaupt keine Not da, diese Bewegung zum Fuß hinzumachen. Es reicht komplett, wenn er ihn blockt. Da bringen wir uns auf die Verliererstraße.“

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Matthijs de Ligt gilt derzeit dennoch als Streichkandidat Nummer eins in Bayerns Abwehr. Mit guten Leistungen bei der EM könnte Upamecano Argumente dafür sammeln, künftig eine tragende Rolle beim FCB einzunehmen.