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WWE: Topstars reagieren sauer auf Sensations-Comeback - was war real, was Fake?

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WWE: Topstars reagieren sauer auf Sensations-Comeback - was war real, was Fake?

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WWE-Wirbel nach Sensations-Comeback

Zwei Topstars der Liga sorgen nach CM Punks Rückkehr bei den Survivor Series mit angesäuertem Verhalten für Aufsehen. In einem Fall scheint es Inszenierung, in einem Fall real zu sein.
Die WWE Survivor Series 2023 enden mit einem markerschütternden Paukenschlag: CM Punk kehrt nach fast zehn Jahren zurück zu WWE - die Fans in seiner Heimat Chicago eskalieren völlig.
mhoffmann
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CM Punk sorgt immer für Gesprächsstoff - das war das Kernargument, das WWE-Lenker „Triple H“ Paul Levesque am Samstag anführte, um das Sensations-Comeback des streitbaren Topstars zu erklären. Und es hat sogleich eine Kostprobe gegeben.

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Unmittelbar nach Punks Überraschungs-Rückkehr bei den Survivor Series wurden die Fans des Wrestling-Imperiums in weitere Aufregung versetzt, als ein Topstar der Liga nach dem Ende der TV-Übertragung scheinbar stinksauer auf Punks Wiederkehr reagierte. Kurz darauf gab es weiteres Aufhorchen, als durchsickerte, dass ein anderer prominenter Name die Arena in Chicago sichtlich wütend verlassen haben soll. (NEWS: Alle Neuigkeiten zum Thema WWE)

Echter Ärger? Oder eine Inszenierung, um den Hype um Punk zu vergrößern? In beiden Fällen ist inzwischen etwas Licht ins Dunkel gebracht worden.

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Seth Rollins wütet und zeigt Stinkefinger

Vorfall 1 ereignete sich unmittelbar nach Punks Auftritt im Anschluss an das „War Games Match“, das die Show beschloss: World Champion Seth Rollins agierte schwer angesäuert über den Anblick Punks, zeigte ihm den Stinkefinger, rief „F**k you“ und: „Er soll hier wieder weg, bevor ich ihn wieder rausbefördere.“

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Auch hinter den Kulissen, als kein Fan mehr zusehen konnte, soll die Szenerie unter Levesques Augen weitergegangen sein, wie Fightful berichtet.

Rollins‘ Verhalten rief in Erinnerung, dass er ein gestörtes Verhältnis zu dem früheren Weggefährten hat und ihn zu Beginn des Jahres sogar öffentlich als „Krebsgeschwür“ beschimpfte, als erste Gerüchte um ein mögliches WWE-Comeback aufgekommen waren.

Inzwischen hat der bekannte Wrestling-Journalist Dave Meltzer in seinem Wrestling Observer Radio allerdings vermeldet: Rollins‘ Verhalten sei „ein Angle“ gewesen, also eine geplante Inszenierung. Rollins wäre - wie alle anderen Teilnehmer des Hauptkampfs - am Abend der Show über Punks Comeback informiert worden. Sein vermeintlicher Wutausbruch war also ein geplanter PR-Stunt, was die Spekulationen schürt, dass eine Fehde zwischen Punk und Rollins ins Haus stehen könnte.

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Drew McIntyre offenbart anscheinend echten Ärger

Bei Vorfall 2 scheint die Lage anders zu sein: Es geht um den früheren WWE-Champion Drew McIntyre, der ebenfalls Rätsel aufgab.

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Der Schotte verließ den Ringbereich schon vor Punks Auftritt mit verärgerter Miene - und laut Pro Wrestling Insider soll er dann hinter den Kulissen schnell in seine Umkleidekabine gestürmt, die Tür hinter sich zugeknallt haben, sich schnell einen Kapuzenpullover angezogen und weggegangen sein.

Im Fall McIntyres herrscht ein anderer Eindruck als bei Rollins: Alle einschlägigen Insider-Portale schätzen McIntyres Ärger als real sein. Meltzer berichtete über Backstage-Getuschel, dass der Ärger mit Punk zu tun zu haben schien - betonte aber, dass unklar sei, ob das wirklich der Fall sei.

Fightful wiederum vermeldete, dass es „um etwas Größeres“ als Punk gehe - was den Schluss nahelegt, dass McIntyres Frust im Zusammenhang mit seiner noch immer ungeklärten Zukunft liegt. McIntyres WWE-Vertrag soll im Frühjahr auslaufen, eine Verlängerung nicht erzielt sein. Der Observer hatte schon vor Monaten berichtet, dass die finanziellen Vorstellungen beider Seiten weit auseinander lägen.

Neue Details zum Deal mit CM Punk

Meltzer berichtete nun auch weitere neue Details zum Deal mit dem im Sommer von Konkurrent AEW gefeuerten Punk: Er sei auf mehrere Jahre angelegt, zirka zehn Tage vor dem Event abgeschlossen und seitdem geheim gehalten worden.

Der langjährige Szenekenner bestätigte die Auskunft von Levesque, dass nur er und WWE-Präsident Nick Khan über Punks Wiedereinstellung entschieden hätten und im Bilde waren. Der in diesem Herbst von Mutterkonzernchef Ari Emanuel teilentmachtete Ligagründer Vince McMahon war also tatsächlich nicht involviert in die Personalie.

Das Aufsehen erregende Comeback Punks nach fast zehn Jahren WWE-Absenz unterstreicht also auch eine noch größere Zeitenwende hinter den WWE-Kulissen.