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Skispringen & Skifliegen: Weltcup 2019/20

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Skispringen

Wintersport / Skispringen
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Saison-Aus? Leyhe stürzt in Trondheim schwer
Update Stephan Leyhe legt in der Quali für den Weltcup in Trondheim einen heftigen Sturz hin, wird abtransportiert - offenbar verletzt. Eine Diagnose steht noch aus. mehr »

Skispringen 

Wenn der Winter vor der Tür steht, kommen die Wintersportfans wieder auf ihre Kosten. Zahlreiche Live-Übertragungen von Alpin-Ski über Biathlon und Eisschnelllauf bis zum Skispringen sorgen für echten Wintersportgenuss auf der heimischen Couch.

SPORT1 beantwortet die wichtigsten Fragen zum Skispringen, seiner Geschichte, der Entwicklung, den wichtigsten Events und Regeln.

Geschichte des Skispringens

Erstmals über ein Skispringen berichtet wurde im Jahr 1796. Damals berichtete der der holländische Seeoffizier Cornelius de Jong über eine Übung norwegischer Soldaten, die über eine Haufen aus Holz und Schnee sprangen und dabei Weiten von etwa sieben Metern erzielten. 

Bildlich belegt wurde ein Skispringen im Jahr 1862 in Norwegen. Das skandinavische Land gilt als Vorreiter in der Entwicklung des Skispringens. In Oslo fand 1879 der erste jährlich ausgetragene Wettbewerb statt. 

In Deutschland fand 1893 der erste Wettbewerb statt. Die erste Schanze wurde 1900 im Schwarzwald errichtet. 

Skispringen gehört seit den ersten Olympischen Spielen 1924 zum olympischen Programm. 

Disziplinen und Regeln

Beim Skispringen wird zwischen Einzel- und Teamwettbewerben unterschieden. Beide werden in zwei Durchgängen entschieden. 

Beim Einzel gehen im ersten Durchgang 50 Springer, die sich dafür über den Stand im Gesamt-Weltcup oder einen vorgeschalteten Qualifikationssprung qualifiziert haben, von der Schanze. Die besten 30 kommen jeweils in den zweiten Durchgang, der in umgekehrter Reihenfolge gestartet wird. Das heißt: Der 30. des ersten Durchgangs springt zuerst, der erste des ersten Durchgangs schließt jeden Einzelwettbewerb ab. Sieger ist der Springer mit den meisten Punkten. 

Ein Team besteht jeweils aus vier Springern einer Nation. Im ersten und möglichen zweiten Durchgang absolvierte jeder Springer einen Sprung, die Punkte aller Springer einer Nation werden addiert. Den zweiten Durchgang erreichen in der Regel die acht besten Nationen nach dem ersten Durchgang. 

Die wichtigsten Wettbewerbe

Die drei wichtigsten internationalen Wettbewerbe sind der Weltcup, die Weltmeisterschaft und die Olympischen Spiele.

Der Weltcup-Kalender 2019/20 der Männer umfasst 30 Einzel- und sechs Teamwettbewerbe in 21 Austragungsorten. Bei den Frauen sind 21 Einzel- und zwei Teamwettbewerbe in zwölf Austragungsorten. 

Highlight eines jedes Weltcup-Winters ist die seit 1953 stattfindende Vierschanzentournee in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen. 

Die Nordische Ski-WM, zu dessen Programm auch das Skispringen zählt, findet alle zwei Jahre statt - nämlich in ungeraden Jahren - und wird vom Weltverband FIS organisiert. Die nächste Nordische Ski-WM ist 2021 in Oberstdorf. 

Auch die Weltmeisterschaft im Skifliegen wird in einem zweijährlichen Rhythmus durchgeführt, abwechselnd zur Nordischen Ski-WM - also in geraden Jahren.

Die alle vier Jahren stattfinden Olympischen Winterspiele sind der stets Höhepunkt für alle Skispringer. 

Die Stars des Skispringens

Die Nummer eins in der Liste der besten Skispringer aller Zeiten ist ein Deutscher. Jens Weißflog holte als einziger Athlet Olympia-Einzel-Gold im Parallel-Stil und im V-Stil. Dazu gewann er viermal die Vierschanzentournee, wobei er mit zehn Einzelsiegen bis heute Rekordhalter ist. Drei WM-Titel, 33 Weltcupsiege und der Gewinn des Gesamtweltcups 1983/1984 runden seine einzigartige Karriere ab. 

Ihm am nächsten kommt Matti Nykäenen. Der Finne dominierte den Sport in den 80ern nach Belieben. Er gewann zweimal die Tournee, 46 Weltcups und vier Gesamtweltcups. Dazu holte Nykänen viermal Olympia-Gold und sechsmal WM-Gold. Nykänen ist damit einer von fünf Springern, der Gold bei WM und Olympia sowie den Gesamtweltcup und die Tournee gewonnen hat.

Mit 53 Siegen ist der Österreicher Gregor Schlierenzauer Weltcup-Rekordsieger. Er gewann zudem zweimal die Tournee, zwei Gesamtweltcups, Team-Gold bei Olympia und dreimal die Einzel-WM. 

Sven Hannawald gewann 2001/02 als Erster alle vier Springen der Vierschanzentournee.Neben seinem Tournee-Triumph holte er 18 Weltcupsiege und zwei Gesamtweltcups. Ein Einzeltitel bei der WM oder bei Olympia glückte ihm nie

Die Favoriten der Saison 2019/20

Den Gesamtweltcupsieger der vergangenen Saison, Ryoyu Kobayashi, gilt es erneut zu besiegen. In der vergangenen Saison gewann der Japaner 13 Springen, darunter alle vier bei der Vierschanzentournee. Er ist der Topfavorit in diesem Winter.

Markus Eisenbichler ist nach seinem Dreifach-Gold bei der WM in Seefeld aus deutscher Sicht das heißeste Eisen im Kampf um die große Kugel. Die deutsche Nummer eins muss sich in diesem Winter beweisen.

Drei Olympiasiege, zwei WM-Titel und 33 Weltcupsiege hat Kamil Stoch bereits geholt. Ihn muss man auf der Rechnung haben, denn der Pole kann auf der kleinen und großen Schanze siegen. Er ist wohl Kobayashis härtester Konkurrent.

Doch auch die starken mannschaftlich geschlossen starken Norweger um Daniel Andre Tande gilt es zu beachten.

In diesem Winter ist auch Gregor Schlierenzauer zum weiteren Favoritenkreis zu zählen. Nach Jahren des Hinterherspringens scheint der Österreicher seine alte Form gefunden zu haben. Im Sommer überzeugte er als Zweiter (Hinterzarten) und Vierter (Hinzenbach). "Der Schritt nach ganz vorne ist möglich", sagt er.