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FC Barcelona: Nicht nur Lewandowski droht Tribüne! So viele Stars sind noch nicht spielberechtigt

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FC Barcelona: Nicht nur Lewandowski droht Tribüne! So viele Stars sind noch nicht spielberechtigt

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Lewy & Co.: Barca-Stars droht Tribüne

Lewy & Co.: Barca-Stars droht Tribüne

Kurz vor dem Saisonstart sind sieben Profis des FC Barcelona noch nicht spielberechtigt. Dazu zählen neben Robert Lewandowski auch vier weitere Star-Neuzugänge - und sogar zwei Spieler, die schon länger bei Barca sind.
Der FC Barcelona sorgt immer wieder für Schlagzeilen. Kurz vor dem Saisonstart in LaLiga gibt es bei den Katalanen Sorge um die Neuzugänge, die eventuell nicht mehr rechtzeitig angemeldet werden können.
Jonas Nohe
Jonas Nohe

Spätestens am Samstagabend gegen 20 Uhr wird Klarheit herrschen.

Wenn der FC Barcelona rund eine Stunde vor dem ersten Saisonspiel in La Liga gegen Rayo Vallecano (La Liga: FC Barcelona - Rayo Vallecano, Sa. ab 21 Uhr im LIVETICKER) seine Aufstellung veröffentlicht, steht wohl endgültig fest, ob die Katalanen ihr großes Problem gelöst haben.

Denn Stand Freitagvormittag sind immer noch sieben Hochkaräter nicht spielberechtigt, weil sie aufgrund der finanziellen Lage des Klubs bisher nicht bei der spanischen Liga registriert werden konnten - darunter auch Robert Lewandowski! (NEWS: Alle aktuellen Infos zu La Liga)

Die Problematik betrifft allerdings nicht nur die Barca-Neuzugänge, sondern auch zwei Stars, die einen neuen Vertrag erhalten haben.

FC Barcelona: Dürfen Lewandowski und Co. spielen?

Doch was, wenn die spanische Liga bis Samstagabend nicht den Daumen hebt?

SPORT1 zeigt, auf welche Top-Stars Trainer Xavi nach aktueller Lage der Dinge verzichten müsste, weil sie noch nicht für den FC Barcelona spielberechtigt sind. (BERICHT: Barcas Sommer der Schande)

- Robert Lewandowski (neu vom FC Bayern)

Robert Lewandowski bejubelt sein erstes Tor für den FCB
Robert Lewandowski bejubelt sein erstes Tor für den FCB

Zweifellos der größte Name, dem aktuell ein Platz auf der Tribüne droht, ist Robert Lewandowski. Es wäre beinahe lächerlich, wenn der polnische Torjäger nach dem Transfer-Hickhack mit dem FC Bayern zum Saisonstart bei Barca nicht auflaufen könnte.

Nicht nur deshalb genießt seine Registrierung oberste Priorität bei den Vereinsbossen. Die Ablöse von rund 45 Millionen Euro soll der 33-Jährige schließlich möglichst schnell mit Toren zurückzahlen. (INTERVIEW: Lewandowski exklusiv! Sorry an Bayern-Fans)

- Raphinha (neu von Leeds United)

Raphinha glänzt bei seinem ersten Auftritt im Barca-Trikot

Der teuerste Sommertransfer des FC Barcelona heißt Raphinha, spielt meist als Rechtsaußen und kam für rund 58 Millionen Euro von Leeds United nach Katalonien.

Der 25-jährige Brasilianer, der in der vergangenen Premier-League-Saison elf Tore und drei Assists beisteuerte, glänzte in der Vorbereitung mit sechs Torbeteiligungen in fünf Testspielen (zwei Tore, vier Vorlagen), obwohl er nur einmal mehr als 60 Minuten zum Einsatz kam. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan von La Liga)

- Jules Koundé (neu vom FC Sevilla)

Jules Koundé spielt künftig für den FC Barcelona
Jules Koundé spielt künftig für den FC Barcelona

50-Millionen-Neuzugang Jules Koundé vom FC Sevilla feierte beim 6:0 gegen UNAM Pumas ein halbstündiges Kurzdebüt für den FC Barcelona. (NEWS: Milliarden-Klausel für Barcas Neuen)

Der 25 Jahre alte französische Nationalspieler soll Teil der verjüngten Innenverteidigung sein, mit der Barca bedenkenlos in eine Zukunft ohne Gerard Piqué gehen kann.

- Andreas Christensen (neu vom FC Chelsea)

Andreas Christensen kam ablösefrei vom FC Chelsea
Andreas Christensen kam ablösefrei vom FC Chelsea

Auch Andreas Christensen, ablösefrei vom FC Chelsea nach Barcelona gewechselt, steht für die Verjüngungskur in der Abwehrzentrale. (NEWS: Barca-Duo wieder weg?)

Der 26-jährige Däne, der von 2015 bis 2017 auf Leihbasis bei Borussia Mönchengladbach spielte, kam unter Thomas Tuchel trotz großer Konkurrenz regelmäßig zum Einsatz und hatte in der Saison 2020/21 in der entscheidenden Phase der Champions League großen Anteil am Gewinn des Henkelpotts.

- Franck Kessié (neu vom AC Mailand)

Franck Kessié wechselte vom AC Mailand zum FC Barcelona
Franck Kessié wechselte vom AC Mailand zum FC Barcelona

Auch Franck Kessié wechselte ablösefrei nach Barcelona, der ivorische Nationalspieler kam vom italienischen Meister AC Mailand.

Der 25-Jährige soll eigentlich im zentralen Mittelfeld ein neuer Fixpunkt im Barca-Spiel werden und von dort auch die Offensivgefahr ausstrahlen, mit der ihm in 204 Einsätzen in der Serie A für Bergamo und Milan immerhin 41 Tore und 16 Vorlagen gelangen.

- Ousmane Dembélé (Vertrag bis 2024 verlängert)

Barca-Star Osmane Dembélé hat im Testspiel gegen Juventus Turin einen Doppelpack geschnürt
Barca-Star Osmane Dembélé hat im Testspiel gegen Juventus Turin einen Doppelpack geschnürt

Ousmane Dembélé? Ja, richtig gelesen! Auch der ehemalige Dortmunder ist derzeit noch nicht bei der spanischen Liga registriert, obwohl er ja bereits seit 2017 in Barcelona spielt.

Hintergrund: Dembélés bisheriger Vertrag war im Sommer ausgelaufen, nach monatelangem Hin und Her einigte sich der französische Weltmeister von 2018 mit Barca auf einen neuen Kontrakt - muss infolgedessen aber neu gemeldet werden.

Besonders bitter: Nach teils schwierigen Phasen scheint der 25 Jahre alte Offensivkünstler derzeit in Topform, traf in fünf Testspieleinsätzen, in denen er nie länger als 45 Minuten spielte, satte fünfmal ins Schwarze. (BERICHT: „Der beste Dembélé ist zurück“)

- Sergi Roberto (Vertrag bis 2023 verlängert)

Sergi Roberto verlängerte im Sommer seinen Vertrag beim FC Barcelona
Sergi Roberto verlängerte im Sommer seinen Vertrag beim FC Barcelona

Ähnliches wie für Dembélé gilt auch für Sergi Roberto. Der 30-Jährige, der sowohl im Mittelfeldzentrum als auch als Rechtsverteidiger auflaufen kann, erhielt ebenfalls einen neuen Kontrakt und muss erst wieder registriert werden.

Er wäre insbesondere auf der rechten Abwehrseite definitiv ein Kandidat für Xavis erste Startelf der neuen La-Liga-Saison - sofern er denn rechtzeitig angemeldet werden kann.