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Fußballtransfers: Gerüchte und News im Transferticker - Werder trifft wohl Füllkrug-Entscheidung

Transferticker: Neues zu Füllkrug

Wer kommt? Wer geht? SPORT1 hält Sie mit dem Transferticker zu den neuesten Fußballtransfers und Gerüchten in Deutschland und international auf dem Laufenden!
Niclas Füllkrug blickt einer ungewissen Zukunft entgegen
Niclas Füllkrug blickt einer ungewissen Zukunft entgegen
© IMAGO/ZUMA Press
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+++ Top-Thema: Werder trifft wohl Füllkrug-Entscheidung +++

Eine Rückkehr von Niclas Füllkrug zu Werder Bremen wird es in diesem Sommer offenbar nicht geben. Wie die Bild berichtet, haben die Verantwortlichen des Bundesligisten ihre Überlegungen beendet und sich gegen eine Verpflichtung des früheren Nationalstürmers entschieden. 

Über Wochen war immer wieder über ein Wechsel des 33-Jährigen an die Weser spekuliert worden. Füllkrug, der noch bei West Ham United unter Vertrag steht, soll die Engländer nach dessen Abstieg in die Zweitklassigkeit zwar verlassen dürfen. Für Werder erwies sich ein Transfer demnach aber als wirtschaftlich nicht realisierbar. 

Vor allem das Gehalt des Angreifers hätte den finanziellen Rahmen der Bremer deutlich gesprengt. Hinzu kommt, dass die Norddeutschen ihren Kader bereits anderweitig verstärkt haben. Mit dem Schweizer Cedric Itten wurde zuletzt ein körperlich robuster Mittelstürmer verpflichtet. Damit bleibt für Füllkrug offen, wo er seine Karriere fortsetzt. 

Nach einer von Verletzungen geprägten Zeit bei West Ham United wurde der Routinier in der vergangenen Rückrunde an die AC Mailand ausgeliehen, konnte sich dort allerdings ebenfalls nicht nachhaltig empfehlen. 

In der gesamten Vorsaison stand Füllkrug 29 Mal für West Ham und die Italiener auf dem Platz. Dabei gelang ihm lediglich ein Treffer, eine Vorlage verbuchte er nicht. 

+++ Rekordverkauf! England-Klub holt wohl Bundesliga-Juwel +++

Es hatte sich bereits seit geraumer Zeit angebahnt, nun ist ein Verkauf offenbar besiegelt: Hoffenheims Flügelflitzer Bazoumana Touré wird die Kraichgauer laut übereinstimmenden Medienberichten in diesem Sommer verlassen – und der TSG eine saftige Ablöse in die Kassen spülen.

Der Ivorer steht demnach kurz vor einem Wechsel in die englische Premier League und soll sich Newcastle United anschließen. Der Klub, bei dem auch Nick Woltemade unter Vertrag steht, wird übereinstimmenden Medienberichten zufolge rund 50 Millionen Euro an die TSG Hoffenheim zahlen. Zudem soll sich der Bundesligist eine Weiterverkaufsbeteiligung von zehn Prozent gesichert haben. Der Medizincheck und die Vertragsunterschrift stehen noch aus.

Bei einer Ablöse in Höhe von 50 Millionen Euro würde Touré zum Hoffenheimer Rekordverkauf aufsteigen. Bisheriger Rekord-Abgang der Kraichgauer ist Joelinton, der im Juli 2019 für 43,5 Millionen Euro ebenfalls nach Newcastle gewechselt war.

Touré steht seit Februar 2025 bei der TSG unter Vertrag, Hoffenheim holte den Ivorer damals für zehn Millionen Euro aus Schweden. In der abgelaufenen Bundesliga-Saison war Touré unumstrittener Stammspieler und steuerte in 30 Ligaspielen fünf Tore und zwölf Assists bei.

Neben Touré wird auch Fisnik Asllani die TSG mit hoher Wahrscheinlichkeit verlassen. Der Kosovare verfügt in seinem Vertrag über eine Ausstiegsklausel, die rund 30 Millionen Euro betragen soll.

+++ XXL-Ablösen! Tottenham vor Rekordtransfer +++

Tottenham Hotspur ist auf der Suche nach einem neuen zentralen Mittelfeld-Duo offenbar fündig geworden – und greift dafür tief in den Geldbeutel!

Laut übereinstimmenden Medienberichten haben die Spurs das Rennen um den italienischen Spieler Sandro Tonali gewonnen. Wie Transfer-Experte Fabrizio Romano berichtet, wechselt Tonali für ein Paket von rund 100 Millionen Pfund (116, 71 Millionen Euro) von Newcastle United nach London und wird somit zum Rekordtransfer der Spurs.

Doch damit nicht genug: Auch der portugiesische Mittelfeldspieler Mateus Fernandes, der von Absteiger West Ham United kommt, hat übereinstimmenden Medienberichten zufolge bei Tottenham unterschrieben und soll die Spurs satte 85 Millionen Pfund (99,20 Millionen Euro) kosten.

Somit investiert der Klub aus dem Norden Londons binnen 24 Stunden nicht weniger als 215 Millionen Euro (185 Millionen Pfund) für seine neue Mittelfeldzentrale. Am gleichen Tag war auch durchgesickert, dass der Ex-HSV-Verteidiger Luka Vuskovic die Spurs verlassen wird und sich Brighton & Hove Albion anschließen wird. Für den Kroaten zahlen die Seagulls überstimmenden Medienberichten zufolge über 50 Millionen Pfund.

Mit der Ablöse von rund 100 Millionen Euro für Fernandes sollen die Spurs Manchester United ausgestochen haben. Für die Red Devils soll neben der Ablöse auch das geforderte Gehalt zu viel gewesen sein.

Der 21 Jahre alte Fernandes kommt ursprünglich aus Portugal und war erst vergangenen Sommer von Southampton zu den Hammers gewechselt. Damit ist er in beiden seiner ersten zwei Saisons in der Premier League abgestiegen.

In den vergangenen zwei Spielzeiten kam Fernandes auf 72 Einsätze in der Premier League und konnte fünf Tore und acht Vorlagen beisteuern. Sein Ausbildungsverein ist Sporting Lissabon.

Für die portugiesische Nationalmannschaft kam er lediglich auf einen Einsatz, bei seinem Debüt im April. Für den Kader der Nationalmannschaft bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko wurde er allerdings nicht berücksichtigt.

Offiziell sind die Transfers von Tottenham noch nicht bestätigt. Mit einer zeitnahen Bekanntgabe ist zu rechnen.

+++ Lewandowski-Klub wohl fix +++

Die Zukunft von Robert Lewandowski ist offenbar geklärt. Laut übereinstimmenden Medienberichten wechselt der 37-Jährige ablösefrei in die MLS zu Chicago Fire. Bei der Franchise, für die früher auch Bastian Schweinsteiger auflief, soll der Pole laut Sky in den kommenden 24 Stunden einen Zweijahresvertrag unterschreiben.

Lewandowski steht noch bis Ende Juni beim FC Barcelona unter Vertrag, danach soll dann das Abenteuer in den USA beginnen. Vor vier Jahren hatten die Katalanen für den Stürmer noch 45 Millionen Euro Ablöse an den FC Bayern München gezahlt.

In LaLiga holte der 167-malige Nationalspieler Polens drei Meisterschaften und einen Pokalsieg. Dazu überzeugte er mit 120 Toren in 193 Einsätzen für die Blaugrana. Verlängert wurde sein Vertrag jedoch nicht, sodass es in den kommenden Tagen zum Abschied Lewandowskis kommt.

Der Pole würde damit in einer Liga mit Thomas Müller und Lionel Messi spielen. Tatsächlich trifft Chicago Fire bereits am 16. Juli auf Müllers Team Vancouver Whitecaps – am 22. Juli geht es gegen Messis Inter Miami.

+++ KSC-Profi vor Eintracht-Wechsel +++

Eintracht Frankfurt steht kurz vor der Verpflichtung von KSC-Juwel Louey Ben Farhat. Nach SPORT1-Informationen hat die Eintracht sogar ein erstes Angebot für den Spieler des Karlsruher SC abgegeben.

Dieses Angebot belief sich auf um die sieben Millionen Euro, was der Zweitligist jedoch abgelehnt hat. Der Zweitligist möchte mindestens zehn Millionen Euro für den 19-Jährigen haben.

SPORT1 kann bestätigen, dass sich die Eintracht mit dem Spieler, der in Karlsruhe noch bis 2029 unter Vertrag steht, grundsätzlich einig ist. Sky hatte zuerst darüber berichtet.

Die SGE will Farhat verpflichten – aber nicht um jeden Preis. In Frankfurt soll der Mittelfeldspieler als Kaderergänzungsspieler an die Profis herangeführt werden.

+++ Hat Diomande doch Wechselabsichten? +++

Kommt es doch schon in diesem Sommer zum Abschied von Leipzig-Star Yan Diomande? Der Außenstürmer zog nach dem 2:0-Erfolg der Elfenbeinküste gegen Cuaracao sein Bekenntnis zu seinem derzeitigen Arbeitgeber zurück.

Diomande wurde in der Mixed Zone auf seine Zukunft angesprochen, ließ sich dabei aber alle Türen offen. „Das weiß ich nicht. Ich denke nicht über meine Zukunft nach der Weltmeisterschaft nach. Ich versuche, meine ganze Energie auf die Weltmeisterschaft zu konzentrieren und abzuwarten, was danach passiert, aber dazu kann ich nichts sagen“, schilderte der 19-Jährige.

In Leipzig wird man diese Worte mit nicht all zu großer Freude vernommen haben. Immerhin hatte Diomande noch im Mai beteuert, mindestens für ein weiteres Jahr bei den Sachsen spielen zu wollen.

Das Interesse internationaler Top-Klubs wird allerdings immer größer. Die heißeste Spur führt aktuell zu Paris Saint-Germain. Zahlreiche Premier-League-Klubs wie der FC Chelsea und der FC Liverpool gelten ebenfalls als Optionen. Gleiches gilt für Real Madrid.

Die Bayern sollen den noch bis 2030 an Leipzig gebundenen Ivorer zwar spannend finden, jedoch dürfte dieser zu teuer sein. Ein Deal wird wohl nicht unter 100 Millionen Euro stattfinden, zumal Diomande keine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag hat.

+++ 150 Millionen Euro für Tuchel-Star? +++

Elliot Anderson könnte der teuerste Transfer in der Geschichte der Premier League werden. Manchester City soll sich mit seinem aktuellen Arbeitgeber Nottingham Forest laut übereinstimmenden Medienberichten bereits weitgehend geeinigt haben.

Noch herrscht aber Uneinigkeit über die genauen Ablösemodalitäten. Inklusive aller Bonuszahlungen steht eine Summe zwischen 140 und 150 Millionen Euro im Raum.

Zuvor hatten die Skyblues wohl bereits ein mündliches Angebot in Höhe von rund 122 Millionen Euro für den Nottingham-Star abgegeben. Doch damit stellte sich Forest noch nicht zufrieden.

Wie The Athletic berichtet, soll der 23-Jährige die Erlaubnis haben, sich am Freitag in New York dem Medizincheck zu unterziehen. Der Mittelfeldspieler befindet sich derzeit im Kader der englischen Nationalmannschaft von Trainer Thomas Tuchel, die am Samstag im MetLife Stadium in New York ihr letztes WM-Gruppenspiel gegen Panama bestreiten wird (23 Uhr im LIVETICKER).

Sollte wirklich diese Geldsumme fließen, würde der Klub aus Manchester auch den vom FC Liverpool im Vorjahr aufgestellten Transferrekord in England brechen. Für den schwedischen Nationalspieler Alexander Isak zahlten die Reds am Ende des vergangenen Transfersommers 145 Millionen Euro an den Ligarivalen Newcastle United.

+++ Guerreiro zu Bayer? +++

Bleibt Raphael Guerreiro nach seinem Abschied vom FC Bayern in der Bundesliga? Wie die Bild berichtet, soll der Linksverteidiger Kandidat bei Bayer Leverkusen sein. Die Werkself beschäftigt sich mit einem Ersatz für Alejandro Grimaldo, dessen Wechsel zu Atlético Madrid laut übereinstimmenden Berichten feststehen soll.

Guerreiros Vertrag in München läuft in der kommenden Woche aus. Danach wäre der 32-Jährige, der 2023 von Borussia Dortmund zum deutschen Rekordmeister gewechselt war, ablösefrei zu haben. Festgelegt haben sich die Leverkusen-Bosse um Sportchef Simon Rolfes allerdings wohl noch nicht. Man befände sich in einem Prozess der Abwägung.

Wunschkandidat von Neu-Trainer Carles Martínez soll Arsène Kouassi vom FC Lorient sein, der in puncto Schnelligkeit besticht, jedoch wohl rund 20 Millionen Euro Ablöse kosten würde. Zudem ist Kouassi Nationalmannschaftskollege von Edmond Tapsoba (Burkina Faso), seinem möglichen Nebenmann in der Abwehrkette.

Neben der Linksverteidiger-Position sucht Bayer auch noch auf der anderen Abwehrseite. Insgesamt sei es das Ziel, dass für mindestens eine der beiden Seiten ein Spieler mit Führungsqualität verpflichtet werden soll. Man sei intern der Meinung, dass dem Kader mental starke Spieler fehlen.

Dementsprechend bräuchte es dann für die rechte Seite einen Verteidiger, der vorangehen kann. Die Boulevardzeitung nennt in diesem Kontext den Ex-Stuttgarter Konstantinos Mavropanos von Premier-League-Absteiger West Ham als Kandidaten. Eine Alternative für ihn soll Sergino Dest von der PSV Eindhoven sein.

+++ Fällt Goretzka-Dominostein? +++

Der Vertrag von Leon Goretzka beim FC Bayern läuft Ende Juni aus. Wo es für den Mittelfeldspieler, der derzeit mit dem DFB-Team bei der WM weilt, danach weitergeht, ist weiter offen. Neben europäischen Topklubs wie Juventus Turin und Atlético Madrid wurde jüngst auch MLS-Team Chicago Fire Interesse am 31-Jährigen nachgesagt. Nun scheint sich die Spur nach Italien zu konkretisieren.

Wie die Gazzetta dello Sport berichtet, gilt der Deutsche als Wunschkandidat, sollte Khephren Thuram den Klub in Richtung Paris Saint-Germain verlassen. Bereits seit Längerem stehe Goretzka auf dem Zettel bei den Bianconeri, nun sei womöglich der richtige Zeitpunkt gekommen.

Als Problem könnte sich das Gehalt 72-fachen Nationalspielers erweisen, der im Vergleich zu seinen bisherigen Bezügen beim FC Bayern deutliche Abstriche in Kauf nehmen müsste. Diesbezüglich sollen Gespräche mit der Beraterseite geführt werden.

Klar ist: Goretzka würde einem Wechsel innerhalb Europas, um weiterhin kompetitiven Fußball auf höchstem Niveau zu spielen, klare Priorität einräumen. Bei Juventus müsste er allerdings auf die Champions League verzichten. Juve beendete die Serie-A-Saison lediglich auf Platz sechs.

+++ Verwirrung um Nübel +++

Dass Alexander Nübel nach seiner erfolgreichen Leihe zum VfB Stuttgart weder bei den Schwaben noch beim FC Bayern eine Zukunft hat, steht bereits fest. Doch wie geht es für den deutschen WM-Fahrer weiter?

Zuletzt berichtete Sky bereits, dass der türkische Topklub Besiktas Istanbul großes Interesse an einer Verpflichtung des 29-Jährigen hat. Nun legte der Transferjournalist Yagiz Sabuncuoglu nach und erklärte, Nübel habe dem FC Bayern mitgeteilt, nach der WM in die Türkei wechseln zu wollen. Doch die Vermutung liegt nahe, dass Nübels eigentlicher Plan ganz anders aussieht.

Laut der Sport Bild strebt Nübel nämlich nicht einen Wechsel zu Besiktas an, sondern hoffe stattdessen auf das Interesse eines prominenteren Klubs. Unter anderem wird auch der AC Milan sowie Manchester City nachgesagt, Nübel unter Vertrag nehmen zu wollen. Dort müsste er sich allerdings dem Konkurrenzkampf mit Gianluigi Donnarumma beziehungsweise Mike Maignan stellen.

Einen Wechsel zu Besiktas zusätzlich erschweren dürfte die Tatsache, dass der FC Bayern sich eine Ablöse von bis zu 20 Millionen Euro erhoffe. Dass sich der Viertplatzierte der abgelaufenen Süper-Lig-Saison eine solche Zahlung leisten kann und will, gilt als äußerst unwahrscheinlich.

Seit seinem Wechsel zum FC Bayern im Jahr 2020 kam Nübel nur auf vier Pflichtspieleinsätze und lief auf Leihbasis für die AS Monaco und den VfB auf. Bei den Schwaben steigt Dennis Seimen in der kommenden Saison zur Nummer eins auf. Der FCB baut auf das Trio aus Manuel Neuer, Jonas Urbig und Sven Ulreich. Nübels hochdotierter Vertrag läuft noch bis 2029.

+++ Bayern-Transfer günstiger als erwartet? +++

Die bevorstehende Verpflichtung von Ismael Saibari kommt den FC Bayern offenbar nicht ganz so teuer zu stehen wie bisher angenommen.

Wie Sky berichtet, konnte Sportvorstand Max Eberl die feste Ablöse unter die 50-Millionen-Euro Grenze drücken. Die maximale Transfersumme soll demnach bei 52 Millionen Euro liegen – dafür müssten allerdings sämtliche Bonuszahlungen fällig werden. Zuvor war häufig von 55 Millionen Euro die Rede gewesen.

Saibari, der mit Marokko bei der WM für Furore sorgt, kommt wohl von PSV Eindhoven nach München. Der Medizincheck soll bereits am Rande des Turniers in den USA über die Bühne gegangen sein.

Der 25 Jahre alte Offensivspieler, der auf mehreren Positionen eingesetzt werden kann, erzielte in der abgelaufenen Saison 19 Tore und lieferte neun Assists. Noch ist er bis 2029 an die PSV gebunden.