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Bei der letzten Copa America holte sich Chile nach einem Finaltriumph über Argentinien den Titel
Bei der letzten Copa America holte sich Chile nach einem Finaltriumph über Argentinien den Titel © Getty Images
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Zum 45. Mal findet die Copa América statt. Brasilien wird besonders motiviert sein, den Titel im eigenen Land zu holen. SPORT1 hat die wichtigsten Fakten zum Turnier.

Die mittlerweile 45. Ausgabe der Copa América findet in diesem Jahr vom 14. Juni bis zum 7. Juli statt.

Insgesamt duellieren sich zwölf Nationen um den prestigeträchtigen Titel. Neben Titelverteidiger Chile und Gastgeber Brasilien sind auch 2019 wieder zwei Gastmannschaften aus anderen Kontinentalverbänden dabei. Dieses Mal komplettieren Japan und der kommende WM-Gastgeber Katar das Teilnehmerfeld.

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Die Teilnehmer der Copa América 2019

Traditionell nehmen die zehn Mitgliedsverbände des südamerikanischen Fußballverbandes CONMEBOL an dem Turnier teil. Dazu werden regelmäßig zwei weitere Nationen aus anderen Kontinentalverbänden eingeladen. In der Regel sind dies die Finalisten des CONCACAF Gold Cups, hin und wieder werden aber auch Teams aus Asien eingeladen.

Teilnehmer 2019:

Gruppe A:
Brasilien
Bolivien
Venezuela
Peru

Gruppe B:
Argentinien
Kolumbien
Paraguay
Katar (Gastmannschaft)

Gruppe C:
Uruguay
Ecuador
Japan (Gastmannschaft)
Chile

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Alle Spielorte

Belo Horizonte - Mineirao
Porto Alegre - Arena do Gremio
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Wo ist die Copa im TV zu sehen?

DAZN hat sich die Übertragungsrechte für die Copa America gesichert und zeigt alle Spiele des diesjährigen Turniers LIVE. (Mit DAZN keine Minute der Copa America 2019 verpassen)

Die bisherigen Titelträger

Der aktuelle Titelträger ist Chile, das sich 2015 und 2016 gleich zwei Mal in Folge den Titel sichern konnte. Rekordmeister ist jedoch Uruguay, dass sich mit 15 Titeln vor Argentinien (14) positioniert. Brasilien muss sich mit acht Titeln und Rang drei begnügen. Von den zehn CONMEBOL-Mitgliedern konnten sich bisher lediglich Ecuador und Venezuela noch nie in die Siegerliste eintragen.

1. Uruguay (15 Titel)
2. Argentinien (14)
3. Brasilien (8)
4. Paraguay (2)
5. Chile (2)
6. Peru (2)
7. Kolumbien (1)
8. Bolivien (1)
9. Ecuador (0)
10. Venezuela (0)

Bei gleicher Anzahl an Titeln zählen die zweiten und dritten Plätze.

Die diesjährigen Favoriten

Natürlich ging Gastgeber Brasilien als einer der absoluten Top-Favoriten ins Rennen. Allerdings muss die Selecao bereits vor dem Turnier ihren ersten herben Rückschlag hinnehmen. Superstar Neymar hatte sich im Testspiel gegen Katar erneut am rechten Fuß verletzt und fällt längerfristig aus. Daher nominierte Coach Tite Willian nach. Der Rechtsaußen vom FC Chelsea erhielt damit den Vorzug vor Real Madrids Youngster Vinicius Junior.

Auch Argentinien wollte wieder ein gehöriges Wort um den Sieg mitreden. Nachdem die Albiceleste in den vergangenen beiden Turnieren jeweils an Chile im Finale gescheitert war, sollte es im dritten Anlauf endlich mit dem ersten Titel für Messi im Nationaltrikot klappen. Dabei setzte Nationalcoach Lionel Scaloni wieder vermehrt auf spielerische Klasse als auf Zweikampfhärte. Stellvertretend dafür stehen Exequiel Palacios (River Plate) und Leandro Paredes (Paris Saint-Germain).

Sie sollten für die lange vermisste spielerische Unterstützung für Superstar Lionel Messi (FC Barcelona) sorgen. Die Offensivreihe um Messi, Kun Agüero (Manchester City) und Angel Di María (Paris Saint-Germain) kann jeder Abwehrreihe Probleme bereiten. Dennoch setzte es für Messi und Co. das Aus im Halbfinale.

Zu den Mitfavoriten zählte auch Chile, das in der Neuauflage des Halbfinals von 2015 sensationell gegen Peru ausgeschieden ist. Auch bei den vergangenen beiden Turnieren gehörte La Roja nicht zu den Topfavoriten und sicherte sich trotzdem den Titel. Mit dem Ausscheiden vergab die Generation um Arturo Vidal (FC Barcelona) und Alexis Sanchez (Manchester United) ihre vermutlich letzte Chance auf einen großen Titel.

Der Modus

In der Gruppenphase spielt jedes Team je ein Mal gegen die anderen Teams der eigenen Gruppe. Die Erst- und Zweitplatzierten jeder Gruppe sowie die beiden besten Gruppendritten qualifizieren sich für die K.o.-Runde.

Steht es in der K.o.-Phase nach 90 Minuten unentschieden, folgt eine Verlängerung von 30 Minuten. Gibt es dann immer noch keinen Sieger, fällt die Entscheidung im Elfmeterschießen.

Alle Spiele der Vorrunde

Freitag, 14. Juni

  • Gruppe A: Brasilien - Bolivien 3:0

Samstag, 15. Juni

  • Gruppe A: Venezuela - Peru 0:0
  • Gruppe B: Argentinien - Kolumbien 0:2

Sonntag, 16. Juni

  • Gruppe B: Paraguay - Katar 2:2
  • Gruppe C: Uruguay - Ecuador 4:0

Montag, 17. Juni

  • Gruppe C: Japan - Chile 0:4

Dienstag, 18. Juni

  • Gruppe A: Bolivien - Peru 1:3
  • Gruppe A: Brasilien - Venezuela 0:0

Mittwoch, 19. Juni

  • Gruppe B: Kolumbien - Katar 1:0
  • Gruppe B: Argentinien - Paraguay 1:1

Donnerstag, 20. Juni

  • Gruppe C: Uruguay - Japan 2:2

Freitag, 21. Juni

  • Gruppe C: Ecuador - Chile 1:2

Samstag, 22. Juni

  • Gruppe A: Peru - Brasilien 0:5
  • Gruppe A: Bolivien - Venezuela 1:3

Sonntag, 23. Juni

  • Gruppe B: Katar - Argentinien 0:1
  • Gruppe B: Kolumbien - Paraguay 1:0

Montag, 24. Juni

  • Gruppe C: Chile - Uruguay 0:1
  • Gruppe C: Ecuador - Japan 1:1

Alle Spiele der K.o.-Runde

Viertelfinale
28. Juni: Brasilien - Paraguay 4:3 n.E.
28. Juni: Venezuela - Argentinien 0:2
29. Juni: Kolumbien - Chile 4:5
29. Juni: Uruguay - Peru 4:5

Halbfinale
3. Juli: Brasilien - Argentinien 2:0
4. Juli: Chile - Peru 0:3

Spiel um Platz 3
6. Juli: Argentinien - Chile 2:1

Finale
7. Juli: Brasilien - Peru 3:1

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