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Regionalliga West

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Fussball / Regionalliga
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Reserve-Teams statt Tradition? Das Regionalliga-Dilemma
Fussball / Regionalliga West
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Coronafall wirbelt Spielplan durcheinander
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Fussball / Bundesliga
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Duell verloren: Schalkes Schubert bei Reserve im Tor
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Fussball / Regionalliga West
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Transfermarkt
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Dortmund verpflichtet Quintett
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Fussball / Regionalliga West
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Fussball / Regionalliga
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Fußball / Bundesliga
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Neuer Coach für Dortmunds U23
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Fussball / Regionalliga West
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Höwedes spricht über "Bilbao-Projekt" bei Heimatklub
Benedikt Höwedes spricht über sein Engagement beim TuS Haltern - und seine Pläne für die Zukunft. Bei dem Regionalligist entsteht ein ambitioniertes Projekt. mehr »

Regionalliga

Die Regionalliga ist die vierthöchste Spielklasse im deutschen Fußball. Zugleich ist es die höchste Amateurklasse. Es gibt die Regionalliga Nord, die Regionalliga Nordost, die Regionalliga West, die Regionalliga Südwest und die Regionalliga Bayern. Die Ligagröße variiert zwischen 18 und 19 Teams. Maximal sieben zweite Mannschaften von Erst- bzw. Zweitligisten sind zugelassen. Drittligisten dürfen keine zweite Mannschaft stellen.

Historie der Regionalliga

Mit der Gründung der eingleisigen Bundesliga im Jahre 1963 beginnt die Geschichte der Regionalligen, die als zweite Ebene fungieren sollten. Zu Anfang wurden mit den Regionalligen Nord, West, Süd, Südwest und Berlin insgesamt fünf zweite Spielklassen eingeführt. Die Verantwortlichkeit lag bei den Regionalverbänden. Die Anzahl der Absteiger unterschied sich von Liga zu Liga, die besten Vereine traten in einer Aufstiegsrunde zur Bundesliga gegeneinander an.

Am Ende der Saison 1973/74 entstand die zweigleisige 2.Bundesliga, was dazu führte, dass die Regionalligen abgeschafft wurden. Unter der 2. Bundesliga Süd bzw. Nord wurde als dritthöchste Spielklasse die jeweils höchste Amateurklasse der Regionalverbände gewählt. Mit der Zeit wurden sieben weitere Oberligen eingerichtet.

20 Jahre später galt das System als veraltet und somit nicht mehr zeitgemäß. Die Regionalligen sollten zurückkehren. Sie wurden als dritte Spielklasse über den Oberligen und unter der 2.Bundesliga angesiedelt. Dadurch sollte die Leistungsdichte in der höchsten Amateurklasse ansteigen. Dieses Mal wurden nur drei Ligen eingeführt. Allerdings bestand die Regionalliga Nord/Nordost im Gegensatz zu den Pendants im Süden und Westen aus zwei Gruppen.

Ab dem Jahre 2000 gab es eine erneute Umgliederung des Regionalligen-Systems, wodurch die meisten Mannschaften in die Oberligen absteigen mussten. Denn ab sofort sollten nur noch zwei Ligen – eine im Süden und eine im Norden – mit 18 bzw. 19 Teams existieren, sodass die Leistungsdichte abermals erhöht wird.

Mit der Einführung der dritten Liga wurde zur Saison 2008/09 einiges durcheinander gewürfelt. Die Hälfte aller Teams aus den bestehenden Regionalligen Nord und Süd ordnete der Verband der dritten Liga zu. Hinzu kommen die Zweitliga-Absteiger. Die Zuordnung in die drei neuen Regionalligen West, Nord und Süd erfolgte nach geographischen und logistischen Kriterien.

Die Hauptverantwortlichkeit für die Regionalliga wechselte zur Saison 2012/13 vom DFB zu fünf Ligaverbänden. Dementsprechend erweiterte sich die Zahl der Regionalligen. Damit gibt es bis heute fünf gleichrangige, eingleisige Regionalligen, die die vierte Spielklassenebene bilden.

Gelebte Tradition in der Regionalliga

Die Regionalliga steht heute für gelebte Tradition, da zahlreiche Vereine mit ruhmreicher Vergangenheit in den fünf Ligen vertreten sind. Der SSV Ulm, Waldhof Mannheim und Alemania Aachen sind ehemalige Bundesligisten. Dazu kommen Mannschaften, wie Rot-Weiss Essen und Offenbach, welche in ihrer besten Zeit große Titel feiern konnten. Die Kickers triumphierten bereits im DFB-Pokal, RWE hat sogar eine Meisterschale im vereinseigenen Trophäenschrank liegen. In der Nordost-Staffel spielt außerdem der ehemalige DDR-Serienmeister BFC Dynamo Berlin.

Aktuelle Aufstiegsregelung

Im Gegensatz zu den meisten anderen Ligen, steigt der Regionalliga-Meister nicht automatisch in die nächsthöhere Liga, also die 3. Liga, auf. Stattdessen kommt es zu Relegationsspielen nach Europapokal-Prinzip. Teilnahmeberechtigt sind die fünf Erstplatzierten Mannschaften aller Divisionen, sowie der Zweitplatzierte der Regionalliga Südwest. Mittels Losverfahren werden die drei Aufstiegsduelle bestimmt. Allerdings können die beiden Teams der Südwest-Staffel nicht gegeneinander gelost werden. Der Sieger aus Hin- und Rückspiel steigt in die 3. Liga auf. Der Verlierer verbleibt in der Regionalliga.

Aktuelles Abstiegsprozedere

Die Abstiegsregelungen sind unterschiedlich festgelegt, da sie  dem jeweiligen regionalen Fußballverband obliegen. Aus der Regionalliga Nord steigen zwei Mannschaften ab, aus der Regionalliga Nordost nur ein Team. In der West-Staffel gibt es vier Absteiger. In der Regionalliga Südwest variiert die Absteigerzahl, je nach Auf- und Abstieg in und aus Liga 3, zwischen drei und sechs. Aus der Regionalliga Bayern steigen die letzten beiden Teams direkt ab. Die zwei Mannschaften auf den Plätzen 15 und 16 spielen mit den beiden Vizemeistern der Staffeln der Bayernliga die verbleibenden Plätze in der Regionalliga Bayern aus.