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WWE SmackDown: Triple H setzt Comeback-Flut gefeuerter Stars fort

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WWE SmackDown: Triple H setzt Comeback-Flut gefeuerter Stars fort

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Comeback-Flut bei WWE geht weiter

Comeback-Flut bei WWE geht weiter

Der neue WWE-Kreativchef Triple H revidiert eine neue, besonders bizarre Entlassung von Vince McMahon: Das Comeback von Hit Row hat auch intern neue Signalwirkung.
Hit Row (Ashante Adonis, Top Dolla und B-Fab, v.l.) sind zurück bei WWE
Hit Row (Ashante Adonis, Top Dolla und B-Fab, v.l.) sind zurück bei WWE
© WWE
Martin Hoffmann
Martin Hoffmann

Hinter den Kulissen ist WWE noch immer mit der Aufarbeitung der Verfehlungen von Ex-Boss Vince McMahon beschäftigt - vor der Kamera lässt der neue starke Mann weiter Aufbruchstimmung versprühen.

Bei der TV Show Friday Night SmackDown hat Kreativ- und Talentchef „Triple H“ Paul Levesque drei weitere von ihm geförderte Talente zurückgebracht, die McMahon gefeuert hatte: die Hip-Hop-Gruppierung Hit Row. (NEWS: Alle Neuigkeiten zu WWE)

Top Dolla (Ex-NFL-Schwergewicht und FC-Bayern-Fan AJ Francis), Ashante „Thee“ Adonis und die weibliche Begleiterin B-Fab feierten bei SmackDown ihr Comeback - es fehlte zwangsläufig nur Isaiah „Swerve“ Scott alias Swerve Strickland, der mittlerweile einen festen Vertrag bei Konkurrent AEW unterschrieben hat.

Strickland ist dort amtierender Champion an der Seite des ebenfalls zu AEW gewechselten Keith Lee - ein weiterer bei McMahon durchgefallener und gefeuerter Star, bei dem man davon ausgehen kann, dass Triple H ihn ungern verloren hat.

Comeback von Hit Row hat neue Signalwirkung

Mit dem Comeback von Hit Row setzt sich das Muster der Comeback-Flut fort, die auch Top-Thema in der aktuellen Ausgabe des SPORT1-Wrestling Podcasts Heelturn ist - und hat noch einmal besondere Signalwirkung.

  • Comeback-Flut unter Triple H bei WWE - „Mit Braun Strowman rechne ich nicht“: Heelturn - der SPORT1 Wrestling Podcast - die aktuelle Folge auf SPORT1, Spotify, Apple Podcasts, Google Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt

Die Umstände der Entlassung hatten bei Fans und auch in der Kabine für besonderes Kopfschütteln gesorgt: Im vergangenen Herbst war zuerst B-Fab nach nur einem Auftritt bei SmackDown unter rätselhaften Umständen abserviert worden, unmittelbar nachdem sie einen neuen, auf Hauptkader-Niveau angepassten Vertrag unterschrieben hatte.

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Der Rest von Hit Row hatte dann noch einen weiteren Auftritt bei SmackDown und wurde dann ebenfalls gefeuert, als Teil eine der zahlreichen Entlassungswellen in den vergangenen beiden Jahren. Als Hauptgrund galt, dass Francis sich bei den damals Verantwortlichen mit seinem Backstage-Verhalten unbeliebt gemacht haben soll. Francis war auch in der NFL bekannt als jemand, der kein Blatt vor den Mund nimmt - und berichtete auch nach seinem WWE-Aus, dass er bei der Liga gegen die Entlassung von B-Fab protestiert hätte, was wohl als allzu selbstbewusst wahrgenommen wurde und negativ auf ihn zurückgefallen zu sein scheint.

Das Comeback von Hit Row - die bei SmackDown einen schnellen Sieg gegen zwei No-Names feierten - sendet nun neue Signale in die Kabine: Sie weckt Hoffnung auf eine Relativierung der gefürchteten Ungeduld und Hire-and-Fire-Mentalität, für die McMahon stand - und darauf, dass sich die Stars unter Triple H mehr Loyalität erwarten können und mehr als „mündige Profis“ fühlen dürfen. Ins selbe Bild passt auch, dass Triple H umgehend die von seinem Schwiegervater vollzogene Ausbootung von „Model-Agent“ Max Dupri (LA Knight / Eli Drake) revidiert hat - dem ähnliche Vorhaltungen wie Francis gemacht worden sein sollen.

Die weiteren Highlights:

- Der vergangene Woche zurückgebrachte Karrion Kross meldete sich mit einer Backstage-Promo zu Wort, in denen er anspielungsreiche Worte an WWE Universal Champion Roman Reigns und dessen Herausforderer Drew McIntyre richtete. Kross meinte, dass es sich für die beiden nett anfühlen müsse, „Chosen Ones“ (Auserwählte) zu sein, während er weggeworfen worden sei wie ein ungeliebtes Spielzeug. Das sei nun vorbei - und für Reigns und McIntyre laufe die Uhr ab.

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Wissenswertes zum Thema Wrestling:

- Auch McIntyre meldete sich bei SmackDown zu Wort und wandte sich an Kross und Reigns, auf den er bei Clash at the Castle in Cardiff Anfang September treffen wird. McIntyre - auffälligerweise ohne das Schwert, das zuletzt unter McMahon sein Markenzeichen geworden war - wurde Opfer einer Attacke von Reigns‘ Neffen Jimmy und Jey Uso, begünstig von einer Ablenkung durch Kross‘ Frau Scarlett.

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Später zahlte McIntyre zurück: Er besiegte zusammen mit Madcap Moss die amtierenden Tag-Team-Champions.

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- Einen produktiven Neustart unter Triple H scheint auch Ex-UFC-Queen Ronda Rousey zu erleben: Nach ihrer inszenierten Suspendierung infolge des SummerSlam meldete sich Rousey zurück und warf provokativ eine Tasche voller Dollar-Scheine in den Ring, um zu signalisieren, dass auch ihre Geldstrafe abgegolten ist. „Die böseste Frau der Welt zu sein, kann teuer sein, aber ich kann‘s mir leisten“, meinte Rousey - die sich als „Heel“ neu zu erfinden scheint (wobei die erste Reaktion der Fans auf die „neue“ Ronda Jubel war).

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Im Anschluss mühte sich WWE auch, Damenchampion Liv Morgan nach dem strittig-missratenen Match gegen Rousey beim SummerSlam wieder besser aussehen zu lassen. Morgan, vergangene Woche von einem größeren Teil der Fans ausgebuht und verspottet, wehrte eine Attacke ihrer Clash-Gegnerin Shayna Baszler ab und beförderte die UFC-Weggefährtin Rouseys durch einen Tisch, auf dem zuvor der Vertrag unterschrieben wurde.

- Im Hauptkampf der Show durfte auch der von Triple H erklärtermaßen hochgeschätzte Österreicher Gunther ein Ausrufezeichen setzen. Gunther verteidigte seinen Intercontinental Title - dessen reiche Geschichte vorher in einem nostalgischen Video ausgearbeitet wurde - gegen Japan-Star Shinsuke Nakamura.

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Die Ergebnisse von WWE Friday Night SmackDown am 12. August 2022:

WWE Women‘s Tag Team Title Tournament First Round Match: Raquel Rodriguez & Aliyah besiegen Shotzi & Xia Li

Hit Row besiegen Brandon Scott & Trevor Irwin

Drew McIntyre & Madcap Moss besiegen The Usos

Intercontinental Title Match: Gunther (c) besiegt Shinsuke Nakamura