Radsport Aktuell

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Israel zeichnet verstorbene Rad-Legende aus
Michael Goolaerts erlitt Herzinfarkt vor Sturz laut Autopsiebericht
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Nach Autopsiebericht: Rätsel von Goolaerts' Tod gelöst
Nach dem Tod von Michael Goolerts bei der Rundfahrt Paris-Roubaix ist die Radwelt geschockt. Der Autopsiebericht schafft nun Klarheit bei der Todesursache. mehr »
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Radwelt trauert um "Goolie" - Rätsel um Todesursache
Nach dem Tod von Michael Goolerts bei der Rundfahrt Paris-Roubaix ist die Radwelt geschockt - die Todesursache gibt den Ermittlern Rätsel auf. mehr »
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Die tragische Seite des Radsports
Die Radsport-Welt trauert um Michael Goolaerts, der nach seinem Sturz stirbt. Es ist nicht das erste tragische Ereignis im Radsport. SPORT1 blickt zurück. mehr »
Michael Goolaerts erlitt Herzinfarkt vor Sturz laut Autopsiebericht
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Radprofi Goolaerts nach Sturz bei Paris-Roubaix gestorben
Radprofi Michael Goolaerts ist an seinen schweren Verletzungen im Krankenhaus verstorben. Der Belgier war beim Eintagesrennen Paris-Roubaix schwer gestürzt. mehr »

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Aufgrund vieler Negativschlagzeilen in der Vergangenheit wird der Radsport häufig mit Skandalen und Doping assoziiert. Dennoch ist die anspruchsvolle und beeindruckende Sportart in vielen europäischen Ländern auch aufgrund der bekannten Wettkämpfe sehr populär.

Ob das Gelbe Trikot bei der Tour de France oder das rosafarbene Leibchen beim Giro d'Italia – Siege bei den großen Radrundfahrten sind auch heute noch der Türöffner zum Legendenstatus.

SPORT1 stellt den Radsport in all seinen Facetten vor:

Die Disziplinen im Radsport

Der Radsport an sich ist nicht nur eine Disziplin, sondern in viele Kategorien unterteilt. Eine Unterscheidung in sogenannte "Racing"-Disziplinen und "Non-Racing"-Disziplinen ist am sinnvollsten.

Racing-Disziplinen:

Am bekanntesten und medial auch am wichtigsten ist eindeutig der Straßenradsport, der seinen Höhepunkt jedes Jahr im Sommer bei der Tour de France in Frankreich hat. Aber auch klassische Eintagesrennen, wie Mailand – San Remo, sind in der Szene sehr beliebt.

Eine weitere Disziplin ist der in Europa beliebte Bahnradsport. Im Gegensatz zum Rennen auf der Straße fahren die Athleten hier in einem Velodrom, einer Halle, eine bestimmte Anzahl an Runden. Am bekanntesten sind der Sprint- und der Verfolgungswettbewerb.

Für die Abenteurer unter den Radportlern bietet das Mountainbiking eine echte Alternative. Auf unwegsamem Gelände stürzen sich die Sportler dabei eine Strecke hinunter. Die bekanntesten Varianten sind "Cross-Country" und "Downhill".

Non-Racing-Disziplinen:

Zu den bekanntesten Non-Racing-Disziplinen gehören die Freestyle-Wettbewerbe, die typischerweise auf einem BMX-Rad absolviert werden. Hier geht es weniger um Geschwindigkeit als vielmehr darum, möglichst atemberaubende Stunts und Tricks mit dem Bike zu zeigen.

Radsport bei Olympia

Der Männer-Radsport ist bereits seit 1896 mit seinen verschiedenen Disziplinen bei Olympia vertreten. Einige Wettbewerbe der Frauen wurden erst später in das Programm aufgenommen wurden.

Im Straßenradsport kämpfen die Athleten im Einzelzeitfahren, im Mannschaftszeitfahren und beim berühmten Straßenrennen um Gold, Silber und Bronze.

Der Bahnradsport besteht aus den Disziplinen Sprint, Mannschaftverfolgung, Keirin ("Kampfsprint) und Team-Sprint.

Die wichtigsten Touren und Rennen

Die wohl berühmteste Radtour der Welt ist die "Tour de France", welche jedes Jahr im Juli durch Frankeich und das nahe Ausland führt.

Highlight der Rundfahrt sind die anspruchsvollen Bergetappen in den Alpen und Pyrenäen. Der Führende der Rundfahrt trägt das begehrte Gelbe Trikot (franz.: le maillot jaune).

Weitere wichtige Radtouren sind der "Giro d'Italia", der seit dem Jahr 1909 alljährlich im Mai in Italien ausgetragen wird und die "Vuelta a Espana", die jedes Jahr im September durch die Landschaften Spaniens bis zur Hauptstadt Madrid führt.

Berühmte Radprofis und Legenden

Einer der erfolgreichsten und bekanntesten Radfahrer aller Zeiten ist der US-Amerikaner Lance Armstrong. Wie ein Schatten liegen seine Dopingvergehen über ihm, die nach Bekanntwerden die rückwirkende Aberkennung aller sieben Titel bei der Tour de France zur Folge hatten.

Legendär waren auch die Leistungen des Belgiers Eddy Merckx, der den Giro d'Italia und die Tour de France jeweils fünf Mal gewinnen konnte. Bis heute gilt der wegen seines Siegeshungers auch "Kannibale" genannte Merckx für viele als größter Rennfahrer der Radsportgeschichte.