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Einzelkritik: Die Noten der DFB-Stars gegen Frankreich

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Bundestrainer Joachim Löw veränderte seine Mannschaft auf fünf Positionen und stellte auch taktisch auf eine 3-4-3-Grundordnung um. Leroy Sane und Serge Gnabry rechtfertigten bei der 1:2-Niederlage in Frankreich ihre Aufstellungen, wenn auch mit Makel. Die DFB-Spieler in der SPORT1-Einzelkritik
MANUEL NEUER: Der Kapitän wurde in Halbzeit eins überraschend wenig geprüft. Hellwach war er, als eine scharfe Flanke auf den langen Pfosten kam, in die Mbappe reinrutschte (40.). Rettete bärenstark gegen Mbappe (52.) mit dem Fuß. Beim 1:1 durch Griezmann machtlos (62.). Auch bei dessen Elfmeter zum 2:1 (80.). SPORT1-Note: 3
THILO KEHRER: Der Paris-Neuzugang durfte in seiner neuen Heimat erstmals im DFB-Dress starten. Auf der rechten Seite rechtfertigte Kehrer das Vertrauen von Löw. Defensiv stand er in Halbzeit eins sicher und auch nach vorne schaltete sich der Ex-Schalker immer wieder ein. Hatte ab und an aber leichte Ballverluste drin. Ließ Hernandez vorm 1:1 durch Griezmann flanken (62.). Baute zunehmend ab. SPORT1-Note: 3,5
MATTHIAS GINTER (bis 84.): Der Mönchengladbacher wird zum Löw-Stammspieler. Diesmal agierte er in der Dreierkette auf rechts - und überzeugte. Pech hatte er mit seinem Abschluss nach einer Ecke (24.), Lloris hielt. Bekam wegen eines taktischen, aber wichtigen Fouls an Griezmann Gelb (29.). Starke Zweikämpfe gegen Mbappe (51.,56.). Hinten ein Stabilisator. SPORT1-Note: 3
NIKLAS SÜLE: Rückte für Boateng in die Startelf und spielte im Zentrum der Dreierkette. Süle verlieh der Defensive merklich Stabilität, war in etlichen Zweikämpfen hellwach, rückte zur richtigen Zeit raus. Ließ aber Giroud zum Torschuss kommen (45.) und Mbappe auf Neuer zulaufen (52.). Aufmerksam gegen Giroud (69.), der im Strafraum frei zum Schuss gekommen wäre. SPORT1-Note: 3,5
MATS HUMMELS: Der DFB-Routinier spielte in der Dreierkette links und zeigte sich in Halbzeit eins verbessert gegenüber den Vorwochen. Wurde in der 8. Minute von Mbappe auseinandergenommen, rettete dann aber stark gegen Griezmann. Hatte in Halbzeit eins auch wieder unnötige Fehlpässe drin (4., 20.). War aber insgesamt sehr zweikampfstark, vor allem gegen Griezmann. Bitter sein Duell mit Matuidi, das zum entscheidenden Elfmeter führte. Muss man nicht pfeifen. SPORT1-Note: 3,5
NICO SCHULZ: Was für ein Laufpensum! Der Hoffenheimer spielte auf Linksaußen und war vorne wie hinten zu sehen. Enorm zweikampfstark bekam er die linke Seite gegen Mbappe, später gegen Griezmann, gut in den Griff. Toller Hackentrick gegen Pavard (44.). Kleinere Abspielfehler waren der fehlenden Eingespieltheit mit Werner und Sane geschuldet. Tolle Flanke auf Sane (55.). Bärenstark, wie er Mbappe beim Konter abkochte (60.). Empfahl sich für weitere Einsätze. SPORT1-Note: 3
JOSHUA KIMMICH: Der Dauerbrenner bildete mit Kroos die Mittelfeldzentrale. Feuerte immer seine Mitspieler an, ging keinem Zweikampf aus dem Weg, spielte einen Super-Pass auf Sane (19.). Hatte es immer wieder mit Pogba zu tun. Hatte in der zweiten Halbzeit nicht mehr die ganz großen Aktionen, war aber fleißig. SPORT1-Note: 3,5
TONI KROOS: Kroos übernahm viel Verantwortung, traf zum 1:0 per Handelfmeter (14.), organisierte die junge Elf sehr oft. Kroos überzeugte in der Anfangsphase als Ballverteiler und hatte diesmal ein besseres Stellungsspiel in der Defensive. Lief einmal Mbappe nur hinterher (9.). Hatte in Halbzeit zwei defensiv viel zu tun und nach vorne kaum noch Aktionen. SPORT1-Note: 3,5
TIMO WERNER: Rotierte auf den Außen immer wieder mit Sane, aber hatte nicht die entscheidenden Szenen. Der Leipziger riss aber immer wieder Löcher, machte viele Laufwege und half auch in der Defensive aus. Fehlte es in der Offensive an Durchschlagskraft. SPORT1-Note: 4
SERGE GNABRY (bis 88.): Löw brachte ihn überraschend in der Sturmspitze. Hatte in Halbzeit eins keinen Torabschluss, aber kämpfte und machte ordentlich Tempo. Stark, wie er nach Ballverlust den Ball gegen Pogba zurückeroberte und eine Ecke herausholte (16.). Toller Pass auf Werner (48.), starker Schuss, den Lloris hält (68.). Konnte die Sturmflaute letztlich auch nicht beheben. SPORT1-Note: 3
LEROY SANE (bis 75.): Endlich Startelf! Sane begann auf Linksaußen und profitierte vom schnellen Konterspiel der DFB-Elf. Ihm gelang nicht alles, aber er rackerte, suchte die Dribblings und holte auch den Handelfmeter zum 1:0 raus (13.). Super Lauf dann in der 19. Minute alleine aufs Tor von Lloris, dann aber ein überhasteter, zu langer Querpass auf Werner. Da war mehr drin. Ließ den letzten Tick Killerinstinkt vermissen. SPORT1-Note: 3
JULIAN DRAXLER (ab. 75): Kam für Sane und ging auf Linksaußen. Hatte in seiner fußballerischen Heimat keine Aktionen. SPORT1-Note: 4
JULIAN BRANDT (ab 84.): Kam für eine Benotung zu spät
THOMAS MÜLLER (ab 88.): Saß zu Beginn nur auf der Bank, kam für die letzten Minuten, trat aber nicht mehr nennenswert in Erscheinung
Einzelkritik: Die Noten der DFB-Stars gegen Frankreich
Bundestrainer Joachim Löw veränderte seine Mannschaft auf fünf Positionen und stellte auch taktisch auf eine 3-4-3-Grundordnung um. Leroy Sane und Serge Gnabry rechtfertigten bei der 1:2-Niederlage in Frankreich ihre Aufstellungen, wenn auch mit Makel. Die DFB-Spieler in der SPORT1-Einzelkritik
@Getty Images