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50 Siege in der Bundesliga: Diese Trainer waren am schnellsten

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Diese Trainer brauchten für 50 Siege in der Bundesliga 100 Spiele - oder weniger. Auf Platz zwölf liegt Ottmar Hitzfeld (1991-97 Borussia Dortmund, 1998-2004 und 2007-08 FC Bayern). Der ist zwar zweimaliger Champions-League-Gewinner und der Trainer mit dem zweithöchsten Punkteschnitt der Liga-Geschichte - aber für seine ersten 50 Siege brauchte er mit dem BVB dann doch 100 Spiele
Genauso schnell war Mirko Slomka (2006-08 Schalke 04, 2010-13 Hannover 96, 2014 Hamburger SV). Titel hat Slomka bisher allerdings nicht gewonnen
Auf Platz 11 der ewigen Rangliste liegt Christoph Daum (1986-90 1. FC Köln, 1990-93 VfB Stuttgart, 1996-2000 Bayer Leverkusen, 2006-09 1. FC Köln, 2011 Eintracht Frankfurt). Daum hatte seine 50 Siege nach 98 Spielen eingefahren. Mit dem 1.FC Köln bot er den Bayern jahrelang Paroli, mit Stuttgart wurde er 1992 Meister, mit Leverkusen erlebte er 2000 die Vizemeisterschaft nach dem Drama von Unterhaching, mit Eintracht Frankfurt stieg er 2011 ab. Eine Kokain-Affäre kostete ihn 2000 die mögliche Karriere als Bundestrainer
Giovanni Trapattoni (1994-95 und 1996-98 FC Bayern, 2005-2006 VfB Stuttgart) war drei Spiele schneller als Daum und liegt somit auf Rang 10 der Rangliste. Mit den Bayern gewann er 1997 die Meisterschaft und 1998 den DFB-Pokal. Mit seinem Temperament und der berühmten "Flasche leer"-Wutrede gewann er zudem viele Herzen
Einer der beiden war Knöpfles Vorgänger in Köln - nämlich Zlatko "Tschick" Cajkovski (1961-63 1. FC Köln, 1963-68 FC Bayern, 1968-69 Kickers Offenbach, 1970 Kickers Offenbach, 1971-73 1. FC Nürnberg, 1973-75 1. FC Köln, 1976 Kickers Offenbach). 1962 wurde Cajkovski Oberliga-Meister mit Köln, mit den Bayern, die er 1965 in die Bundesliga führte, gewann er 1967 den Europapokal der Pokalsieger. Und er war derjenige, der Jahrhundert-Stürmer Gerd Müller "kleines dickes Müller" taufte
Jürgen Sundermann, der ebenfalls 94 Spiele für 50 Siege als Trainer brauchte, sind große Erfolge mit Bundesligisten verwehrt geblieben. Sundermann (1976-79 und 1980-82 VfB Stuttgart, 1983 Schalke 04, 1995 VfB Stuttgart) schaffte es mit Stuttgart nach dem Aufstieg 1977 immerhin in den folgenden Jahren dreimal unter die ersten Vier. Das reichte dann auch für den netten Spitznamen "Wundermann"
Ein Spiel schneller als das Trio auf Rang 7 war Matthias Sammer (2000-04 Borussia Dortmund, 2004-05 VfB Stuttgart) mit 93 Partien für 50 Siege. Sammer, der als heutiger Sport-Vorstand des FC Bayern mit diesem Verein das Triple in der Vita stehen hat, gewann 2002 die Meisterschaft mit Dortmund
Helmut Benthaus (1982-85 VfB Stuttgart) ist einer der wenigen, die sowohl als Spieler als auch als Trainer den Titel in der Bundesliga holten. 1964 gewann er - unter Übungsleiter Georg Knöpfle - die Meisterschaft als Spieler in Köln. 1984 gewann er sie als Trainer mit Stuttgart - und überholte Knöpfle mit 50 Siegen in 92 Partien - das ist Platz 5
Ernst Happel (1981-87 Hamburger SV) war in seiner Heimat Österreich schon längst eine Legende, ehe er nach Hamburg kam. Dort wurde er 1982 und 1983 deutscher Meister, in letztgenanntem Jahr holte er zudem den Europapokal der Landesmeister zum ersten und einzigen Mal nach Hamburg. Den DFB-Pokal gewann er in seiner letzten Saison mit dem HSV ebenfalls. Er liegt auf Platz 4 der Rangliste, für 50 Siege brauchte er 89 Spiele.
Vor Happels Zeit mit dem HSV, hinterließ Pal Csernai mit dem FC Bayern in der Bundesliga nachhaltig Eindruck. Er schaffte seine 50 Siege in 81 Spielen, was Rang drei bedeutet. Csernai (1978-83 FC Bayern, 1985-86 Borussia Dortmund, 1988 Eintracht Frankfurt) gewann 1980 und 1981 die Meisterschaft mit den Münchnern
Das gelang Udo Lattek (1970-75 FC Bayern, 1975-79 Borussia Mönchengladbach, 1979-81 Borussia Dortmund, 1983-87 FC Bayern, 1991 1. FC Köln, 1992-93 Schalke 04 und 2000 Borussia Dortmund)  insgesamt bescheidene acht Mal: Sechsmal mit Bayern, zweimal mit Gladbach. Den Europapokal der Landesmeister gewann er außerdem, im Weltmeister-Jahr 1974 mit den Bayern. Mit 50 Siegen in 78 Spielen liegt er knapp vor Csernai auf Platz 2. Aber weit hinter der Nummer eins im Ranking.
Unangefochtener Spitzenreiter ist Pep Guardiola (seit 2013 beim FC Bayern) - der Spanier brauchte gerade einmal 61 Spiele für seine ersten 50 Bundesliga-Siege. Zugegeben: Er hatte von Vorgänger Jupp Heynckes nach dem Champions-League-Sieg eine extrem starke Mannschaft übernommen - und 2014 auch das Double geholt. Aber zuvor hatte er schon den FC Barcelona zu drei Meisterschaften und zwei Champions-League-Titeln geführt. Einen europäischen Titel, das wünschen sich auch die Münchner nun von ihm. Und vielleicht einen 100-Siege-Rekord
50 Siege in der Bundesliga: Diese Trainer waren am schnellsten
Diese Trainer brauchten für 50 Siege in der Bundesliga 100 Spiele - oder weniger. Auf Platz zwölf liegt Ottmar Hitzfeld (1991-97 Borussia Dortmund, 1998-2004 und 2007-08 FC Bayern). Der ist zwar zweimaliger Champions-League-Gewinner und der Trainer mit dem zweithöchsten Punkteschnitt der Liga-Geschichte - aber für seine ersten 50 Siege brauchte er mit dem BVB dann doch 100 Spiele
@Getty Images