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Deutsche Talente im College Basketball 2017/18

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Es ist wieder soweit. Auch am College startet die neue Basketball-Saison. 2018/19 sind zwölf Deutsche bei dem Spektakel in der höchsten Division mit von der Partie. Einige der Nachwuchstalente dürfen auch vom spektakulären Finalturnier "March Madness" träumen. Mit Makai Mason steht auch ein A-Nationalspieler auf der Liste. SPORT1 stellt die Zukunft des deutschen Basketballs vor
MAKAI MASON (Guard; Baylor; Senior): Auch ein echter A-Nationalspieler sorgt am College für Furore. Mit Yale schlug Mason (r.), der Sohn einer deutschen Mutter aus Mainz, in der ersten Runde von March Madness 2016 sensationell Baylor. Im Sommer nominierte Bundestrainer Chris Fleming den starken Scorer für die EM-Qualifikation (15 A-Länderspiele)
In den vergangenen beiden Jahren konnte er verletzungsbedingt (unter anderem Fußbruch) aber nur ein Spiel für Yale bestreiten. Weil er seinen Abschluss bereits hat, konnte er ohne Sperre zu jenen Baylor Bears wechseln, die er einst ausschaltete, und nimmt einen letzten College-Anlauf
ROBIN JORCH (Center; Boise State; Senior): Der Juniorennationalspieler aus Berlin setzte sich im Aufgebot der Broncos fest, bekam allerdings nur etwa acht Minuten im Schnitt - geht im letzten College-Jahr mehr? Jorchs Spezialität sind die Offensivrebounds. Außerdem nahm er 17/18 die meisten Offensivfouls des Teams an
SHELDON EBERHARDT (Guard; Elon; Senior):  In Apex, North Carolina spielte der Sohn eines Amerikaners und einer Deutschen ein Jahr an der High School und empfiehlt sich für das Stipendium. Eberhardt (l.) ist als guter Schütze bekannt, in seinem dritten Jahr lieferte er ordentliche 5 Punkte, 2,9 Rebounds und 2,6 Assists in durchschnittlich 98 Minuten. In der Saison 13/14 spielte er in der ProA für BG Karlsruhe
JON AXEL GUDMUNDSSON (Guard; Davidson; Junior): Ein weiterer Nationalspieler, allerdings spielt der gebürtige Hamburger für Island. Sein Vater ist Islands Rekordnationalspieler und spielte bei Jons Geburt in Hamburg. Gudmundsson verhalf Steph Currys College 2018 mit 13,2 Punkten, 6 Rebounds und 5 Assists im Schnitt zur Teilnahme am March-Madness-Turnier
MELKISEDEK MOREAUX (Forward, St. Bonaventure; Junior): Der Weltbürger unter den deutschen Basketball-Talenten. Sene Eltern stammen aus Ghana, Moreaux wurde in Hamburg geboren und wuchs dort auf, ehe er als 13-Jähriger mit seiner Familie nach England übersiedelte. Nach zwei überzeugenden Jahren an einem Community College bekommt der Forward jetzt seine Chance in der starken Atlantic10 Conference
JONATHAN BÄHRE (Forward; Clemson; Junior): Schon mit 16 Jahren spielte das Flügeltalent für die Männermannschaft in Wiesbaden, nach Stationen bei Fraport Skyliners und einem Jahr High School in Georgia (Co-MVP der Staatsmeisterschaft) verschlug es Bähre nach Asheville, North Carolina
Der 2,05 Meter große Schlacks (M.) kam 17/18 auf 34 Spiele (20 Starts) mit soliden 7,3 Punkten und 1,8 Blocks im Schnitt, bei einer Dreierquote von 37 Prozent - er wechselte nun nach Clemson und kann 19/20 wieder angreifen. Der Coach schwärmt bereits, ihm wird NBA-Potenzial attestiert
MARTEN LINßEN (Forward; UNC Wilmington; Junior): Der junge Center aus der Schmiede von Bayer Leverkusen wechselte von Valparaiso zu UNC Wilmington. Bereits mit 17 spielte er in der ProA. Für Valpo machte er als Freshman immerhin 22 Spiele, in North Caroliona erhoffen sie sich ab der Saison 2019/20 viel
OSCAR DA SILVA (Forward; Stanford; Sophomore): Aus Schwabing in den Großraum San Francisco - den 19-Jährigen mit dem Einser-Abitur jagen sämtliche Elite-Unis der USA. Als Freshman durfte der Allrounder gleich mehr als 24 Minuten im Schnitt ran mit ordentlichen 6 Punkten und 4,7 Rebounds und starker Dreierquote (55,8 Prozent). Da sein Vater Brasilianer ist, könnte Silva auch für die Südamerikaner international spielen
SEBASTIAN MUCH (Forward; Princeton; Sophomore): Der Power Forward war ein echter High-School-Star in San Jose. Ihm gelangen dort unter anderem in einem Spiel 40 Punkte. Much hätte auch in die sportlich bessere Pac12-Conference gehen können, entschied sich aber für die Elite-Uni. Durfte 17/18 gleich 19 Spiele starten. Much spielte im Sommer 2017 auch für die U19-Nationalmannschaft
VLADIMIR PINCHUK (Center; New Mexico; Sophomore): Der 19-Jährige (hinten) aus dem Nachwuchs von Phoenix Hagen (r.) will in Albuquerque in die Fußstapfen des einstigen Jordan-Mitspielers Luc Longley treten. Für Pinchuk ist aber auch die Perspektive des Studiums parallel zum Basketball wichtig Als Freshman kam er immerhin auf gut 14 Minuten pro Spiel
ANTONIO PILIPOVIC (Forward; Drake; Sophomore): Das Flügel-Talent mit serbisch-bosnischen Wurzeln sammelte 16/17 bereits bei den RheinStars in Köln Erfahrung. Am College in Des Moines, Iowa, reichte es aber nur zu 5 Einsätzen. Coach Niko Medved ist dennoch begeistert: "Er bringt eine einzigartige Kombination aus Größe und Skills mit"
AKIM-JAMAL JONAH (Center; San Diego; Sophomore): Verstärkung für Cameron Neubauer. Das Center-Talent aus Berlin schloss sich den Toreros an. Der bald 20-Jährige nahm 2016 an der U18-EM teil und absolvierte ein Lehrjahr in Kalifornien, heuer will er durchstarten
Deutsche Talente im College Basketball 2017/18
Es ist wieder soweit. Auch am College startet die neue Basketball-Saison. 2018/19 sind zwölf Deutsche bei dem Spektakel in der höchsten Division mit von der Partie. Einige der Nachwuchstalente dürfen auch vom spektakulären Finalturnier "March Madness" träumen. Mit Makai Mason steht auch ein A-Nationalspieler auf der Liste. SPORT1 stellt die Zukunft des deutschen Basketballs vor
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