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Die Transfers von Jürgen Klopp beim FC Liverpool

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Rund 440 Millionen Euro hat Jürgen Klopp seit 2015 für neue Spieler ausgegeben. Nicht jede Investition - mal teuer, mal günstig - wurde zunächst gefeiert, doch der Erfolg in der Champions League bestätigt Klopps Transferpolitik. SPORT1 analysiert die wichtigsten Verpflichtungen der Reds in den vergangenen Jahren
Im Sommer 2016 ging Klopp vor seiner ersten kompletten Saison erstmals auf Shoppingtour, die Ausgaben hielten sich aber für englische Verhältnisse noch in Grenzen
2016/17 - JOEL MATIP (r., ablösefrei von Schalke): Nach vielversprechendem Start wurde Matip in seiner zweiten Saison von Verletzungen zurückgeworfen. Doch er kämpfte sich zurück, profitierte von Dejan Lovrens Verletzung und entwickelte sich in Virgil van Dijks Schatten zu einem Top-Verteidiger
GEORGINIO WIJNALDUM (27,5 Millionen Euro von Newcastle United): Gekommen von den gerade abgestiegenen Magpies wurde der Niederländer zunächst kritisch beäugt. Unter Klopp entwickelte sich der 28-Jährige im Mittelfeld zu einer festen Größe. Beim "Wunder von Anfield" gegen Barcelona glänzte Wijnaldum sogar als Doppeltorschütze
SADIO MANÉ (41,2 Millionen Euro von Southampton): Der frühere Salzburger war im Sommer 2016 Klopps bis dato teuerster Deal. Mané traf seither in jeder Premier-League-Saison zweistellig und war in der abgelaufenen Spielzeit mit 22 Toren zusammen mit Mo Salah Liverpools Toptorjäger
LORIS KARIUS (6,2 Millionen Euro von Mainz): Das Schnäppchen schien sich auszuzahlen, als Karius in der Saison 2017/18 Simon Mignolet als Nummer eins im Tor verdrängte. Doch er fand nicht aus der Krise, in die ihn die zwei Patzer im Champions-League-Finale 2018 stürzten
Aktuell ist der 25-Jährige noch bis 2020 an Besiktas verliehen, eine Zukunft bei den Reds hat er aller Voraussicht nach nicht
2017/18 - MOHAMED SALAH (42 Millionen Euro von AS Rom): Salahs erstes England-Abenteuer bei Chelsea verlief enttäuschend, bei seinem zweiten Anlauf startete Salah durch. Im CL-Finale 2018 noch der Pechvogel, ebnete er nun mit seinem Elfmetertor den Weg zum Titel. Bildet mit Roberto Firmino und Mané Liverpools Top-Angriffstrio
ANDREW ROBERTSON (9 Millionen Euro von Hull City): Vor sechs Jahren kickte der Linksverteidiger noch in der vierten schottischen Liga. 2017 lotste Klopp Robertson nach dem Abstieg von Hull City zu den Reds. Dass er heute zu einem der besten Linksverteidiger der englischen Liga gehört, glaubten damals die wenigsten
VIRGIL VAN DIJK (84,7 Millionen Euro von Southampton): Lange arbeitete Klopp am Transfer des Innenverteidigers, im Januar 2018 ging der Rekord-Deal über die Bühne. Die anfängliche Kritik angesichts der hohen Ablöse widerlegte der Niederländer umgehend. In der Abwehr ist der 27-Jährige Klopps wichtigste Säule
ALEX OXLADE-CHAMBERLAIN (38 Millionen Euro von Arsenal): In seiner Debütsaison 2017/18 kam der Offensivspieler nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus, dann zwang ihn ein Kreuzbandriss zu einer einjährigen Pause. Feierte erst zum Ende dieser Saison sein Comeback, noch hat sich seine Verpflichtung nicht bezahlt gemacht
2018/19 – ALISSON (62,5 Millionen Euro von AS Roma): Klopp machte den Brasilianer zum damals teuersten Torhüter. Er rechtfertigte vor allem auf dem Weg zum Triumph in der Königsklasse mit starken Paraden gegen Neapel, Barcelona und schließlich im Finale gegen Tottenham jeden Cent
FABINHO (45 Millionen Euro von Monaco): Als Abräumer im Mittelfeld war Fabinho beim CL-Erfolg ein wichtiges Puzzleteil, das noch vor einem Jahr fehlte. Der 25-Jährige ragt nicht wegen spektakulärer Spielweise heraus, sondern gilt als zuverlässiger Arbeiter. Genau deswegen ist er für Klopp so wichtig
NABY KEÏTA (60 Millionen Euro von RB Leipzig): Der frühere Leipziger Mittelfeldstratege hatte in seiner Debütsaison mit Anpassungsproblemen zu kämpfen, eine Verletzung beendete seine Saison vorzeitig. Noch hat Keïta seine Ablöse nicht gerechtfertigt
XHERDAN SHAQIRI (14,7 Millionen Euro von Stoke City): Nach dem Abstieg von Stoke im Vorjahr wurde der frühere Münchner per Ausstiegsklausel zum Schnäppchen. Durfte sich in dieser Saison als Ergänzungsspieler immer wieder beweisen, auch wenn er in der Rückrunde deutlich weniger zum Zug kam
Die Zurückhaltung auf dem Transfermarkt hat Klopp im Laufe der Jahre abgelegt, den Kader auf diese Weise mit Schlüsselspielern wie van Dijk und Alisson optimiert. Genauso zehrt er aber auch von Glücksgriffen wie Robertson. Das Gerüst für eine erfolgreiche Zukunft steht jedenfalls
Die Transfers von Jürgen Klopp beim FC Liverpool
Rund 440 Millionen Euro hat Jürgen Klopp seit 2015 für neue Spieler ausgegeben. Nicht jede Investition - mal teuer, mal günstig - wurde zunächst gefeiert, doch der Erfolg in der Champions League bestätigt Klopps Transferpolitik. SPORT1 analysiert die wichtigsten Verpflichtungen der Reds in den vergangenen Jahren
@SPORT1-Montage: Getty Images/Imago