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Formel 1 in Kanada: Die Opfer der "Wall of Champions"

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Am Wochenende dreht die Formel 1 ihre Runden auf dem Circuit Gilles Villeneuve in Montreal/Kanada. Schnappt sich Mercedes den nächsten Sieg oder kann Ferrari den ersten Erfolg der Saison verbuchen? Doch der Kurs in Nordamerika ist bei vielen Fahrer wegen einer ganz besonderen Stelle berüchtigt
Dabei handelt es sich um die "Wall of Champions". Die letzte Kurve des Kurses ist sehr eng und die Boliden kommen der Mauer sehr nahe. Nur Zentimeter trennen die Reifen von der Mauer. Einige Fahrer mussten hier bereits das Rennen vorzeitig beenden. SPORT1 zeigt die Fahrer, die dieser berüchtigten Stelle zum Opfer fielen
MICHAEL SCHUMACHER (1999): Der Rekordweltmeister lag auf dem Kurs in Montreal in Führung, als er seinen Boliden in die Mauer setzte. Rivale Mikka Häkkinen übernahm die Führung und holte sich am Ende der Saison den Weltmeister-Titel - auch, weil Schumacher nach seinem Beinbruch in Silverstone ausfiel
JACQUES VILLENEUVE (1997/1999): Bei seinem Heimrennen konnte Villeneuve, Sohn von Namensgeber Gilles, nur selten glänzen. Bezeichnend: Gleich zweimal landete er in der "Wall of Champions". Einmal im Williams in seinem Weltmeisterjahr 1997 und zwei Jahre später mit dem BAR
DAMON HILL (1999): Spätestens als auch Hill in seiner Abschiedssaison in die Mauer krachte, war der Name der "Wall of Champions" geboren. Die Weltmeister der Jahre 1994 bis 1997 fielen allesamt der Mauer zum Opfer
RUBENS BARRICHELLO (2001): Als nächster Fahrer reihte sich Schumachers langjähriger Teamkollege ein. Der Brasilianer verewigte sich im Qualifying in der Mauer und musste das Rennen mit einem Ersatzauto bestreiten. Es reichte immerhin noch zu Rang fünf
JENSON BUTTON (2005): Der Engländer sicherte sich nach schwachem Saisonstart überraschend die Pole-Position in Montreal. Schon am Start musste er die Führung aber hergeben und gab einen möglichen Podestplatz mit dem Einschlag in die "Wall of Champions" aus der Hand
JUAN PABLO MONTOYA (2006): Auch der heißblütige Kolumbianer rammte die "Wall of Champions" - bei seinem vorletzten Rennen in der Formel 1. Nachdem es anschließend in Indianapolis zum Crash mit Teamkollege Kimi Räikkönen kam, verkündete Montoya seinen Wechsel in die NASCAR-Serie
SEBASTIAN VETTEL (2011): Auch der Heppenheimer machte schon einmal Bekanntschaft mit der "Wall of Champions", allerdings "nur" im Training. Im Rennen machte er allerdings einen noch verhängnisvolleren Fehler, als er in der letzten Runde von der Strecke abkam und damit Jenson Button den Sieg schenkte
Formel 1 in Kanada: Die Opfer der "Wall of Champions"
Am Wochenende dreht die Formel 1 ihre Runden auf dem Circuit Gilles Villeneuve in Montreal/Kanada. Schnappt sich Mercedes den nächsten Sieg oder kann Ferrari den ersten Erfolg der Saison verbuchen? Doch der Kurs in Nordamerika ist bei vielen Fahrer wegen einer ganz besonderen Stelle berüchtigt
@Getty Images