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Schumachers wilde Ära bei Ferrari

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Vor 20 Jahren - am 10. März 1996 - beginnt eine Ära, die bis heute in der Formel 1 unerreicht ist. Beim Großen Preis von Australien in Melbourne sitzt der bereits zweimalige Weltmeister Michael Schumacher erstmals bei einem Rennen im Ferrari-Cockpit. SPORT1 zeigt die besten Bilder von Schumachers Karriere bei Ferrari
Schumachers erste Saison ist geprägt  von Pleiten, Pech und Pannen, die ebenfalls fast schon historische Ausmaße erreichen. In Australien streiken die Bremsen, in Argentinien verabschiedet sich der Heckflügel, in San Marino bricht erneut eine Bremsscheibe ...
Dennoch gelingen ihm drei Siege  in der ersten Saison bei den Roten, den ersten feiert er im Regen von Barcelona. In der Gesamtwertung belegt Schumacher den dritten Platz
Ab 1997 kommt es in der Formel 1 dann zum Bruderduell: Ralf Schumacher gelingt ebenfalls der Sprung in die Königsklasse, damals bei Jordan-Peugeot
Mit Jacques Villeneuve schafft sich Schumacher einen Erzfeind, als er in Jerez eine Kollision provoziert. Den WM-Titel holt der Kanadier
Bezeichnendes Bild: Schumachers Ferrari wird abtransportiert, während auf der Leinwand "JV" zum Titel fährt
Schumacher wird mit Teamchef Jean Todt vor das FIA-Sportgericht zitiert und bekommt wegen der Kollision nachträglich alle WM-Punkte aberkannt. Er gelobt Besserung: "Ich werde in Zukunft anders fahren"
Großer Rivale der Saison 1998 ist der Finne Mika Häkkinen (l.) im McLaren-Mercedes
Das WM-Rennen 1998 entscheidet Häkkinen für sich, Schumacher und seinem Teamkollegen Eddy Irvine bleibt nur das Nachsehen
In Spa heißt sein Feind jedoch David Coulthard. Nach einer Kollision will Schumi dem Schotten ans Leder
Eine schwere Verletzung trägt Schumi am 11. Juli 1999 in Silverstone davon, als er sich bei einem frontalen Einschlag ein Bein bricht
Die WM-Entscheidung fällt im Land der aufgehenden Sonne. Wieder hat Häkkinen die Nase vorn, liegt nur zwei Punkte vor Irvine
Im darauffolgenden Jahr, wieder in Suzuka, darf Schumi endlich über seinen ersten WM-Titel mit Ferrari jubeln
Große Schrecksekunde beim Deutschland-GP 2001: Schumi wird am Start langsam und Luciano Burti wird über seinen Ferrari katapultiert. Schumacher übersteht den Crash ohne größere Verletzungen und wird auch 2001 Weltmeister
Daueranblick: 2002 holt Ferrari sieben Doppelsiege. Schumacher steht elf Mal ganz oben, Barrichello gewinnt immerhin vier Mal
Und im Oktober 2003 hat Schumacher wieder etwas zu feiern: Weltmeister mit zwei Punkten Vorsprung vor Räikkönen und elf vor Montoya
2004: Zum Auftakt gleich ein Sieg in Australien - so geht es das ganze Jahr über weiter. Am Ende stehen 13 Siege und der siebte WM-Titel. Erst neun Jahre später wird sein Landsmann Sebastian Vettel die Marke von 13 Siegen in einer Saison einstellen
Schumacher wird nach seinem 7. WM-Sieg zu Deutschlands Sportler des Jahrhunderts gewählt
2005 hinkt Schumacher von Beginn an hinterher, der F2005 ist unter dem neuen Reifenreglement nicht konkurrenzfähig
Ein Duell auf Augenhöhe 2006: Nach schwachem WM-Start schafft Schumacher gegen Fernando Alonso die Wende und holt kontinuierlich auf
Und nach dem Sieg in Monza liegt Schumacher nur noch zwei Punkte hinter dem spanischen Weltmeister zurück. Direkt nach Rennende wird bekannt, dass Schumacher nach der Saison aufhört. Auch Ferrari-Präsident di Montezemolo ist gerührt
In Brasilien schreitet Schumacher am 22. Oktober 2006 zu seinem 250. und vorerst letzten Grand Prix - immer noch mit WM-Chancen. Schumacher kämpft sich zurück, nimmt noch einmal die Renaults ins Visier und wird am Ende Vierter. Zum achten WM-Titel reicht es aber nicht
Als Schumacher seine Karriere 2006 zum ersten Mal beendet, stehen für ihn sagenhafte 91-Grand-Prix-Siege, davon 72 im Ferrari,  zu Buche. Zum Vergleich: Die Rennfahrer-Legenden Alain Prost (51 Siege) und Ayrton Senna (41) kommen gemeinsam auf 92 Erfolge
Ab 2007 steht Schumacher Ferrari als Berater zur Verfügung und steigt auch schon mal bei Testfahrten ins Auto, um seine Erfahrungen weiterzugeben
Im August 2009 erklärt sich der Deutsche sogar bereit, Felipe Massa (l.) nach dessen schwerem Unfall in Ungarn zu vertreten, muss seinen Comeback-Versuch aber wegen Problemen mit seinem lädierten Nacken absagen
Am 18. Dezember 2009 gab Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo bekannt, dass Michael Schumacher die Scuderia Ferrari um eine Freigabe aus seinem Beratervertrag gebeten habe. Fünf Tage später wird Schumacher als Fahrer bei Mercedes für die kommenden drei jahre vorgestellt
Schumachers wilde Ära bei Ferrari
Vor 20 Jahren - am 10. März 1996 - beginnt eine Ära, die bis heute in der Formel 1 unerreicht ist. Beim Großen Preis von Australien in Melbourne sitzt der bereits zweimalige Weltmeister Michael Schumacher erstmals bei einem Rennen im Ferrari-Cockpit. SPORT1 zeigt die besten Bilder von Schumachers Karriere bei Ferrari
@Getty Images