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SPORT1-Favoritencheck zu den WTA Finals 2017 in Singapur

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Die besten acht Spielerinnen des Jahres treffen sich in Singapur zu den WTA Finals. Bereits bevor es auf dem Court zur Sache geht, setzen sie bereits bei der Auslosung ein Glanzlicht. SPORT1 analysiert die Chancen von Simona Halep und Co. beim letzten Turnier des Jahres - der inoffiziellen Tennis-WM der Damen
ELINA SWITOLINA: Die Ukrainerin ist trotz des Sensationerfolgs von Ostapenko bei den French Open die Aufsteigerin des Jahres. Toronto, Rom, Istanbul, Dubai, Taipei City: Keine Spielerin hat in diesem Jahr mehr Turniere gewonnen als Switolina. Bei ihrem letzten Turnier in Istanbul musste sie allerdings mit einer Beinverletzung aufgeben
Switolinas attraktives Spiel brachte sie in die Weltspitze. Wie Halep baut sie Punkte eher geschickt auf, als mit brachialen Grundschlägen zum Erfolg zu kommen. Bei großen Turnieren versagen der 23-Jährigen jedoch noch ab und an die Nerven. So verspielt sie bei den French Open gegen Halep eine 6:3, 5:1-Führung. PROGNOSE: Vorrundenaus
KAROLINA PLISKOVA: Auch die Tschechin durfte sich 2017 bereits über den erstmaligen Sprung auf Platz eins der Weltrangliste freuen. Bei den Grand Slams bleibt ihr der große Erfolg allerdings verwehrt. Ausgerechnet auf ihrem vermeintlich schwächsten Belag Sand gelingt ihr bei den French Open mit dem Halbfinale das beste Resultat
Pliskova ist die Ass-Königin der WTA-Tour. Keine erspielt sich durch den Aufschlag öfter freie Punkte als die 1,86m große Tschechin. Ihre Beinarbeit ist allerdings nicht auf dem Niveau von Halep, Wozniacki und Co. Erwischt sie einen guten Tag, ist sie schwer zu bezwingen, an anderen Tagen schlägt sie sich selbst. PROGNOSE: Vorrundenaus
JELENA OSTAPENKO: Ihr French-Open-Triumph ist die Sensation des Tennis-Jahres 2017. Rotzfrech ballert Ostapenko in Paris ihre Gegnerinnen vom Court. Bei ihren Kolleginnen ist die Lettin jedoch nicht sonderlich beliebt, da sie als schlechte Verliererin gilt und nach verlorenen Sätzen schon einmal andeutet, aufgeben zu wollen.
Das Abschneiden von Ostapenko zu prophezeien, ist in etwa so erfolgsversprechend wie das Wetter in drei Wochen vorherzusagen. Ostapenko kennt nur einen Spielstil: Immer volles Risiko. An manchen Tagen geht das gut und die 20-Jährige ist unbezwingbar; an anderen Tagen fliegt jeder zweite Ball von ihr ins Aus. PROGNOSE: Vorrundenaus
CAROLINE WOZNIACKI: Mit dem Turniersieg in Tokio setzt die Dänin eine eindrucksvolle Bilanz fort. In zehn Jahren in Folge hat sie mindestens ein Turnier gewonnen. Fairerweise sei hinzugefügt, dass auch kaum eine Spielerin an mehr Turnieren teilnimmt als Wozniacki. Bei den Grand Slams kommt sie 2017 nie über das Viertelfinale hinaus
Wozniacki ist die lebende Ballwand der WTA-Tour. Die Dänin bringt so gut wie jeden Ball zurück und treibt ihre Gegnerinnen damit zur Verzweiflung. Diese werden dann häufig ungeduldig, was zu Fehlern führt. Keine Spielerin bei den Finals ist jedoch abhängiger von der Form ihrer Gegnerin als Wozniacki. PROGNOSE: Vorrundenaus
VENUS WILLIAMS (l.): Erfolg im hohen Tennis-Alter - keine Spielerin ist in diesem Jahr konstanter bei den Grand Slams als die 37-Jährige. Bei den Australien Open und Wimbledon erreicht Williams das Finale, bei den US Open immerhin das Halbfinale. Auf einen Turniersieg in diesem Jahr wartet die US-Amerikanerin allerdings noch
Da Venus Williams so selten spielt, sind ihre Form und ihr Befinden schwer einzuschätzen. Bei ihrem großen Erfahrungsschatz kommt die Schwester der pausierenden Serena Williams aber wohl auch mit weniger Matchpraxis aus. Bisher nahm sie viermal an den WTA Finals teil, jedes Mal erreichte sie mindestens das Halbfinale. PROGNOSE: Halbfinale
GARBINE MUGURUZA: Die große Stunde der Spanierin schlägt in Wimbledon, als sie in beeindruckender Manier den Titel gewinnt. Die Krönung ist Weltranglistenplatz 1 nach den US Open. Doch bei Muguruza wechseln Licht und Schatten häufiger ab, was fünf Auftaktniederlagen belegen
Nachdem sie 2015 das Halbfinale bei den WTA Finals erreichte, scheiterte die 24-Jährige im vergangenen Jahr bereits in der Vorrunde. Auch in diesem Jahr ist der unberechenbaren Muguruza alles zuzutrauen - im positiven wie im negativen Sinne. PROGNOSE: Halbfinale
SIMONA HALEP: Was lange währt, wird endlich gut: So lässt sich Haleps Jahr wohl am besten zusammenfassen. Mehrmals fehlte ihr nur ein Sieg zur Nummer 1, in Wimbledon sogar lediglich zwei Punkte - doch jedes Mal versagten Halep die Nerven. Als sie bereits nicht mehr dran glaubte, erfüllte sich in Peking doch noch ihr großer Traum von Rang 1
Halep ist seit April die konstanteste Spielerin. Dass es dazu kam, ist Darren Cahill zu verdanken. Der Ex-Trainer von Andre Agassi trennte sich kurzfristig von Halep, da sie ihre negative Einstellung nicht ablegte. Für die 26-Jährige ein Schock, der sie aufweckte. Die letzte Baustelle der nur 1,68m großen Rumänin ist ihr Aufschlag. PROGNOSE: Finale
CAROLINA GARCIA: Als letzte Spielerin und mit den mit Abstand wenigsten Punkten qualifiziert sich die Französin auf den letzten Drücker erstmals für das Turnier in Singapur. Mit elf Siegen in Folgen ist Garcia zweifelsohne die formstärkste Spielerin auf der Tour. Bei ihrem Turniersieg in Peking besiegte sie unter anderem Switolina und Halep
Die Qualifikation von Garcia ähnelt der von Dominika Cilbulkova 2016. Diese durfte damals dank eines späten Turniersieges noch an den WTA Finals teilnehmen und holte den Titel. Während bei vielen Spielerinnen nach den US Open die Luft etwas raus war, kämpfte Garcia verbissen um jeden Punkt und reist mit viel Selbstvertrauen an. PROGNOSE: Titel
SPORT1-Favoritencheck zu den WTA Finals 2017 in Singapur
Die besten acht Spielerinnen des Jahres treffen sich in Singapur zu den WTA Finals. Bereits bevor es auf dem Court zur Sache geht, setzen sie bereits bei der Auslosung ein Glanzlicht. SPORT1 analysiert die Chancen von Simona Halep und Co. beim letzten Turnier des Jahres - der inoffiziellen Tennis-WM der Damen
@Getty Images