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Tour de France brutal! Diese Topfahrer sind 2017 ausgeschieden

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Die Tour de France gilt als das härteste Radrennen der Welt - diesem Ruf macht sie 2017 alle Ehre. Allein auf der 9. Etappe endet die Tour für gleich zwölf Fahrer vorzeitig. SPORT1 zeigt die prominentesten Opfer der 104. Tour de France
ALEJANDRO VALVERDE (1. Etappe): Der spanische Routinier rutscht in einer Linkskurve auf dem nassen Asphalt weg und kracht mit voller Wucht mit den Beinen voran in ein Absperrgitter. Valverde bricht sich dabei die linke Kniescheibe, das linke Sprungbein sowie einen Knochen im Sprunggelenk
PETER SAGAN (4. Etappe): Es ist der Aufreger der Tour bisher. Weltmeister Peter Sagan rammt beim Zielsprint mit einem Ellbogen-Stoß Mark Cavendish in die Absperrung. Die Rennleitung greift hart durch und schließt den Slowaken vom deutschen Team Bora-hansgrohe von der Tour aus
MARK CAVENDISH (5. Etappe): Der Brite kämpft sich zwar noch über die Ziellinie der 4. Etappe, doch am nächsten Tag steht er nicht mehr am Start. Cavendish erleidet bei dem schweren Sturz einen Bruch des Schulterblattes. Die Entschuldigung von Unfallverursacher Sagan nimmt Cavendish dennoch an
RICHIE PORTE (9. Etappe): In der heiklen Abfahrt vom Mont du Chat rutscht der Australier bei hoher Geschwindigkeit in einer Linkskurve vom Asphalt, ehe er sich überschlägt und ungebremst in die steinige Innenseite einer Kurvenbegrenzung einschlägt. Porte bricht sich dabei das rechte Schlüsselbein und die Hüftpfanne
ROBERT GESINK (9. Etappe): Portes Sturz schockiert alle, doch der Australier ist nicht der einzige Radprofi, der auf den rutschigen Abfahrten zu Fall kommt. Bereits früh auf der Etappe erwischt es Robert Gesink, der einen Tag zuvor noch Etappenzweiter war. Von einer Lendenwirbelsäulenfraktur geplagt, muss der Niederländer aufgeben
MANUELE MORI (9. Etappe): Auch für den Italiener endet die diesjährige Tour de France nach einem Sturz vorzeitig. Mori zieht sich bei einem Sturz eine Schulterluxation und eine Verletzung des Brustkorbs zu
GERAINT THOMAS (9. Etappe): In der Schussfahrt vom Col de la Biche stürzt dann auch noch Christopher Froomes Edelhelfer Geraint Thomas zu Boden und scheidet mit einem Schlüsselbeinbruch aus
MATTEO TRENTIN (9. Etappe): Letztendlich am Zeitlimit scheitert der Italiener Trentin - allerdings ausgelöst durch einen Sturz. Wie er auf Instagram schreibt, hat er danach 40 Minuten unglaubliche Schmerzen. Dennoch quält Trentin sich weiter - am Ende fehlen ihm jedoch drei Minuten, um die Tour fortsetzen zu dürfen
ARNAUD DEMARE (9. Etappe): Einfach nur zu langsam ist dagegen Marcel Kittels (Ex-)Konkurrent um das Grüne Trikot. Demare wird auf der Königsetappe bereits nach 500 Metern abgehängt. Am Ende kommt der Franzose mit einer Stunde Rückstand ins Ziel und verpasst das Zeitlimit damit deutlich
TEAMKOLLEGEN VON DEMARE (9. Etappe): Was das Aus besonders kurios macht: Sein Team FDJ opfert gleich drei Fahrer für Demare (M.). Mickael Delage (l.), Jacopo Guarnieri und Ignatas Konovalovas (r.) scheiden alle ebenfalls aus, da sie Demare nicht von der Seite weichen
Tour de France brutal! Diese Topfahrer sind 2017 ausgeschieden
Die Tour de France gilt als das härteste Radrennen der Welt - diesem Ruf macht sie 2017 alle Ehre. Allein auf der 9. Etappe endet die Tour für gleich zwölf Fahrer vorzeitig. SPORT1 zeigt die prominentesten Opfer der 104. Tour de France
@SPORT1-Grafik: Eugen Zimmermann/ Picture Alliance/ iStock