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Uli Hoeneß und seine Lieblingsfeinde

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Hoeneß' neuestes Angriffsziel ist BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watze, genauer gesagt dessen Aussagen über Dortmunds wirtschaftliche Überlegenheit gegenüber dem FCB: "Die Märchen, die Herr Watzke erzählt, mit seinen 45 Millionen Personalkosten im nächsten Jahr, die kann er jemandem erzählen, der sich nicht im Geschäft auskennt"
"Watzke muss aufpassen, dass er nicht der zweite Willi Lemke wird, der erzählt, hier die reichen Bayern, da die armen Dortmunder." Dass sich Hoeneß mit besagtem Herrn Lemke ebenfalls mächtig überworfen hat, ist eh klar. SPORT1 zeigt die denkwürdigsten Anfeindungen des Uli Hoeneß
Seine Feindschaft zu Bremens Ex-Geschäftsführer Willi Lemke ist legendär. Immer wieder bekam er sich mit dem ehemaligen Bremen-Manager in die Wolle, ihn störte vor allem dessen Hang, das Duell Bremen - Bayern zu einer Art Klassenkampf zu stilisieren
Ein Streit über TV-Übertragungsrechte 1990 klang bei Hoeneß etwa so: "Willi Lemke ist ja einer der größten Opportunisten in dem Geschäft", ließ Hoeneß seinen Gedanken freien Lauf: "Er ist der Erste, der nachher die Hand aufhält. Nur die Prügel, die läßt er gerne den Hoeneß einstecken, das Geld, das steckt er dann ein. Der ist nicht ernst zu nehmen"
Feinde fürs Leben? Auch die freundliche Bezeichnung "Volksverhetzer" verpasste Hoeneß dem Bremer, der ihn wiederum als "Totengräber des deutschen Fußballs" sah. Wer ihm denn in all den Jahren Bundesliga noch als Feind geblieben sei, wurde Hoeneß in einem Interview gefragt. Antwort: "Willi Lemke und mit Abstrichen Christoph Daum"
Denn auch Trainer-Ass Christoph Daum lockte Hoeneß in den vergangenen 23 Jahren mehrmals aufs Verbal-Schlachtfeld, eine innige "Freundschaft" entstand...
1989 begann die Hoeneß-Daum-Saga, als sich Kölns Trainer abfällig über den damaligen Titelkonkurrenten geäußert hatte. Er attestierte Coach Jupp Heynckes unter anderem "Werbung für Schlaftabletten" machen zu können. "Du überschätzt dich maßlos", konterte Hoeneß in einem legendären Doppel-Auftritt im "ZDF-Sportstudio" - das Hass-Duell war eröffnet
Haarig wurde es dann im Jahr 2000, als Daums Kokainaffäre, die Hoeneß richtig ins Rollen gebracht hatte, den ihm bereits zugesagten Bundestrainer-Job kostete. Hoeneß griff Zeitungsgerüchte um einen "verschnupften Daum" auf - und erklärte, dass er nicht DFB-Coach werden könne, sollte es sich bestätigen. Das Ergebnis ist bekannt
"Wenn Christoph Daum nicht so bescheuert gewesen wäre, eine Haarprobe zu geben, hätte ich das Spiel nie gewinnen können. Stellen sie sich mal vor, er hätte diese Probe nicht gemacht. Ich weiß nicht was mit mir passiert wäre", blickte Hoeneß später nachdenklich auf die Angelegenheit zurück
Auch mit seinen Angestellten legte sich der Bayern-Präsident schonungslos und oft kalkuliert an. Ex-Trainer Louis van Gaal (r.) bekam Hoeneß' Unmut via TV zu spüren: "Ein Fußball-Verein darf heutzutage keine One-Man-Show mehr sein"
Die Egos von van Gaal und Hoeneß erwiesen sich schließlich als unvereinbar, van Gaal musste gehen. Hoeneß attestierte ihm bei aller Fachkompetenz später "menschlich eine Katastrophe" gewesen zu sein
Van Gaals erfolglosen Vorgänger Jürgen Klinsmann bekam bei gleicher Gelegenheit ebenfalls sein Fett ab: "Da haben wir für zigtausend Euro Computer gekauft. Da hat er den Profis in epischer Breite gezeigt, wie wir spielen wollen. Wohlgemerkt wollen"
Sympathie macht das Verhältnis Hoeneß - Klinsmann zweifelsohne nie wirklich aus: Schon als Bundestrainer erteilt Klinsmann der Bundesliga aus den USA Ratschläge - und Hoeneß rät zurück: "Der soll hierherkommen und nicht ständig in Kalifornien rumtanzen und uns hier den Scheiß machen lassen"
Auch mit sein Ex-Spieler Lothar Matthäus hatte Hoeneß so seine Probleme. Ein mögliches Engagement Matthäus' kommentiert Hoeneß wie folgt: "Wenn Matthäus Bundestrainer geworden wäre, das wäre, wie wenn der Chefspion des KGB Bundeskanzler geworden wäre"
Eine klare Meinung zu Matthäus gibt's auch nach dessen eher unrühmlichem Abschied in München im Jahr 2000: "Solange Karl-Heinz Rummenigge und ich etwas beim FC Bayern zu sagen haben, wird der bei diesem Verein nicht mal Greenkeeper im neuen Stadion"
Vom Capitano zum Capitalisto: Den Wechsel Michael Ballacks vom FC Bayern zu Chelsea findet Geschäftsmann Hoeneß eher unmoralisch: "Es war immer klar, dass es Michael nicht darum ging, eine neue Sprache oder eine neue Kultur kennenzulernen, sondern eine neue Währung. Es ging eindeutig nur ums Geld"
Klar ist: Wenn Uli Hoeneß Tacheles spricht, bleibt kein Auge trocken - auch wenn er im Nachhinein viele Konflikte von Mann zu Mann ausgeräumt hat. Bleibt nur noch eine Frage: Wer wird das nächste Feindbild des Uli H.?
Uli Hoeneß und seine Lieblingsfeinde
@imago
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