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Auch 2019 machen die Fans den Afrika Cup wieder zu einem farbenfrohen Spektakel
Auch 2019 machen die Fans den Afrika Cup wieder zu einem farbenfrohen Spektakel © Getty Images
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Zum 32. Mal findet der Afrika Cup statt. Ägypten wird besonders motiviert sein, den Titel im eigenen Land zu holen. SPORT1 hat die wichtigsten Fakten zum Turnier.

Die mittlerweile 32. Ausgabe des Afrika Cups findet in diesem Jahr vom 21. Juni bis zum 19. Juli in Ägypten statt.

Erstmals duellieren sich 24 Nationen um den prestigeträchtigen Titel. Neben Titelverteidiger Kamerun und Gastgeber Ägypten sind auch 2019 wieder prominente Fußballnationen vertreten. Vor allem die Elfenbeinküste wird motiviert sein, den ersten Titel seit 1992 zu holen. (Spielplan des Afrika Cup 2019)

Die Teilnehmer des Afrika Cups 2019

Seit 1996 nahmen traditionell 16 Nationen am Afrika Cup teil. In diesem Jahr wurde das Teilnehmerfeld zum ersten Mal auf 24 Nationen aufgestockt. Man reagierte damit auf die zunehmende Leistungsdichte in Afrika. In sechs Vierergruppen spielen die 24 Nationen um den Einzug in die K.o.-Runde.

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Als Gastgeber war Ägypten als Kopf der Gruppe A gesetzt.

Gruppe A: Ägypten, DR Kongo, Uganda, Simbabwe
Gruppe B: Nigeria, Guinea, Madagaskar, Burundi
Gruppe C: Senegal, Algerien, Kenia, Tansania
Gruppe D: Marokko, Elfenbeinküste, Südafrika, Namibia
Gruppe E: Tunesien, Mali, Mauretanien, Angola
Gruppe F: Kamerun, Ghana, Benin, Guinea-Bissau

Hier zu den Gruppen und Tabellen des Afrika Cup 2019

Alle Spielorte des Afrika Cup

Ursprünglich war Kamerun als Gastgeber für den Afrika Cup 2019 ausgewählt worden. Für das westafrikanische Land wäre es die zweite Endrunde gewesen, bei dem es als Gastgeber fungiert hätte. Aber aufgrund von Verzögerungen beim Stadion- und Infrastrukturbau entzog der afrikanische Fußballverband CAF Kamerun das Turnier im November 2018.

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Im Januar 2019 setzte sich dann Ägypten mit 16:1 Stimmen gegen Südafrika durch und sprang als Ersatzveranstalter in die Bresche. Damit ist das Land am Nil bereits zum fünften Mal Gastgeber des Afrika Cups und somit Rekordausrichter.

Für die insgesamt 52 Spiele wurden sechs Stadien ausgewählt, die sich auf die vier Städte Kairo, Ismailia, Alexandria und Sues verteilen. Das größte Stadion ist das Cairo International Stadium in Kairo mit 75.000 Zuschauern. In Ismailia ist mit dem Ismailia Stadium (16.000) die kleinste Spielstätte beheimatet.

Alexandria - Alexandria Stadium (20.000)
Ismailia - Ismailia Stadium (16.000)
Kairo - al Salam Stadium (30.000)
Kairo - Cairo International Stadium (75.000)
Kairo - Stadion des 30. Juni (30.000)
Sues - Suez Stadium (24.000)

Die bisherigen Titelträger

Der aktuelle Titelträger ist Kamerun, das sich 2017 in einem engen Finale gegen Ägypten mit 2:1 durchsetzte. Es war der insgesamt fünfte Titel der "Unzähmbaren Löwen". Damit sind sie ein Stück näher an den Rekordtitelträger Ägypten herangerückt. Die "Pharaonen" setzten sich bereits sieben Mal die afrikanische Fußballkrone auf.

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1. Ägypten (7 Titel / 2 Titel noch als Vereinigte Arabische Republik)
2. Kamerun (5)
3. Ghana (4)
4. Nigeria (3)
5. Elfenbeinküste (2)
6. DR Kongo (2 / ein Titel als Zaire)
7. Sambia (1)
8. Tunesien (1)
9. Sudan (1)
10. Algerien (1)
11. Äthiopien (1), Marokko (1)
13. Südafrika (1)
14. Republik Kongo (1)

Bei gleicher Anzahl an Titeln zählen die zweiten und dritten Plätze.

Die diesjährigen Favoriten

Im Gegensatz zu Europameisterschaften gibt es beim Afrika Cup öfter Überraschungssieger. Vor allem der Erfolg Sambias 2012 war schon fast unter der Rubrik Sensation einzuordnen. Dennoch gibt es natürlich auch beim Afrika Cup immer wieder alte Bekannte, die regelmäßig zum Favoritenkreis zählen.

Ägypten: Um ihren Superstar Mo Salah gehören die "Pharaonen" bei ihrem Heimturnier natürlich ganz nach oben in der Liste der Favoriten. Bereits bei der letzten Austragung in Ägypten (2006) setzte man sich die Krone auf und wiederholte diesen Erfolg 2008 und 2010. Unterstützt wird Liverpools Topscorer der vergangenen Saison von den England-Legionären Ahmed El Mohamady, Ahmed Hegazi und Mohamed El Neny.

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Senegal: Auch die "Teranga-Löwen" bauen ihre Hoffnung auf einen Liverpool-Star. Niemand Geringeres als Sadio Mané soll die Sehnsucht nach dem ersten Titel endlich erfüllen. Bisher kann der Senegal noch nicht auf eine ruhmreiche Vergangenheit beim Afrika Cup zurückblicken. Erst ein Mal erreichte man überhaupt das Finale, das man 2002 im Elfmeterschießen gegen Kamerun verlor. Aber bei Weltmeisterschaften hat der Senegal schon unter Beweis gestellt, dass in dem Land in Westafrika gute Fußballer beheimatet sind. Nicht umsonst besteht der komplette 23er-Kader ausschließlich aus Spielern, die in Europas Top-Ligen unter Vertrag stehen.

Neben diesen Top-Favoriten auf den Titel reihen sich noch weitere Teams in den weiteren Kreis der Titelanwärter ein. Vor allem Nigeria und die Elfenbeinküste könnten in der Lage sein, für die ein oder andere Überraschung zu sorgen.

Der Modus des Afrika Cup

Durch die Erweiterung des Teilnehmerfeldes von 16 auf 24 Teams werden im Rahmen des Afrika Cups erstmals 52 statt 32 Spiele ausgetragen. Dazu wird das Turnier von drei auf vier Wochen verlängert und findet statt im Winter nun im Sommer statt.

Die 24 Mannschaften werden auf sechs Vierergruppen aufgeteilt. Innerhalb dieser Gruppen spielt jedes Team je ein Mal gegen die drei Gruppengegner. Die Abschlussplatzierung in der Gruppe ergibt sich aus den Punkten. Bei Punktgleichheit erfolgt die Platzierung in folgender Reihenfolge:

  • Anzahl der Punkte im direkten Vergleich
  • Tordifferenz im direkten Vergleich
  • Anzahl der geschossenen Tore im direkten Vergleich
  • Tordifferenz aus allen Gruppenspielen
  • Anzahl der geschossenen Tore in allen Gruppenspielen
  • Los

Bei Punktgleichheit von nur zwei Team kommen die Kriterien zwei und drei nicht zur Geltung.

So können Sie den Afrika Cup 2019 LIVE verfolgen:

TV: -
Stream:  DAZN
Liveticker: SPORT1

Alle Spiele der Vorrunde

Freitag, 21. Juni

  • Gruppe A: Ägypten - Simbabwe 1:0

Samstag, 22. Juni

  • Gruppe A: DR Kongo - Uganda 0:2
  • Gruppe B: Nigeria - Burundi 1:0
  • Gruppe B: Guinea - Madagaskar 2:2

Sonntag, 23. Juni

  • Gruppe C: Senegal - Tansania 1:0
  • Gruppe C: Algerien - Kenia 2:0
  • Gruppe D: Marokko - Namibia 0:0

Montag, 24. Juni

  • Gruppe D: Elfenbeinküste - Südafrika 1:0
  • Gruppe E: Tunesien - Angola 1:1
  • Gruppe E: Mali - Mauretanien 4:1

Dienstag, 25. Juni

  • Gruppe F: Kamerun - Guinea-Bissau 2:0
  • Gruppe F: Ghana - Benin 2:2

Mittwoch, 26. Juni

  • Gruppe A: Uganda - Simbabwe 1:1
  • Gruppe A: Ägypten - DR Kongo 2:0
  • Gruppe B: Nigeria - Guinea 0:0

Donnerstag, 27. Juni

  • Gruppe B: Madagaskar - Burundi 1:0
  • Gruppe C: Senegal - Algerien 0:1
  • Gruppe C: Kenia - Tansania 3:2

Freitag, 28. Juni

  • Gruppe D: Marokko - Elfenbeinküste 1:0
  • Gruppe D: Südafrika - Namibia 0:0
  • Gruppe E: Tunesien - Mali 1:1

Samstag, 29. Juni

  • Gruppe E: Mauretanien - Angola 0:0
  • Gruppe F: Kamerun - Ghana 0:0
  • Gruppe F: Benin - Guinea-Bissau 0:0

Sonntag, 30. Juni

  • Gruppe A: Uganda - Ägypten 0:2
  • Gruppe A: Simbabwe - DR Kongo 0:4
  • Gruppe B: Madagaskar - Nigeria 2:0
  • Gruppe B: Burundi - Guinea 0:2

Montag, 1. Juli

  • Gruppe C: Kenia - Senegal 0:3
  • Gruppe C: Tansania - Algerien 0:3
  • Gruppe D: Südafrika - Marokko 0:1
  • Gruppe D: Namibia - Elfenbeinküste 1:4

Dienstag, 2. Juli

  • Gruppe E: Mauretanien - Tunesien 0:0
  • Gruppe E: Angola - Mali 0:1
  • Gruppe F: Benin - Kamerun 0:0
  • Gruppe F: Guniea-Bissau - Ghana 0:2

Alle Spiele der K.o.-Runde

Achtelfinale
5. Juli: Marokko - Benin 1:4 nach Elfmeterschießen
5. Juli: Uganda - Senegal 0:1
6. Juli: Nigeria - Kamerun 3:2
6. Juli: Ägypten - Südafrika 0:1
7. Juli: Madagaskar - DR Kongo 4:2 nach Elfmeterschießen
7. Juli: Algerien - Guinea 3:0
8. Juli: Mali - Elfenbeinküste 0:1
8. Juli: Ghana - Tunesien 4:5 nach Elfmeterschießen

Viertelfinale
10. Juli: Senegal - Benin 1:0
10. Juli: Nigeria - Südafrika 2:1 
11. Juli: Elfenbeinküste - Algerien 3:4 n. E.
11. Juli: Madagaskar - Tunesien 0:3 

Halbfinale
14. Juli: Senegal - Tunesien 1:0 n.V.
14. Juli: Nigeria - Algerien 1:2

Spiel um Platz 3
17. Juli: Tunesien - Nigeria

Finale
19. Juli: Senegal - Algerien

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