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Eishockey

Eishockey zählt zu den beliebtesten und umsatzstärksten Sportarten der Welt und blickt bereits auf eine lange Geschichte zurück.

Durch die immer weiter fortschreitende Technisierung erfreut sich die Sportart inzwischen auch in eher untypischen Gebieten – wie etwa auf dem afrikanischen Kontinent –größerer Beliebtheit.

SPORT1 beantwortet die wichtigsten Fragen zum Eishockey, seiner Entwicklung, der bedeutendsten Ligen und Regeln.

Geschichte des Eishockeys

Eishockey entstand, wie viele andere Sportarten auch, durch eine jahrhundertelange Entwicklung und nicht durch eine gezielte Planung. So lassen sich Vorläufer des heutigen Eishockeys bis ins 16. Jahrhundert in den Niederlanden und Friesland zurückverfolgen. Auch lassen sich andere Spuren bis ins Jahr 1134 nach Dänemark nachvollziehen.

Letzteres wurde rund 100 Jahre später von den Soldaten aufs Eis übertragen und in der Folge von Studenten weiterentwickelt, welche z.B. erstmals einen Torwart einsetzten.

Im Jahr 1917 wurde dann die noch heute existierende National Hockey League (NHL) gegründet. Anfänglich nur auf kanadische Mannschaften beschränkt, wurde die Liga nach und nach auch für US-amerikanische Teams geöffnet. Drei Jahre später wurde Eishockey in Antwerpen/Belgien erstmals ins Programm Olympischer Spiele aufgenommen. Erster Sieger war wenig überraschend das Team aus Kanada, welches mit neun Erfolgen bis heute die erfolgreichste Nation darstellt.

Die erste Liga in Deutschland wurde 1890 in Berlin gegründet und existiert als Berliner Stadtliga bis heute. Ab 1912 wurden deutsche Meisterschaften zwischen den Siegern der jeweiligen Landesligen ausgespielt. Mit der Einführung der Oberliga gab es ab 1948 erstmals eine deutschlandweite Eishockeyliga. Diese ging zur Saison 1958/1959 in die Bundesliga über. Seit 1994 ist die 1. Liga in Deutschland unter dem Namen DEL (Deutsche Eishockey Liga) bekannt.

Gegenwart des Eishockeys

Historisch bedingt ist Eishockey vor allem dort verbreitet, wo es genügend Eisflächen für die Ausübung der Sportart gibt. Großer Beliebtheit erfreut sich die Sportart insbesondere in den USA und Kanada (NHL), Russland, Tschechien, Slowakei sowie den nordischen Ländern und Deutschland.

Durch die Erfindung von Kältemaschinen findet der Eissport heute auch in wärmeren Regionen wie Südafrika immer größere Verbreitung.

Als beste Eishockey-Liga der Welt gilt die nordamerikanische NHL, in der insgesamt 31 Teams aus den USA und Kanada um den prestigeträchtigen Stanley-Cup spielen.

In Deutschland wird seit 1994 in der DEL um die deutsche Meisterschaft gekämpft. Amtierender Meister sind die Adler Mannheim, die sich in der Best-of-seven-Finalserie gegen den Titelverteidiger EHC Red Bull München durchsetzen konnten.

Mit dem Gewinn der Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 2018 feierte die Nationalmannschaft den größten Erfolg in der deutschen Eishockey-Geschichte.

Regeln im Eishockey

Wie von anderen Mannschaftssportarten bekannt, treten beim Eishockey zwei Teams gegeneinander an und spielen um den Sieg. Eine Mannschaft besteht für gewöhnlich aus bis zu 22 Spielern, von denen sich maximal sechs zeitgleich auf dem Eis befinden dürfen.

Anders als bei anderen Sportarten wird im Eishockey fortlaufend und fließend gewechselt. Dabei befinden sich die Akteure meist nur für etwa eine Minute auf dem Eis ehe gewechselt wird.

Die Mannschaften agieren in der Regel in sogenannten Linien, Reihen oder Blöcken, was bedeutet, dass Stürmer und Verteidiger möglichst immer in derselben Formation auf dem Eis stehen. Ein Eishockey-Spiel wird in der Regel von einem Hauptschiedsrichter und zwei Linienrichtern geleitet. In manchen Fällen, Ligen oder Wettbewerben (z.B. NHL) wird auch auf zwei Hauptschiedsrichter zurückgegriffen.

Ziel des Spiels ist es, Tore zu erzielen. Wer am Ende einer Partie mehr Tore erzielt hat, erringt den Sieg. Die Nettospielzeit beträgt dreimal zwanzig Minuten, getrennt durch zwei Drittelpausen, in denen das Eis neu aufbereitet wird. Kommt es während des Spiels zu Unterbrechungen, wird die Uhr angehalten.  Bei einem Eishockey-Spiel muss es am Ende immer einen Sieger geben. Ist dies nach Ablauf der Zeit nicht der Fall, gibt es Verlängerung (Overtime).

In der DEL beträgt die Overtime fünf Minuten. Sollte vor dem Ablauf dieser Zeit ein Tor fallen, ist das Spiel automatisch beendet (sudden death). Um die Verlängerung spannender zu gestalten, hat die DEL ab der Saison 2016/2017 bestimmt, dass in dieser nur noch jeweils drei Feldspieler pro Team eingesetzt werden dürfen. Sollte es auch nach der Verlängerung unentschieden stehen, fällt die Entscheidung im Penalty-Schießen. Jede Mannschaft darf fünf Spieler bestimmen, die abwechselnd frei auf das gegnerische Tor zulaufen dürfen und dabei versuchen, einen Treffer zu erzielen.

Der Gewinner einer Partie erhält für den Sieg nach regulärer Spielzeit drei Punkte, nach Overtime oder Penalty-Schießen zwei. Der Verlierer der Verlängerung/des Penalty-Schießens bekommt trotz Niederlage einen Zähler.

Ausrüstung im Eishockey

Da es sich beim Eishockey um eine sehr harte und körperbetonte Sportart handelt, tragen die Spieler eine umfassende Schutzausrüstung. Diese umfasst unter anderem einen Helm, Handschuhe, Brust-, Bein- und Tiefschutz. Der Torwart trägt zusätzlich Beinschoner, einen Brustpanzer, Fang- und Stockhandschuh, um ihn vor den scharfen Torschüssen (bis zu 175km/h) zu schützen.