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Deutsche Spieler in der NBA

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Der nächste Deutsche für die NBA: Tibor Pleiß wechselt zur kommenden Saison vom FC Barcelona zu den Utah Jazz. Nach Dirk Nowitzki (Dallas Mavericks), Dennis Schröder (Atlanta Hawks) und Chris Kaman (Portland Trail Blazers) ist der bisher für den FC Barcelona spielende Center damit aktuell der vierte deutsche Nationalspieler in der nordamerikanischen Profiliga
Doch bereits kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges verschlägt es den ersten Deutschen über den großen Teich. SPORT1 blickt zurück auf alle bisherigen deutschen Profis in der besten Basketballliga der Welt
1946, im Gründungsjahr der NBA, läuft der nach Amerika ausgewanderte Frido Frey (l.) in 23 Begegnungen für die New York Knicks auf und erzielt dabei 3,8 Punkte pro Spiel. Er erreicht mit New York die Playoffs, dort ist im Halbfinale gegen die Philadelphia Warriors Schluss. Der Small Forward Frey verstirbt im Jahr 2000
1985 draften die Dallas Mavericks Uwe Blab an 17. Stelle. Vier Jahre spielt Blab für die Mavs, nach insgesamt fünf Spielzeiten beendet er seine NBA-Karriere bei den San Antonio Spurs. Wegen seiner roten Haare und der beeindruckenden Größe von 2,16 m erhält der inzwischen 53-jährige Münchner den Spitznamen “Burning Skyscraper". Hier duelliert sich Blab mit Mychael Thompson, dem Vater von Golden State Warrior Klay Thompson
1987 wechselt Christian Welp von den Wahsington Huskies am College in die NBA. Die Philadelphia 76ers wählen ihn an 16. Stelle der Draft aus. Welp hält sich drei Jahre in der Liga und ist noch für die San Antonio Spurs und Golden State Warriors aktiv. Im März 2015 stirbt Welp im Alter von nur 51 Jahren infolge eines Herzinfarkts
Detlef Schrempf geht während seiner Laufbahn für die Dallas Mavericks, Indiana Pacers, Portland Trail Blazers und Seattle SuperSonics auf Korbjagd. Mit Seattle verliert der heute 52-jährige Leverkusener in den NBA Finals 1996 gegen Michael Jordan und die Chicago Bulls
Small Forward Schrempf, bei den Fans mit dem Spitznamen "Det the Threat" gefürchtet wie geachtet, wird drei Mal zum All Star gewählt und gewinnt 1991 und 1992 im Trikot der Indiana Pacers die Auszeichnung zum "Sixth Man" des Jahres
Drei Deutsche gleichzeitig in der besten Basketballliga der Welt: Detlef Schrempf, Uwe Blab und Christian Welp posieren in Badeschlappen für die Kamera
Dirk Nowitzkis NBA-Karriere beginnt am 5. Februar 1999 ausgerechnet mit einem Spiel gegen die Seattle SuperSonics und Detlef Schrempf. Seitdem ist Nowitzki 13 Mal All Star, 2007 MVP und 2011 Finals MVP
2011 krönt er seine Laufbahn mit dem Gewinn der Meisterschaft. Aktuell liegt der 37-jährige "Dirkules" bereits auf Platz sieben der besten Scorer der NBA-Geschichte. Nowitzki fehlen noch 477 Punkte auf Shaquille O'Neal auf Rang sechs
Tim Ohlbrecht kämpft sich über die D-League zur Saison 2012/'13 in den Kader der Houston Rockets. Für die Texaner absolviert Ohlbrecht aber bloß drei Partien, erzielt in insgesamt zwölf Minuten Spielzeit drei Punkte. Im Anschluss wechselt Ohlbrecht nach Philadelphia, doch die 76ers entlassen ihn vor der nächsten Saison
Elias Harris steht 2013 immerhin elf Minuten für die Los Angeles Lakers auf dem Parkett. In zwei Begegnungen gegen die Denver Nuggets und Golden State Warriors gelingen dem heute 26-jährigen Small Forward allerdings keine Zähler. Für Harris führt der Weg von L.A. dann schnell zu den Brose Baskets Bamberg in die Beko BBL zurück nach Deutschland
Seit 2013 wirbelt Dennis Schröder für die Atlanta Hawk im Spielaufbau. Ähnlich wie Dirk Nowitzki tut sich der gebürtige Braunschweiger in seiner Rookie-Saison zunächst schwer mit der Umstellung auf die NBA
In seinem zweiten Jahr in Atlanta jedoch erarbeitet sich Schröder dauerhaft den Backup-Posten von Point Guard Jeff Teague. In fast 20 Minuten Spielzeit erzielt der 21-Jährige im Schnitt 10 Punkte und 4,1 Asssists, erreicht sogar die Playoffs als bestes Team im  Osten, ehe das Aus gegen die Cleveland Caveliers um Superstar LeBron James kommt
Und was wird die Zukunft nun Tibor Pleiß weisen? Im SPORT1-Interview gibt sich der 25-Jährige jedenfalls optimistisch und euphorisiert: "Es war immer mein Ziel und mein Traum, in die NBA zu kommen."
Deutsche Spieler in der NBA
Der nächste Deutsche für die NBA: Tibor Pleiß wechselt zur kommenden Saison vom FC Barcelona zu den Utah Jazz. Nach Dirk Nowitzki (Dallas Mavericks), Dennis Schröder (Atlanta Hawks) und Chris Kaman (Portland Trail Blazers) ist der bisher für den FC Barcelona spielende Center damit aktuell der vierte deutsche Nationalspieler in der nordamerikanischen Profiliga
@Getty Images