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Die Karriere von Zlatan Ibrahimovic in Bildern

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Zlatan Ibrahimovic' Karriere ist eine einzige Erfolgsstory. Der Schwede erzielt Traumtore, stellt Rekorde auf, gewinnt Meisterschaften - nur der Champions-League-Titel fehlt ihm noch. Jetzt kehrt er zu Manchester United zurück. SPORT1 zeigt seine Karriere in Bildern
Sein erster Verein im Ausland ist Ajax Amsterdam. 2001 wechselt er vom schwedischen Erstligisten Malmö FF zu den Niederländern. Gleich in seinem ersten Jahr holt er den Meistertitel. Im Jahr darauf wird er mit Ajax Zweiter
2004 folgt der zweite Triumph in der niederländischen Meisterschaft. Kapitän ist damals Rafael van der Vaart, für den Ibrahimovic nicht gerade viel übrig hat. Ajax ist für den Schweden das Sprungbrett zu einer großen Karriere
Das Spiel des Angreifers ist ein einziges Spektakel. Auch im Trikot der Schweden zeigt Ibrahimovic Traumtore. Unvergessen ist sein Hackentreffer bei der EM 2004 gegen die Italiener
Nach dem Turnier der nächste große Schritt: Juventus verpflichtet Ibrahimovic, in Turin fasst der Stürmer sofort Fuß. Das Ergebnis: zwei Meisterschaften in Folge. Trotz der Erfolge hält es Ibrahimovic nicht in Turin
Er wechselt nach Mailand zu Inter. Und Ibrahimovic bringt den Erfolg zurück zum kriselnden Traditionsklub: Mit dem Schweden holt Inter drei Meisterschaften nacheinander von 2007 bis 2009
Privat darf es bei dem Exzentriker gern etwas ausgefallener sein. Im Trainingslager der Italiener fährt Ibrahimovic einst im schicken Mercedes vor
Noch nicht ausgefallen genug? Für Werbezwecke lässt sich "Ibrakadabra" neben einem pinken Lamborghini ablichten
Seine letzte Meisterschaft mit Inter gewinnt Ibrahimovic unter der Führung von Jose Mourinho. Als bekannt wird, dass Ibrahimovic zum FC Barcelona wechselt, prophezeit ihm Mourinho, dass er dort nicht die Champions League gewinnen wird - dafür hätte er in Mailand bleiben müssen
Und Mourinho sollte Recht behalten. Ein Jahr später gewinnen die Nerazzurri im Finale gegen den FC Bayern die Königsklasse. Ibrahimovic sieht den Erfolg seiner Ex-Kollegen vor dem TV-Gerät
In Barcelona macht Ibrahimovic, was Ibrahimovic eben macht: Meisterschaften gewinnen. Und obwohl er für die Katalanen Tore schießt, wird er in Barcelona nie richtig glücklich
Das liegt vor allem an seinem gestörten Verhältnis zu Pep Guardiola. Ibrahimovic sagt später über Guardiola und seinen Mitspieler Lionel Messi: "Wir brauchen den Philosophen nicht, der Zwerg und ich reichen vollkommen" - wobei er mit dem Philosoph Guardiola und mit dem Zwerg Messi meint
Richtig glücklich ist der Schwede aber, wenn er mit seiner Frau unterwegs ist: Helena Seger heißt die blonde Schönheit an seiner Seite
Seine nächste Station kündigt sich bei einem Freundschaftsspiel mit dem AC Mailand an. Dort scherzt er bereits mit Ronaldinho, der auch eine Barcelona-Vergangenheit hat. Eines hat ihm der Brasilianer voraus: 2006 gewinnt er mit Barca die Champions League, Ibrahimovic scheitert mit den Katalanen im Halbfinale 2010 am späteren Sieger Inter
Nach einer eher verkorksten Saison mit lediglich dem spanischen Meistertitel wechselt Ibrahimovic also wieder nach Italien. Dieses Mal zu Milan
Seine zwei Söhne Maximilian und Vincent feuern ihren Papa von der Tribüne aus im passenden Outfit an
Und auch hier muss er wieder mit ansehen, wie sich sein Ex-Klub den Henkelpott schnappt. Barca bezwingt im Finale Manchester United. Ibrahimovic lässt sich davon aber nicht beirren. Auch bei Milan wird er schnell zum Spieler für die besonderen Momente
In seinem ersten Jahr gewinnt er seine neunte Meisterschaft, doch in der darauffolgenden Saison reicht es nur für Platz zwei - das Kapitel Milan endet nach zwei Jahren
Gemeinsam mit Milan-Kollege Thiago Silva geht es 2012 weiter zu Paris Saint-Germain. Durch die 20 Millionen Euro Ablöse werden für Ibrahimovic bis heute insgesamt rund 169 Millionen Euro Transferzahlungen getätigt.
Ibra sorgt bei seiner Ankunft in Paris für einen riesigen Hype und führt sein Team direkt in seiner ersten Saison zur Meisterschaft
Mit den Hauptstädtern dominiert Ibra die Liga und gewinnt vier Meisterschaften in Folge. In 168 Spielen erzielt er 141 Tore. Nachdem der jüngste Titel mit dem Kantersieg gegen Troyes eingetütet ist, verkündet der 34-Jährige seinen Abschied
Und auch für Paris zündet er ein Feuerwerk an Traumtoren. Bei seinem Viererpack in der Champions League gegen den RSC Anderlecht verzückt er die Fans mit einem Volleytreffer aus 30 Metern
Aufgrund solcher Tore nennt sich der Superstar gerne den "Größten aller Zeiten". Einem Journalisten, der über Gott schwadroniert, entgegnet er: "Sie sprechen gerade mit ihm"
Aus dem "Krawallbruder" zu Schulzeiten wird also Zlatan Superstar, der auch viel für seine Heimat Malmö macht. Im Viertel Rosengard finanziert Ibrahimovic den Bau eines Fußballplatzes und findet letztlich sogar Eingang in die schwedische Sprache
Das Wort "zlatanera" ist im Schwedischen in den Sprachgebrauch eingegangen. Zu Deutsch "zlatanieren" bedeutet "stark dominieren" und beschreibt Namensgeber Zlatan Ibrahimovic wohl ganz gut
In 17 Jahren Profifußball bringt Ibrahimovic es auf 30 Titel. Er gewinnt in vier Ländern (Italien, Spanien, Niederlande, Frankreich) mindestens einmal die nationale Meisterschaft. Einzig in seinem Heimatland Schweden bleibt ihm dieser Titel bislang verwehrt. Was fehlt, ist der Henkelpott
Mit Paris Saint-Germain gewinnt Zlatan Ibrahimovic 2015/16 zum vierten Mal in Folge die Meisterschaft in der Ligue 1. Für Ibrahimovic eine gewohnte Erfahrung. Überall, wo er hingeht, ist der Schwede erfolgreich
Übrigens: fast immer an Zlatans Seite ist der Brasilianer Maxwell. Gemeinsam spielen die beiden Freunde bei Ajax Amsterdam, Inter, Barca und eben zuletzt Paris Saint-Germain. "Am Anfang war er mein Freund, heute ist er für mich so etwas wie ein Bruder", sagte Maxwell einst über Ibrahimovic
Ibra verabschiedet sich als französischer Meister und Pokalsieger aus Paris, das ultimative Abschiedsgeschenk, den Pokal "mit den großen Ohren", kann er PSG nicht liefern
Die EM 2016 ist Ibrahimovic' letztes Turnier im Nationaldress und wieder ruhen die Hoffnungen einer ganzen Nation auf den Schultern eines Mannes. Aber selbst der Superstar kann das Vorrunden-Aus nicht verhindern, das dritte Gruppenspiel gegen Belgien ist Ibrahimovic' letzter Auftritt für die Tre Kronor
Unvergessen aus seiner Zeit im Nationalteam bleibt der 14. November 2012, als er beim 4:2 gegen England alle vier Tore erzielt - darunter eines per akrobatischem Fallrückzieher aus gut 25 Metern. Es gilt als inoffizielles Tor des Jahrhunderts
Auch die deutsche Mannschaft macht schlechte Erfahrungen mit Ibrahimovic. Im Oktober 2012 führt das DFB-Team in der WM-Qualifikation bereits mit 4:0 gegen die Schweden, alles scheint gelaufen. Doch nach einer Stunde dreht Ibrahimovic auf und führt seine Elf zum 4:4
Von Paris geht es für Ibrahimovic in die Premier League zu Manchester United. Dort gelingt ihm ein Raketenstart. Im englischen Supercup gegen Leicester erzielt er im August 2016 gleich den Siegtreffer
Auch bei ManUnited ist er der uneingeschränkte Superstar. Selbst die Flitzer nehmen sich den Schweden optisch zum Vorbild
Ein Happy End bleibt ihm bei United zunächst verwehrt. Im Viertelfinale der Europa League gegen Anderlecht zieht sich Ibra einen Kreuzbandriss zu...
...und fällt für den Rest der Saison aus. Auf Krücken verfolgt er den Finalsieg von United gegen Ajax Amsterdam...
... und gewinnt damit den nächsten Titel. Zusammen mit Paul Pogba hat Ibrahimovic sichtlich Spaß bei der anschließenden Feier. Sein Vertrag bei den Red Devils endet zwar im Juni...
...doch es ist nur ein Abschied auf Zeit. Denn Trainer Jose Mourinho nimmt den verlorenen Sohn wieder zurück und gibt ihm einen Vertrag über eine Saison. "Ich bringe das zu Ende, was ich angefangen habe", so Ibrahimovic auf der United-Website
Die Karriere von Zlatan Ibrahimovic in Bildern
Zlatan Ibrahimovic' Karriere ist eine einzige Erfolgsstory. Der Schwede erzielt Traumtore, stellt Rekorde auf, gewinnt Meisterschaften - nur der Champions-League-Titel fehlt ihm noch. Jetzt kehrt er zu Manchester United zurück. SPORT1 zeigt seine Karriere in Bildern
@SPORT1-Grafik: Davina Knigge/ Getty Images/ Imago