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Diese Spieler wechselten von Real Madrid und FC Barcelona in die Bundesliga

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Borussia Dortmund verpflichtet mit Mateu Morey ein Talent des FC Barcelona. Der BVB ist nicht der einzige Bundesligist, der sich bei Spaniens Edelklubs Barca oder Real Madrid bedient. SPORT1 zeigt klangvolle und weniger im Gedächtnis gebliebene Namen
BORUSSIA DORTMUND / MATEU MOREY: Der 19-Jährige kommt vom FC Barcelona, Dortmund bindet ihn bis 2024. Für den Rechtsverteidiger ist lediglich eine Ausbildungsentschädigung fällig
PACO ALCÁCER: Zunächst leiht Dortmund den Knipser im Vorjahr vom FC Barcelona aus, zieht später die Kaufoption. Alcacer sticht vor allem durch seine Joker-Tore
ACHRAF HAKIMI: Für zwei Jahre bis 2020 von Real Madrid ausgeliehen. Der 20 Jahre alte Marokkaner schlägt voll ein, bis er in der Rückrunde die für einen Spieler solchen Alters nicht unüblichen Leistungsschwankungen zeigt und sich schließlich einen Mittelfußbruch zuzieht
SERGIO GÓMEZ: Wie Morey, mit dem er 2017 U17-Europameister wird, aus Barcas Talentschmiede. Bislang selten für die erste Mannschaft berücksichtigt
MARC BARTRA: Kommt 2016 für acht Millionen Euro als 25-Jähriger aus Barcelona. Erkämpft sich den Stammplatz in der Innenverteidigung. Erleidet beim Bombenanschlag auf den Mannschaftsbus einen Armbruch, bittet nach zwei Jahren - auch aufgrund des Traumas - um die Rückkehr in sein Heimatland
NURI SAHIN: Kommt 2013 über den Umweg Liverpool (Leihe) von Real Madrid zurück. Wird in seiner zweiten Zeit in Dortmund noch einmal Vize-Meister,erreicht das Finale der Champions League, das die Dortmunder gegen den FC Bayern verlieren und gewinnt 2017 den DFB-Pokal
FLÁVIO CONCEIÇÃO: 2003 für ein Jahr von Real ausgeliehen. Kommt in Dortmund lediglich auf 14 Liga-Einsätze. Verschwindet nach seiner BVB-Zeit in der Türkei und in Griechenland in der Versenkung
FC BAYERN / JAMES RODRÍGUEZ: Auf expliziten Wunsch von Carlo Anceotti von Real ausgeliehen. Der große Durchbruch bleibt dem zweimaligen Champions-League-Sieger trotz seiner außergewöhnlichen Fähigkeiten in München verwehrt. Bayern verzichtet nach der Saison 2018/19 darauf, die Kaufoption zu ziehen
THIAGO: “Thiago oder nichts!” Die Ansage von Trainer Pep Guardiola ist den Bayern-Bossen Befehl. Folgt Guardiola 2013 für 25 Millionen Euro von Barca nach München. Braucht ein bisschen, um seinen großen Vorschusslorbeeren gerecht zu werden, inzwischen aber Führungsspieler
XABI ALONSO: Kommt 2014 als mehrmaliger Champions-League-Sieger sowie Welt- und Europameister von Real. Überzeugt auch in München bis zum Ende seiner Karriere 2017 als umsichtiger Mittelfeld-Stratege
ARJEN ROBBEN: Gilt einst bei Real wegen seiner Verletzungsanfälligkeit als “Glasknochen”. Trainer Louis van Gaal will ihn unbedingt, also holen ihn die Bayern für 24 Millionen Euro. Der Beginn einer zehnjährigen, einzigartigen Ära, in der der Niederländer mit den Münchnern alles gewinnt. Verabschiedet sich dieses Jahr mit dem Double
EINTRACHT FRANKFURT / LUCAS TORRÓ: 2018 von Real verpflichtet und mit einem Fünfjahresvertrag ausgestattet. Der 24-Jährige hat in Frankfurt nach einer Adduktoren-OP kein einfaches erstes Jahr. Erzielt im Viertelfinale der Europa League in Lissabon ein wichtiges Tor. Noch steigerungsfähig
JESÚS VALLEJO: Von 2016 bis 2018 von Real ausgeliehen. Etabliert sich als 19-Jähriger in Windeseile als Leistungsträger. Feiert kürzlich mit Spaniens U21 gegen Deutschland den Gewinn der Europameisterschaft, bei Real noch kein Stammspieler
OMAR MASCARELL: Ein Schnäppchen, für eine Million Euro 2016 von Real gekauft. Bis zu einer Achillessehnen-Verletzung Stammkraft. 2018 Wechsel nach Schalke, dort hat er bislang keine gute Zeit
SCHALKE 04 / IBRAHIM AFFELAY: Der niederländische Nationalspieler wird 2012 für ein Jahr vom FC Barcelona ausgeliehen. Beginnt vielversprechend, unter anderem mit Toren im Revierderby und der Champions League. Nach einer Verletzung kurz vor der Hinrunde aber außer Gefecht
RAÚL: Die Verpflichtung des 33 Jahre alten Senor Raúl 2010 gilt als Riesen-Coup. Felix Magath überzeugte die Real-Ikone von einem Wechsel. Zwei Jahre dauerte das Intermezzo, von Schalkes Fans vergöttert
CHRISTOPH METZELDER: Soll einen wesentlichen Anteil daran haben, dass Raúl mit seinem Kumpel von Real nach Schalke wechselt. Bleibt im Gegensatz zu Raúl in seinen drei Jahren bei S04 aber zumeist nur in einer Nebenrolle
BAYER LEVERKUSEN / ZÉ ROBERTO: Weil sich der Brasilianer im Star-Ensemble von Real nicht durchsetzen kann, bekommt Leverkusen 1998 für sieben Millionen Euro den Zuschlag. Entwickelt sich bei Bayer zu einem Bundesliga-Star, bevor es ihn 2002 weiter nach München zieht
DANIEL CARVAJAL: Kommt 2012 von Real zu Leverkusen. Schlägt gleich gut ein und reift bei Bayer zu einem der besten Rechtsverteidiger. Nach der Saison zieht Real seine Rückkaufoption
HENRIQUE: 2008 für ein Jahr ausgeliehen, da Barca damals zu viele Nicht-Europäer unter Vertrag hat. Bayer zahlt 400.000 Euro Leihgebühr, besitzt aber keine Kaufoption für den Brasilianer
HAMBURGER SV / ALEN HALILOVIC: Gilt in jüngeren Jahren in seiner Heimat Kroatien als “Mini-Messi”. Fünf Millionen Euro überweist der HSV, damals noch Erstligist, an Barcelona. Kommt in Hamburg nicht über eine paar Kurzeinsätze hinaus und verlässt den Klub 2017 nach einem Jahr wieder
RUUD VAN NISTELROOY: Mit dem niederländischen Superstar gelingt dem HSV im Januar 2010 ein großer Transfercoup - zumal der 33-Jährige ablösefrei von Real kommt. Van Nistelrooy erzielt in 36 Spielen zwölf Tore. Nach 18 Monaten ist aber Schluss in Hamburg
VFL WOLFSBURG / BORJA MAYORAL: Bei seiner Leihe hinterlässt das Real-Eigengewächs in Wolfsburg keinen nachhaltigen Eindruck. Seine Bilanz: 426 Bundesliga-Minuten bei 21 Einsätzen und zwei Tore. Auch er wird in der vergangenen Woche U21-Europameister
FSV MAINZ 05 / ÁDÁM SZALAI: Der Ungar entwickelt sich in der zweiten Mannschaft von Real zu einem Top-Torjäger. Schlägt 2010 in Mainz voll ein und gehört dort zusammen mit Lewis Holtby und Andre Schürrle zu den sogenannten Bruchweg-Boys, die die Bundesliga rockten. Zieht nach drei Jahren weiter nach Schalke
SC FREIBURG / PHILIPP LIENHART: Auch die Freiburger bedienen sich bei Real. Der damalige österreichische U21-Kapitän Philipp Lienhart wird 2017 zunächst ausgeliehen, ein Jahr später gekauft
BORUSSIA MÖNCHENGLADBACH / RUBÉN GONZÁLEZ: Halbjähriges Intermezzo, von Real ausgeliehen. Spielt unter Trainer Ewald Lienen im Abstiegskampf der Borussia kaum eine Rolle
ARMINIA BIELEFELD / DIEGO LEÓN: Sogar auf der Bielefelder “Alm” war ein Real-Profi zwischenzeitlich zu Hause. In seiner Zeit von 2005 bis 2006 hinterlässt der Mittelfeldspieler aber keinen nachhaltigen Eindruck. Auch danach bleibt die große Karriere aus, die ihn für ein halbes Jahr zu Wacker Burghausen führt und später zum Pendelspiel zwischen Griechenland und Zypern wird
1. FC KAISERSLAUTERN / PERICA OGNJENOVIĆ: Kommt 2002 von Real. Seine magere Bilanz bei den Roten Teufeln: 46 Minuten Einsatzzeit in zwei Spielen
VfB STUTTGART / ALEXANDER HLEB: Kehrt als Champions-League-Sieger 2009 für ein Jahr auf Leihbasis von Barca noch einmal nach Stuttgart zurück. Ist aber nicht mehr auf dem Level wie in seinen ersten Stuttgarter Jahren. Das gilt auch für seine halbjährige Leihe an Wolfsburg 2011
EINTRACHT BRAUNSCHWEIG / PAUL BREITNER: Eine der spektakulärsten Rückholaktionen der Bundesliga. Nach drei Jahren bei Real verschlägt es Breitner 1977 nach Braunschweig. Die Eintracht zahlt angeblich die - für damalige Verhältnisse enorme - Ablösesumme von umgerechnet 800.000 Euro. Breitner bleibt nur ein Jahr, kehrt schließlich zu seiner alten Liebe FC Bayern zurück
Diese Spieler wechselten von Real Madrid und FC Barcelona in die Bundesliga
Borussia Dortmund verpflichtet mit Mateu Morey ein Talent des FC Barcelona. Der BVB ist nicht der einzige Bundesligist, der sich bei Spaniens Edelklubs Barca oder Real Madrid bedient. SPORT1 zeigt klangvolle und weniger im Gedächtnis gebliebene Namen
@SPORT1-Montage: Getty Images