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Trauer um Pelé - seine einzigartige Karriere in Bildern

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Trauer um Pelé - seine einzigartige Karriere in Bildern

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"Vielleicht kennen nicht alle auf der Welt Jesus, aber von Pelé haben sie schon gehört", gab Edison Arantes do Nascimento einst wenig bescheiden von sich. Unrecht hatte er nicht. SPORT1 blickt mit Bildern auf diese einmalige Karriere zurück, in der Pelé öfters auf Schultern getragen wurde. Gleich drei Mal wurde er Weltmeister: 1958, 1962 und 1970 - und nach der aktiven Karriere zum weltweiten Sympathieträger.
Der Stern von Pelé (l.) ging bei der WM 1958 auf. Mit 17 Jahren gab er sein Debüt für die Nationalelf und führte seine Mannschaft direkt zum ersten WM-Titel. Bis heute ist er der jüngste Torschütze in der Nationalmannschaft und bei einer WM-Endrunde.
Die WM 1962, bei der Brasilien den WM-Titel verteidigen konnte, musste Pelé ab dem zweiten Spiel verletzungsbedingt als Zuschauer verfolgen. Auf Vereinsebene spielte Pelé seit 1956 für den FC Santos (Brasilien).
Die WM 1966 in England wurde für Brasilien zum Desaster. Der große Favorit agierte überheblich und Pelé litt unter der harten Spielweise der gegnerischen Abwehrspieler. Brasilien scheiterte deshalb bereits in der Vorrunde.
Am 19. November 1969 erzielte Pelé im Maracana gegen Vasco da Gama sein 1000. Karriere-Tor. Von den anderen Menschen wurde Pele auf den Schultern getragen und gefeiert.
Anfang der Siebziger Jahre erreichte die Legende sportlich langsam ihren Zenit. Am 11. Juli 1971 bestritt Pelé sein letztes Länderspiel. Gegen Österreich wurde er zur Pause ausgewechselt und euphorisch gefeiert
Bis 1974 zauberte Pelé noch für den FC Santos, ehe er sich noch einmal in ein neues Abenteuer stürzte.
Zum Abschluss seiner Karriere zog es Pelé in die USA. Von 1975 bis 1977 ging er für Cosmos New York auf Torejagd. In 64 Spielen erzielte er 37 Tore. Bei Cosmos spielte Pelé an der Seite von Franz Beckenbauer (l.). 1978 wurde Pelé zum Weltfußballer gewählt.
Die Fans liebten ihren Superstar, ganz besonders die weiblichen.
Pelé wurde nach seinem letzten Profi-Spiel auf den Schultern getragen und bejubelt.
Bei seinem Abschied von der großen Fußballbühne kämpfte der Ausnahmestürmer mit den Tränen.
Mit seinen Tricks verzauberte Pelé die Fans - und torgefährlich war er auch. In 1365 Spielen, wenn auch nicht alle offiziell, erzielte er 1281 Tore. Elf Mal war er der beste Torjäger einer offiziellen Meisterschaft oder eines Turniers, aber kurioserweise nie bei einer WM.
Nach der Karriere: Ausflug nach Hollywood! 1981 spielte Pelé neben Sylvester Stallone in dem Film "Flucht oder Sieg" mit. Er mimte die Rolle eines alliierten Spielers. Die Choreographie für die Fußballszenen übernahm er gleich selbst.
Der endgültige Triumph: Pelé wurde 1999 von der FIFA zum Weltfußballer des 20. Jahrhunderts und vom Internationalen Olympischen Komitee zum Sportler des Jahrhunderts gewählt.
In seinem fußballverrückten Heimatland machten ihn seine viele Tore für die Selecao bis heute zum unumstrittenen Volkshelden. Er war außerdem nicht nur eine weltweite Werbeikone, sondern auch Gründer einer Sportmarketing-Agentur.
Champions unter sich: Im Jahr 2000 übergab Pelé beim Formel-1-Grand-Prix in Brasilien Sieger Michael Schumacher den Pokal. An Pelés Todestag, der 29. Dezember, jährt sich der tragische Ski-Unfall von Michael Schumacher.
Auch 2002 war Pele an vorderster Front dabei! Nach dem WM-Erfolg der Brasilianer über Deutschland feierte er mit Torschützenkönig Ronaldo den Triumph.
Ausflug ins Showgeschäft: 2004 war Pelé zusammen mit Beckenbauer (l.) bei Thomas Gottschalks "Wetten, dass...???" zu Gast.
Gute Laune auch bei der WM 2006: Pele, der beim  Eröffnungsspiel mit dem Pokal auftrat, im Gespräch mit dem damaligen ZDF-Experten Jürgen Klopp.
Im hohen Alter war Pelé noch ein sehr gefragter Mann. Das brasilianische Idol war als "Staatsmann des Fußballs" in aller Welt unterwegs und betreute in seiner Eigenschaft als UN-Sonderbotschafter weltweit zahlreiche internationale - aber auch lokale - Entwicklungsprojekte.
Bei der WM 2014 im eigenen Land ging die Selecao im Halbfinale gegen Deutschland mit 1:7 baden. Und dennoch nahm Pelé beim WM-Finale 2014 zwischen Deutschland und Argentinien auf der Tribüne im Maracana Platz.
Im Juni 2014 eröffnete Pelé in seiner Heimatstadt Santos sein eigenes Museum mit Devotionalien seiner ebenso langen wie erfolgreichen Karriere.
Auch später war Pelé noch ein gefragter Mann bei öffentlichen Auftritten. Sein Wort hatte auch über die brasilianische Landesgrenze hinaus Gewicht.
Bei Wohltätigkeitsveranstaltungen und auf dem roten Teppich war Pelé ebenfalls noch regelmäßig anzutreffen. Wie hier bei einem Charity Konzert in Italien mit Michelle Hunziker und Javier Zanetti.
Schöne Geste der Selecao nach dem WM-Achtelfinale in Katar: Die Mannschaft um Neymar schickte Nationalheld Pelé nach seiner Atemwegsinfektion in Form eines Banners ihre Genesungswünsche in die Heimat.
Am 29. Dezember 2022 verstarb Pelé im Alter von 82 Jahren - sein Vermächtnis bleibt ewig.
Trauer um Pelé - seine einzigartige Karriere in Bildern
"Vielleicht kennen nicht alle auf der Welt Jesus, aber von Pelé haben sie schon gehört", gab Edison Arantes do Nascimento einst wenig bescheiden von sich. Unrecht hatte er nicht. SPORT1 blickt mit Bildern auf diese einmalige Karriere zurück, in der Pelé öfters auf Schultern getragen wurde. Gleich drei Mal wurde er Weltmeister: 1958, 1962 und 1970 - und nach der aktiven Karriere zum weltweiten Sympathieträger.
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