Galerien>

Die besten europäischen Spieler der NBA-Geschichte

1 / 16
Lange Zeit waren Europäer in der NBA mit dem Label versehen, zu soft und eine schlechte Defense zu spielen. Aber vor allem Drazen Petrovic hat in den 1990ern für ein Umdenken gesorgt. Heute prägen Stars aus Europa die NBA maßgeblich. Mit Tony Parker (M.) und Dirk Nowitzki (l.) sind zwei Legenden zurückgetreten. SPORT1 zeigt die 15 besten Europäer aller Zeiten
PLATZ 15 - RIK SMITS: Der Niederländer wurde im Draft 1988 an Position zwei von den Indiana Pacers ausgewählt. Seine insgesamt 972 Spiele absolvierte er auch alle im Pacers-Trikot und war neben Reggie Miller einer der Teamleader. Nach zwölf Jahren musste er verletzungsbedingt seine Karriere beenden
PLATZ 14 - RUDY GOBERT: Der zweimalige All-Star ist wegen seiner Defensivfähigkeiten auch als "The Stifle Tower" bekannt. 2017 war er mit 214 Blocks an der Spitze des NBA-Rankings. Dreimal ist er ins All-Defensive-Team berufen und 2018 zum Defensive Player of the Year gewählt worden
PLATZ 13 - NIKOLA JOKIC: Der Serbe spielt seit 2015 für die Denver Nuggets in der NBA und legte bisher in jeder Saison neue Bestleistungen auf. 2016 wurde er ins All-Rookie-Team gewählt und belegte 2017 bei der Wahl zum Most Improved Player Rang zwei hinter Giannis Antetokounmpo. 2019 bekam der Big Man seine erste All-Star-Nominierung
PLATZ 12 - ANDREI KIRILENKO: Zehn seiner zwölf Jahre verbrachte der Small Forward bei den Utah Jazz. Dort bleibt er den Fans vor allem für seine Defense in Erinnerung. 2005 war er mit 136 Blocks erfolgreichster NBA-Spieler in dieser Kategorie. Insgesamt räumte "AK47" 1461 Mal den Ball ab und belegt damit Rang 38 der ewigen Bestenliste
PLATZ 11 - DETLEF SCHREMPF: Der Leverkusener machte sich als "Det, the Threat" einen Namen in der NBA. 1996 verpasste er die Meisterschaft im Finale gegen Michael Jordan und die Chicago Bulls. Er war der erste Europäer, der über 15.000 Punkte in seiner Karriere erzielte und wurde 1991 und 1992 mit dem Sixth Man Award ausgezeichnet
PLATZ 10 - TONI KUKOC: Der Kroate gehörte zum Bulls-Meisterteam um Jordan und Pippen, das 1996, 1997 und 1998 den Three-Peat schaffte. Dazu wurde "The Croatian Sensation" 1994 ins All-Rookie-Second Team gewählt und 1996 zum besten Sixth Man der Liga gekürt. Kukoc hätte auch im Tischtennis erfolgreich sein können. Im Alter von 14 war er kroatischer Jugendmeister
PLATZ 9 - PEJA STOJAKOVIC: Der gebürtige Serbe wurde im Draft 1996 an 14. Stelle von den Sacramento Kings ausgewählt, wechselte aber erst 1998 von PAOK Thessaloniki in die NBA. Mit seinen 1760 Dreier landet er auf Rang 18 der ewigen Bestenliste. 2011 feierte er in seinem letzten Karrierejahr mit Dirk Nowitzki und den Dallas Mavericks den Titel
PLATZ 8 - ARVYDAS SABONIS: Acht Jahre lang prägte der Litauer das Spiel der Portland Trail Blazers. Eigentlich wollte Sabonis bereits 1985 in die NBA wechseln, dies scheiterte aber aus politischen Gründen. Trotz seines verspäteten Debüts mit 30 Jahren absolvierte er noch 521 Spiele für Portland und wurde 1996 ins All-Rookie-First-Team gewählt. Sein Sohn Domantas spielt mittlerweile bei den Indiana Pacers
PLATZ 7 - VLADE DIVAC: Der Serbe absolvierte 16 Spielzeiten in der NBA und ist neben Kareem Abdul-Jabbar, Hakeem Olajuwon und Kevin Garnett der vierte Spieler, der in seiner Karriere über 13.000 Punkte, 9.000 Rebounds, 3.000 Assist, 1.200 Steals und 1.600 Blocks verbuchen konnte. Seit 2015 ist er General Manager der Sacramento Kings, die sein Trikot mit der 21 nichtmehr vergeben
PLATZ 6 - MARC GASOL: Der jüngere Gasol-Bruder ist vor allem durch seine Defensivstärke bekannt, verbrachte seine Karriere aber lange bei den nie um Titel spielenden Memphis Grizzlies. Kann im Karriereherbst mit 34 Jahren noch NBA-Champion mit den Raptors werden. Drei All-Star-Teilnahmen, dazu "Defensive Player of the Year" 2013
PLATZ 5 - GIANNIS ANTETOKOUNMPO: Der "Greek Freak" spielt seit 2013 für die Milwaukee Bucks, hat aber jetzt schon seine Spuren in der NBA hinterlassen. 2014 wurde er ins All-Rookie-Second-Team gewählt, 2017 und 2019 ins NBA-All-Defensive-Team. Dazu kommt noch der Titel für den Most Improved Player 2017 und drei All-Star-Nominierungen. 2019 ist der Alleskönner sogar MVP-Kandidat
PLATZ 4 - DRAZEN PETROVIC: Der größte Pionier Europas in der NBA. Kam 1989 drei Jahre nach seinem Draft in die NBA, nach dem Wechsel zu den New Jersey Nets mit einer Leistungsexplosion. Mit über 20 Punkten und 50 Prozent Trefferquote pro Spiel in seinen letzten beiden Saisons. Verstarb bei einem Autounfall in Deutschland 1993 mit nur 28 Jahren
PLATZ 3 - PAU GASOL: Wurde 2002 als erster Nicht-Amerikaner zum "Rookie of the Year" ausgezeichnet. Zweimal Meister mit den Los Angeles Lakers, außerdem gleich sechsmaliger All-Star. Verbringt seinen Karriereherbst seit März bei den Milwaukee Bucks. Von Kritikern als zu "soft" in der Defensive bezeichnet, auf dem Court nicht der beliebteste Spieler
PLATZ 2 - TONY PARKER: Teil des großen Teams der San Antonio Spurs um Tim Duncan und Manu Ginobili. Wurde viermal Meister und 2007 als erster Europäer Finals-MVP beim Sweep gegen die Cleveland Cavaliers. Nach 1254 NBA-Spielen, davon 1151 als Starter, beendet er nun seine große Karriere
PLATZ 1: DIRK NOWITZKI. Die klare Nummer 1 des Rankings! "Dirkules" war 13 Mal All-Star, einer der besten Spieler der NBA und mit über 31.000 erzielten Punkten sechstbester Werfer der ewigen Rangliste. Verbrachte seine ganze NBA-Laufbahn bei den Dallas Mavericks, wurde mit den Mavs Meister und Finals-MVP 2011. Wurde 2007 MVP der regulären Saison und revolutionierte die Position des Power Forwards
Die besten europäischen Spieler der NBA-Geschichte
Lange Zeit waren Europäer in der NBA mit dem Label versehen, zu soft und eine schlechte Defense zu spielen. Aber vor allem Drazen Petrovic hat in den 1990ern für ein Umdenken gesorgt. Heute prägen Stars aus Europa die NBA maßgeblich. Mit Tony Parker (M.) und Dirk Nowitzki (l.) sind zwei Legenden zurückgetreten. SPORT1 zeigt die 15 besten Europäer aller Zeiten
@SPORT1-Montage: Marc Tirl/Getty Images/iStock