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Nowitzki, Jordan, LeBron & Co. Die besten NBA-Spieler aller Zeiten

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Als Dirk Nowitzki nach dem letzten Heimspiel der Dallas Mavericks sein Karriereende bekannt gibt, sind einige der größten Legenden des Basketball-Sports bereits anwesend. So gibt es für den Würzburger unter anderem eine Umarmung von Larry Bird
Nowitzki geht als NBA-Legende in die Geschichtsbücher ein und zählt zweifelsohne zu den besten 20 Basketballern aller Zeiten. Doch wie schneidet Nowitzki im Vergleich zu LeBron James, Michael Jordan oder Magic Johnson ab? SPORT1 zeigt die 20 besten Basketballer aller Zeiten
PLATZ 20 - JOHN STOCKTON: Der frühere Point Guard der Utah Jazz ist bis heute unangefochtener Assist-Leader der NBA und wird diese Position womöglich bis in alle Ewigkeit behalten. Auch in der ewigen Steals-Liste liegt Stockton vorne
PLATZ 19 - JOHN HAVLICEK: "And Havlicek stole the ball". Mit dem legendären Guard der Boston Celtics verbindet man zunächst seinen Steal, der die Meisterschaft 1965 sicherte. Der achtmalige Meister ist zudem mit 26.395 bester Punktesammler der Kelten
PLATZ 18 - MOSES MALONE: Der im September 2015 verstorbene Center spielte während seiner Karriere für neun Teams. Er hat die fünftmeisten Rebounds der NBA-Geschichte auf dem Konto, nimmt man die ABA hinzu, steht Malone sogar auf Rang drei
PLATZ 17 - JULIUS ERVING: Dr. J.ist der einzige Spieler, der in NBA und ABA zum MVP gewählt wurde. Bei den kombinierten Punkten ist Erving Sechster. Der Hall of Famer war eines der ersten Sprungwunder der Liga und ein Vorbild für Michael Jordan und Co.
PLATZ 16 - JERRY WEST: Wer das Logo der Liga ziert, muss auch den Sprung in das Ranking der größten Spieler aller Zeiten schaffen. West wurde 14 Mal All-Star und erzielte in einer Postseason über 40 Punkte im Schnitt. Das hat sonst nur Michael Jordan geschafft
PLATZ 15 - KARL MALONE: Der Mailman wurde als einziger Spieler der Geschichte elf Mal hintereinander ins All-NBA-First-Team gewählt. Malone war eine wandelnde Double-Double-Maschine und bildete mit Stockton in Utah ein legendäres Duo
PLATZ 14 - KEVIN GARNETT: "Everything is possible" schrie Garnett nach seinem ersten Titelgewinn mit den Boston Celtics 2008 heraus. Der Power Forward war in Offensive und Defensive ein Monster und phasenweise wohl der beste Spieler der NBA
PLATZ 13 - DIRK NOWITZKI: Mit diesem Wurf gegen die New Orleans Pelicans verdrängt Nowitzki die große NBA-Legende Wilt Chamberlain von Platz 6 der erfolgreichsten Korbjäger aller Zeiten. Zudem knackt der Superstar der Dallas Mavericks kurz vor seinem Karriereende auch noch die magische 10.000-Rebound-Marke
Sein Vorteil gegenüber Spielern wie Malone: Er hat einen Ring gewonnen! 2011 war er am Ziel seiner Träume. Mit seiner Spielweise hat Nowitzki das Spiel revolutioniert, sein einbeiniger Fadeaway wird oft kopiert. Für die Top Ten reicht es mit einem Titel und einem MVP aber nicht. 21 Saisons für eine Franchise sind aber einzigartig
PLATZ 12 - OSCAR ROBERTSON: Bis zur Saison 2016/17 war Robertson der einzige Spieler, der über eine Saison hinweg ein Triple-Double im Schnitt erzielt hat. Dann zog Russell Westbrook gleich. Robertson hält dennoch mit 181 Triple-Doubles den unangefochtenen All-Time-Bestwert
PLATZ 11 - LARRY BIRD: Direkt vor ihm steht ein weiterer Celtic und ein weiterer weißer Big Man, der werfen konnte. "Larry Legend" gewann drei Mal in Folge den MVP-Award. Alle sechs Playoff-Duelle mit Michael Jordan gewannen Birds Teams
PLATZ 10 - HAKEEM OLAJUWON: Was bei Nowitzki der einbeinige Fadeaway ist, war bei Olajuwon der "Dream Shake": Oft kopiert, nie erreicht. Der ewige Führende in der Kategorie Blocks wurde 1994 bester Defensivspieler und MVP und eröffnet die Top Ten
PLATZ 9 - SHAQUILLE O'NEAL: Er gab sich selbst nach drei Lakers-Titeln in Folge den Spitznamen "Most Dominant Ever". Auch wenn Kevin Durant etwas anderes behauptet, Shaq war mehr als nur groß und breit. Seine (individuellen) Trophäen sprechen für sich
PLATZ 8 - TIM DUNCAN: Der wohl zweitbeste Spieler des neuen Jahrtausends hört auf den Namen Tim Duncan. Ob als Offensivwaffe, Anker in der Defensive oder Führungskraft - Duncans Spurs waren immer ein Anwärter auf den Titel. In drei verschiedenen Jahrzehnten holte Duncan als Starter einen Ring
PLATZ 7 - KOBE BRYANT: Shaqs langjähriger Teamkollege bestach nicht immer durch Effizienz. Doch der fünffache Meister ist bis heute der Spieler, der Jordan am nächsten kam. In der ewigen Scorerliste steht er sogar vor ihm - auch, weil "Black Mamba" einst 81 Punkte in einem Spiel gelangen
PLATZ 6 - WILT CHAMBERLAIN: 100 Punkte in einem Spiel - was nur in einem Videospiel mit einem Cheatcode möglich scheint, hat Chamberlain 1962 geschafft. Zu seiner Zeit dominierte Chamberlain nach Belieben. 118 Mal knackte der Center in einer Partie die 50-Punkte-Marke
PLATZ 5 - BILL RUSSELL: Apropos historische Statistiken. Russell wurde als Teil der legendären Boston Celtics elf Mal Meister. In Zahlen: 11! Nach Chamberlain hat sich Center Russell auch die zweitmeisten Rebounds geschnappt
PLATZ 4 - MAGIC JOHNSON: Magic ist bis heute der beste Point Guard der NBA-Geschichte. In Erinnerung wird für immer das sechste Spiel der NBA-Finals 1980 bleiben, als Johnson für den verletzten Kareem-Abdul Jabbar als Center startete, 42 Punkte, 15 Rebounds, sieben Assists und drei Steals auflegte und die Lakers zum Titel führte. Fünf Titel, dreimal MVP, neunmal First Team All-NBA
Traurig: Für den Spielmacher endete die Karriere 1991, nachdem er seine HIV-Krankheit bekanntgab - auch wenn Johnson noch zwei Mal kurz zurückkehrte. Zwischenzeitlich fungierte er als Präsident der Lakers, trat am 10. April allerdings überraschend zurück
PLATZ 3 - LEBRON JAMES: Mit Nowitzkis Karriereende ist der King der einzige noch Aktive unter den Top 20. Spätestens durch seine unfassbare Performance in den NBA-Finals 2016 ist James eine aktive Legende - das müssen auch seine Kritiker anerkennen. Vier Mal MVP, drei Mal Meister, Siebter bei den Punktesammlern - Hut ab
In der ewigen Bestenliste ist James bei den Karrierepunkten bereits an Michael Jordan vorbeigezogen und die Marke vom drittplatzierten Kobe Bryant ist wohl auch nur eine Frage der Zeit. Allerdings hat James nach seinem Wechsel zu den Los Angeles Lakers eine enttäuschende Saison hinter sich und erstmals seit langer Zeit die Playoffs verpasst
PLATZ 2 - KAREEM ABDUL-JABBAR: 38.387 Punkte - ob diese wahnsinnige Zahl noch ein Spieler jemals toppen kann? Auch bei den MVP-Awards (6) und den All-Star-Teilnahmen (19) liegt Abdul-Jabbar mit zahlreichen Trophäen vorne, dazu kommen sechs Meistertitel
Der Center wurde als Lew Alcindor geboren, konvertierte allerdings zum Islam und änderte deswegen seinen Namen. Neben seinen Statistiken bissen sich Gegner und Nachfolger auch an seinem "Skyhook" die Zähne aus
PLATZ 1 - MICHAEL JORDAN: Der Größte aller Zeiten ist und bleibt aber Michael Jordan. "His Airness" wurde sechs Mal Meister (in sechs Finals), fünf Mal MVP und 14 Mal All-Star. Sein beinahe kranker Ehrgeiz trieb Mit- und Gegenspieler in den Wahnsinn - und Jordan mit den Bulls zum Erfolg
Ob "The Shot" oder "The Flu Game" (im Bild) - Jordans legendäre Momente können alleine ein ganzes Buch füllen. Immer wieder schaffte es Jordan, seine "gottesgleichen" Leistungen zu toppen. 30,12 Punkte pro Partie erzielte Jordan während seiner Karriere - Rekord. Von seiner globalen Bedeutung für den Sport ganz zu schweigen - oder warum trägt James die 23?
Nowitzki, Jordan, LeBron & Co. Die besten NBA-Spieler aller Zeiten
Als Dirk Nowitzki nach dem letzten Heimspiel der Dallas Mavericks sein Karriereende bekannt gibt, sind einige der größten Legenden des Basketball-Sports bereits anwesend. So gibt es für den Würzburger unter anderem eine Umarmung von Larry Bird
@Getty Images