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SC Freiburg, DFB-Junioren, Kreisliga: Timo Waslikowskis bewegte Karriere

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Mit zwölf Jahren zum SC Freiburg, mit 14 in der Junioren-Nationalmannschaft, mit 17 nur noch einen Schritt vom Profifußball entfernt: Timo Waslikowski war einer der besten deutschen Nachwuchsstürmer, heute spielt er in der Kreisliga. SPORT1 zeigt seine bewegte Karriere
Waslikowskis Fußballerleben beginnt in den 90er-Jahren im badischen Gengenbach. Schnell wird sein Talent erkannt, über die Zwischenstation Offenburger FV wechselt Waslikowski 2001 im Alter von erst zwölf Jahren zum SC Freiburg
Auch größere Vereine, darunter der FC Bayern, zeigen bald Interesse. Der ehemalige Nationalspieler Martin Wagner (r.), ein Bekannter von Waslikowskis Eltern, nimmt den vielversprechenden Nachwuchsspieler als Mentor und Berater unter seine Fittiche
Trotz verschiedener Angebote bleibt Waslikowski dem SC Freiburg jedoch treu - und schießt für die Juniorenteams der Breisgauer Tore am Fließband
Mit 14 ist der Stürmer fester Bestandteil der deutschen U15, hier bei einem Länderspiel gegen die Türkei im Oktober 2003
Mit seinem robusten Körperbau hat Waslikowski seinen Alterskollegen etwas voraus, glänzt zudem mit seiner Schnelligkeit und einem hervorragenden Torabschluss
In der deutschen U17 (hier im September 2004 vor einem Länderspiel gegen Litauen) spielt er mit zahlreichen späteren Profis wie Sebastian Tyrala (unten, l.), Ralf Fährmann (unten, M.) und Daniel Halfar (u., 2.v.r.) zusammen
Zu jener Zeit ist Waslikowski (l., gegen Irland) bei den DFB-Junioren im Sturmzentrum gesetzt
Auch in Freiburg sorgt der Torjäger weiter für Furore: Mit 15 spielt er zum ersten Mal in der U19 der Breisgauer - und erzielt in seinen ersten beiden Partien in der A-Junioren-Bundesliga direkt drei Treffer
Im April 2006 feiert Waslikowski (2.v.l.) seinen größten Erfolg mit dem Sport-Club
Im Finale des DFB-Juniorenpokals bezwingen die Freiburger im badischen Duell in Berlin den Karlsruher SC mit 4:1. Neben Waslikowski stehen unter anderem Daniel Schwaab (heute PSV Eindhoven) und Daniel Caligiuri (heute Schalke 04) für Freiburg auf dem Platz
An der Seitenlinie freut sich der heutige Bundesliga-Trainer Christian Streich über den Erfolg seiner Jungs
Nicht ganz so gut läuft es im Rennen um die Meisterschaft: Im Halbfinale gegen den FC Bayern München müssen sich die Freiburger trotz eines Treffers von Waslikowski (2.v.r.) nach Hin- und Rückspiel knapp mit 1:2 und 0:1 geschlagen geben
Im Mai 2006 bestreitet Waslikowski (l.) gegen Griechenland mit dem heutigen Arsenal-Profi Sokratis (r.) eines seiner letzten U18-Länderspiele - im November desselben Jahres bremst eine schwere Verletzung seinen steilen Aufstieg jäh aus
Nach langer Reha kehrt Waslikowski bei den Amateuren des SC Freiburg in der 4. Liga zurück auf den Fußballplatz
Für Furore sorgt er im Oktober 2008 noch einmal beim U21-Länderpokal in Duisburg: Nach starken Auftritten für die südbadische Auswahl wird er als bester Torjäger des Turniers geehrt
Das lädierte Knie aber bereitet Waslikowski immer wieder Probleme: Vier Operationen muss er zwischen 2006 und 2009 über sich ergehen lassen, später folgen zwei weitere Eingriffe. Der Traum von der Profi-Karriere platzt
2012 kehrt er erstmals zu seinem Heimatverein SV Gengenbach zurück, arbeitet dort in der 9. Liga zunächst als Co-, anschließend auch als Spielertrainer
Nach Stationen in der Bezirksliga beim FV Rammersweier ...
und eine Spielklasse höher in der Landesliga beim SV Hausach ...
zieht es Waslikowski im Sommer 2017 erneut zurück zu seinen Wurzeln: Mit 47 Toren in 29 Einsätzen schießt er den SV Gengenbach zum Aufstieg in die Kreisliga A
Waslikowski aber bleibt der Kreisliga B erhalten: Als Spielertrainer beim FC Ankara Gengenbach will der inzwischen 30-Jährige den ersten Schritt in Richtung Trainerkarriere machen
SC Freiburg, DFB-Junioren, Kreisliga: Timo Waslikowskis bewegte Karriere
Mit zwölf Jahren zum SC Freiburg, mit 14 in der Junioren-Nationalmannschaft, mit 17 nur noch einen Schritt vom Profifußball entfernt: Timo Waslikowski war einer der besten deutschen Nachwuchsstürmer, heute spielt er in der Kreisliga. SPORT1 zeigt seine bewegte Karriere
@SPORT1-Grafik: Marc Tirl/Getty Images/Imago