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Tennis: Die besten Spieler aller Zeiten mit Federer, Djokovic, Nadal

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16 Grand-Slam-Titel, zuletzt die Krönung in Wimbledon: Novak Djokovic ist derzeit der beste Tennisspieler der Welt. Wenn es um die Suche nach dem Besten aller Zeiten geht, ist der "Djoker" hingegen chancenlos. In einer SPORT1-Umfrage stimmt eine überwältigende Mehrheit der SPORT1-User für Finalgegner Roger Federer als Tennis-GOAT
Doch wo sortiert sich der Serbe in einer Liste mit Legenden wie Rafael Nadal, Pete Sampras und anderen Größen ein? Das SPORT1-Ranking der 15 besten Tennis-Spieler aller Zeiten
PLATZ 15: DON BUDGE (6 Grand-Slam-Siege) - Der US-Amerikaner ist 1938 der erste Spieler weltweit, der alle vier Grand Slams in einem Jahr gewinnt. Insgesamt triumphiert er sogar bei sechs Grand Slams in Folge - einmalig. Fünf Jahre lang ist Budge, dessen Rückhand lange als beste in der Geschichte angesehen wird, die Nummer eins der Welt
PLATZ 14: ROY EMERSON (12 GS-Siege) - Mit zwölf Grand-Slam-Siegen liegt der Australier in der Bestenliste auf Rang fünf. Emerson ist der einzige Mann, der bei Grand-Slam-Turnieren alle Titel im Einzel und Doppel gewinnt. Als Amateur profitiert er vor der Open Era aber davon, dass er bei Grand Slams nicht gegen die Profis Rod Laver und Pancho Gonzales antreten muss, gegen die er fast nie gewinnen konnte
PLATZ 13: BORIS BECKER (6 GS-Siege) - Das deutsche Wunderkind begeistert mit seinem Wimbledon-Sieg 1985 eine ganze Nation. Es folgen zwei weitere Triumphe in seinem "Wohnzimmer" und drei weitere GS-Titel in Melbourne (2) und New York. Zwölf Wochen lang ist er die Nummer eins der Tennis-Welt. Die aktuelle SPORT1-Umfrage ergibt, dass Becker für vier Prozent der User sogar der größte Tennisspieler aller Zeiten ist
PLATZ 12: PANCHO GONZALES (2 GS-Siege) - Der US-Amerikaner gilt von 1954 bis Mitte der 60-er Jahre als bester Spieler der Welt. Sein großes Pech: Als Profi kann er vor der Open Era nicht an Grand Slams teilnehmen. Mit 43 Jahren gewinnt er als ältester Spieler aller Zeiten ein Profi-Tennisturnier. Der deutlich jüngere Emerson kann ihn nie besiegen, was die Qualität von Gonzales zeigt
PLATZ 11: KEN ROSEWALL (8 GS-Siege) - Der Australier ist der erste Sieger eines Grand-Slam-Turniers der Open Era (French Open 1968). Nur der Wimbledon-Titel bleibt ihm trotz fünf Finaleinzügen verwehrt. Rosewall ist auch ein exzellenter Doppelspieler, was neun Grand-Slam-Titel beweisen
PLATZ 10: ANDRE AGASSI (8 GS-Siege) - Als einer von nur acht Spielern triumphiert der US-Amerikaner bei allen vier Grand-Slam-Turnieren mindestens einmal. Insgesamt gewinnt er 60 Turniere, eine Olympia-Goldmedaille und ist mehr als 100 Wochen lang die Nummer eins. Der Paradiesvogel hat für viele den besten Return aller Zeiten - zumindest, bis Novak Djokovic kommt
PLATZ 9: JOHN MCENROE (7 GS-Siege) - Nicht nur seine Wutausbrüche sind legendär -auch seine Rivalität mit Björn Borg, mit dem er aber inzwischen befreundet ist, elektrisiert die Massen. McEnroe ist ohne Frage einer der talentiertesten Spieler, der jemals Tennis gespielt hat. Zählt man Einzel- und Doppel-Titel zusammen, hält der US-Amerikaner mit 155 Trophäen den Rekord
PLATZ 8: IVAN LENDL (8 GS-Siege) - Unglaubliche 19 Mal steht Lendl in einem Grand-Slam-Finale. Der Tscheche ist insgesamt 270 Wochen die Nummer eins der Welt und gewinnt 98 Einzeltitel. Stolze fünf Mal triumphiert er beim Masters. Wie Rosewall bleibt auch ihm ein Triumph in Wimbledon verwehrt, 1986 scheitert er im Finale an Becker
PLATZ 7: JIMMY CONNORS (8 GS-Siege) - In 25 Profijahren gewinnt er 109 Turniere im Einzel, was bis heute einen Rekord in der Open Era darstellt. Der US-Amerikaner ist ein ähnlicher Hitzkopf wie sein Landsmann McEnroe. Fünf Jahre in Folge beendet er eine Saison an der Spitze der Weltrangliste
PLATZ 6: BJÖRN BORG (11 GS-Siege) - Trotz relativ kurzer Karriere gewinnt Borg elf Grand-Slam-Titel. Der Schwede ist mit sechs Titeln der König von Paris, bis Nadal kommt. Borg ist auch auf Rasen eine Macht und triumphiert fünfmal in Wimbledon
Mit einer Siegquote von fast 90 Prozent in all seinen Partien hat Borg die beste Grand-Slam-Bilanz aller Spieler und triumphiert bei aberwitzigen 41 Prozent der GS-Turniere, an denen er teilnimmt (11 aus 27). Für vier Prozent der SPORT1-User ist Borg der GOAT im Tennis
PLATZ 5: PETE SAMPRAS (14 GS-Siege) - In den 90er-Jahren dominiert Sampras in Wimbledon mit sechs Erfolgen. Der Serve-and-Volley-Spezialist hat nur die French Open nicht gewonnen
Dank 64 Turniersiegen ist der US-Amerikaner 286 Wochen lang die Nummer eins und stellt mit 14 GS-Triumphen eine neue Bestmarke auf, die erst Roger Federer knackt. Fünf Prozent der SPORT1-User sehen in Sampras den größten Tennisspieler aller Zeiten
PLATZ 4: ROD LAVER (11 GS-Siege) - Der Australier ist Federers Idol. Einige seiner Rekorde sind bis heute unerreicht: Er gewinnt rund 200 Einzeltitel (nur 52 werden in der ATP-Statistik geführt) und als zweiter Spieler alle vier GS-Turniere in einem Jahr (1962). Dieses Kunststück wiederholt er 1969 als Einziger in der Open Era! Als Profi darf er einige Jahre nicht an Grand Slams teilnehmen, sonst hätte er heute wohl mehr als 20 GS-Titel
PLATZ 3: NOVAK DJOKOVIC (16 GS-Siege) - Mit dem Sieg in Wimbledon rückt er den beiden Spitzenreitern auf die Pelle. Bei den French Open 2016 vollendet er zuvor bereits den Karriere-Grand-Slam. Djokovic ist der einzige Spieler, der alle Turniere der Masters-Series gewinnen konnte
Bei den Turniersiegen auf der ATP-Tour und GS-Erfolgen liegt er noch etwas hinter Federer und Nadal - als jüngster des Trios kann er sie aber noch überholen. In der SPORT1-Umfrage meinen "nur" 6 Prozent, dass Djokovic der GOAT sei. Macht er so weiter, dürfte die Zahl seiner Anhänger sicher anwachsen
PLATZ 2: RAFAEL NADAL (18 GS-Siege) - Der 33-Jährige ist der Sandplatzkönig. 59 Turniersiege holt er auf der roten Asche. Von April 2005 bis Mai 2007 bleibt der Spanier auf Sand in 81 Spielen in Folge ungeschlagen. Doch Nadal kann nicht nur Sand - auch auf Hartplatz und Rasen hat er mehr als einen Grand-Slam-Titel gewonnen
Damit ist er der Einzige der "Big Three", dem dies auf allen drei Belägen gelungen ist. Hinzu kommen vier Mal der Davis Cup mit Spanien und Einzel-Gold bei Olympia - auch dies hat er Federer und Djokovic voraus. 2019 gewinnt er zum zwölften (!) Mal die French Open. Für acht Prozent der SPORT1-User ist Nadal der größte Tennisspieler aller Zeiten
PLATZ 1: ROGER FEDERER (20 GS-Siege) - Der Schweizer ist der einzige Spieler, der dreimal drei Grand-Slam-Titel in einem Jahr holt. Mit acht Titeln ist er zudem alleiniger Wimbledon-Rekordhalter. Kein Spieler steht länger als er (310 Wochen) an der Spitze der Weltrangliste
Einziger Wermutstropfen: Federer hat gegen Nadal und Djokovic eine negative Bilanz, in Wimbledon 2019 zieht er ganz knapp den Kürzeren. Die beiden Kontrahenten sind  allerdings auch einige Jahre jünger als der 37-Jährige. Trotzdem ist der "Maestro" für die SPORT1-User mit Abstand der GOAT - Federer bekommt 69 Prozent der Stimmen
Tennis: Die besten Spieler aller Zeiten mit Federer, Djokovic, Nadal
16 Grand-Slam-Titel, zuletzt die Krönung in Wimbledon: Novak Djokovic ist derzeit der beste Tennisspieler der Welt. Wenn es um die Suche nach dem Besten aller Zeiten geht, ist der "Djoker" hingegen chancenlos. In einer SPORT1-Umfrage stimmt eine überwältigende Mehrheit der SPORT1-User für Finalgegner Roger Federer als Tennis-GOAT
@Getty Images